Arbeitssuchend - Krankenkassenbeitrag?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Wenn Du Anspruch auf Alg oder Alg2 hast, bist Du über diesen Bezug pflichtversichert. Sollte der Bezug gesperrt sein, aber Du hast generell Anspruch auf diese Leistungen nach Ablauf der Sperrzeit, bist Du ab dem 2.Monat der Sperrzeit pflichtversichert, die Zeit davor gilt als Nachversicherungszeit vom letzten Arbeitgeber.

Hast Du keinen Anspruch auf Leistungen und bist verheiratet und der Ehepartner ist gesetzlich versichert kannst Du die kostenlose Familienversicherung beantragen.

Bist Du nicht verheiratet, aber noch unter 23 und eines der Elternteile ist gesetzlich versichert, kannst Du in dessen Familienversicherung.

Trifft alles nicht auf Dich zu, kannst Du Dich in der gesetzlichen Kasse freiwillig versichern. Der Mindestbeitrag beträgt 147,44€ bzw. 149,63€ wenn Du Kinderlos und über 23 bist. Hast Du ein Einkommen über 876,00€ wird der Beitrag entsprechend teurer: 14,9% zur KV und 1,95% (bzw.2,2% bei kinderlos über 23) zur PV.

wenn du arbeitssuchend gemeldet bist bei der argentur für arbeit, dann bekommst du auch von denen alg1 (vorrausgesetzt du hast lange genug gearbeitet, ansonsten hartzIV), dort sind die beiträge der versicherung drin die du natürlich nicht selbst bezahlst, sondern gleich von der agentur an die kasse geht (es sei denn du bist privat versichert und hast es so angegeben, dass du es selbst zahlst an die kasse) . arbeitgeber hast du jetzt ja keinen, also gibts auch dafür keinen anteil.

Carlos753 02.04.2012, 11:54

Super, vielen Dank schon mal - zahlt die Arbeitsagentur auch, wenn ich selber gekündigt habe (denn ich habe deswegen ja eine Sperrfrist für den Bezug von ALG)?

0
nemesis2oo9 02.04.2012, 11:59
@Carlos753

sperrfristen bekommst du nichts vom amt, also auch deine krankenkasse wird nicht bezahlt. d.h nicht zum arzt gehen und dementsprechend nicht krank werden oder familienversichern lassen. du wirst bei einer sperre richtig hängengelassen. wenn du kinder hast, geh zum amt, diese versicherung müssen die übernehmen, da die kinder für eine kündigung deiner seite 1. nicht können und 2. ihre grundsicherung vorhanden sein muss. gegebenfalls hartzIV beantragen solange die speerfrist von der agentur ist und auf dringend machen, da die kinder dann dringend ihren versicherungsschutz brauchen.

0
Kunterbunt23 02.04.2012, 13:52
@nemesis2oo9

Da ist aber einiges falsch an Deiner Antwort!

sperrfristen bekommst du nichts vom amt, also auch deine krankenkasse wird nicht bezahlt.

Während einer Sperrzeit ist der Leistungsempänger ab dem 1.Tag des 2.Monats versichert, auch wenn die Leistung gesperrt ist. Der eine Monat zwischen Beschäftigungsende und Versicherungsbeginn während einer Sperrzeit ist durch die Nachversicherung des letzten Arbeitgebers abgesichert.

geh zum amt, diese versicherung müssen die übernehmen

Jawoll, die müssen und die machen das auch- ein zusätzlicher Gang zum Amt ist nicht nötig.

0
nemesis2oo9 02.04.2012, 14:44
@Kunterbunt23

ab dem 1. tag des 2. Monats versichert zu sein bringt einem logischer weise nicht am 1. tag des 1. monats weiter. da dann in dem 1. monat die versicherung nicht bezahlt wird und man dem entsprechend auch nicht versichert ist, richtig?

