Arbeitsunfall wie geht es weiter

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2 Antworten

Bei der BG wird nicht wie bei der Krankenkasse "ausgesteuert". Verletztengeld erhältst du so lange, wie die Heilbehandlung dauert und Aussicht auf Besserung besteht. Erst nach Abschluss der Heilbehandlung kann überhaupt die voraussichtliche dauerhafte Beeinträchtigung begutachtet werden.

Sollte sich eine Erwerbsminderung von mindestens 20 % ergeben, erhältst du dann eine Unfallrente.

Diese errechnet sich aus dem Jahresarbeitsverdienst vor dem Unfall.

Beispiel: JAV 30.000 = Vollrente 20.000 MdE 30 % wären also 6.000 € oder 500 im Monat

Hoi.

§ 46 SGB VII Beginn und Ende des Verletztengeldes

(3) Das Verletztengeld endet

1. mit dem letzten Tag der Arbeitsunfähigkeit oder der Hinderung an einer ganztägigen Erwerbstätigkeit durch eine Heilbehandlungsmaßnahme,

2. mit dem Tag, der dem Tag vorausgeht, an dem ein Anspruch auf Übergangsgeld entsteht.

Wenn mit dem Wiedereintritt der Arbeitsfähigkeit nicht zu rechnen ist und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht zu erbringen sind, endet das Verletztengeld

1. mit dem Tag, an dem die Heilbehandlung so weit abgeschlossen ist, daß die Versicherten eine zumutbare, zur Verfügung stehende Berufs- oder Erwerbstätigkeit aufnehmen können,

2. mit Beginn der in § 50 Abs. 1 Satz 1 des Fünften Buches genannten Leistungen, es sei denn, daß diese Leistungen mit dem Versicherungsfall im Zusammenhang stehen,

3. im übrigen mit Ablauf der 78. Woche, gerechnet vom Tag des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an, jedoch nicht vor dem Ende der stationären Behandlung.

Es hängt also viel davon ab, ob du schon Übergangsgeld bekommst, ob du wieder arbeitsfähig wirst....

Ciao Loki

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