ausserdem gibts immer noch solche beim amt (und wird es auch weiterhin geben) die dsich selbst erst einmal über die eigentlichen gesetze stellen und meinen die dürfen das schon, was im nach hinein sich dann ja zum negativen für die rausstellt. aber als erstes muss der "kleine mann" erst einmal zu sehen wie es weiter geht. ich war nicht der erste, der erst einmal ohne versicherung da steht, weil sich keiner verantwortlich fühlt etwas zu übernehmen, man wird dann von einem amt zum anderen geschickt und zurück. was also, wenn sich keiner verantwortlich fühlt und zahlt? man steht also da und alleine die bearbeitung dauert mind. 1 monat bei einigen ämtern, das man beim anderen amt keinen antrag stellen daf, weil man bei amt 1 schon einen gestellt hat, was einem bei einer absage nach einem monat, dann wieder einen weiteren monat kosten wird, bis man eine zusage oder absage bekommt. aber in diesem zeitpunkt von antragstellung bis absage bis neue antragstellung beim anderen amt und zusage hast du keine versicherung und die wird auch nicht rückwirkend bezahlt dann, sondern dann erst ab dem 3. monat dann. deswegen gibts nach verlorener arbeit auch 1monat quasi freie versicherung (die schon bezahlt wurde vom ag) als überbrückung (wie ich das mal nenne) aber nach einer absage im 2. monat wirst du da stehn ohne versicherung. das wird ein amt trotzdem nicht übernehmen wenn man gesperrt ist, denn dann wirst du hin und hergeschoben um geld zu sparen. es ist so und wird auch immer so sein sollange ämter getrennt agieren.

0
Kunterbunt23 02.04.2012, 15:02
@nemesis2oo9

ab dem 1. tag des 2. Monats versichert zu sein bringt einem logischer weise nicht am 1. tag des 1. monats weiter. da dann in dem 1. monat die versicherung nicht bezahlt wird und man dem entsprechend auch nicht versichert ist, richtig?

Falsch. Das Zauberwort heißt Nachversicherungsschutz. Dieser greift für genau einen Monat nach Beschäftigungsende und deckt die Lücke voll ab- und ist dann auch noch beitragsfrei.

Dass man ab Beginn des 2.Monats während einer Sperrzeit als versichert gilt, steht übrigens auch im Sperrzeitbescheid im Kleingedrucktem. Insofern kann sich da auch kein Sachbearbeiter darüber hinweg setzen; der Schriftsatz solcher Bescheide ergeht automatisch und wird nicht etwa vom Sachbearbeiter persönlich ausgedruckt.

Anders ist es natürlich, wenn man keinen Bescheid hat und so auch nicht die Sicherheit, ob man generell Anspruch auf Alg oder Alg2 (egal ob mit oder ohne Sperrzeit) hat. Dann sollte man sich vorsorglich freiwillig versichern. Denn wenn Alg oder Alg2 rückwirkend bewilligt werden (auch hier egal ob mit oder ohne Sperrzeit), wird dies auch rückwirkend bei der Krankenkasse gemeldet. Da der Leistungsbezug Versicherungspflicht hervorruft und diese vorrangig vor einer freiwilligen Versicherung ist, wird dann rückwirkend die freiwillige Versicherung von der Krankenkasse storniert und durch die rückwirkende Pflichtversicherung durch Leistungsanspruch (egal ob mit oder ohne Sperre) ersetzt. So schaut es in der Praxis bei den Krankenkassen aus.

0
nemesis2oo9 04.04.2012, 10:54
@Kunterbunt23

das was du als falsch sagst, habe ich weiter unten im text nochmal wiedergegeben mit diesem einen monat "übergangs"-versicherung. und was du dann mit einer freiwilligen versicherung beantwortest, was heißt aber freiwillig? freiwillig heißt bei mir dann ja selbst die versicherung zu tragen, was man bei einer sperre, bzw diesem umherschieben der verantwortung der ämter nicht bezahlen kann, da man dafür in diesem moment kein geld dafür hat, zumindest muss man davon erst einmal ausgehen. da die freiwillig gesetzliche kv dann bezahlt werden muss, fällt auch eine private weg und wie sagt man so schön, einmal privat immer privat, zumindest reicht es bei einigen versicherungen schon aus, sich einen monat privat versichern zu lassen um dann sehr schwer in die gesetzliche zurück zu kommen.

der Schriftsatz solcher Bescheide ergeht automatisch und wird nicht etwa vom Sachbearbeiter persönlich ausgedruckt

Auch wenn es so bei dir sein sollte, was ich bei mir früher bezweifel. irgend einer drückt ein knöpfchen und die begründung der sperre ist nicht immer gleich sondern meist individuell, d.h. die wird sehr wohl von einem sachbearbeiter geschrieben, auch wenns nur ein teil davon ist, aber klar nehmen die dann noch vordrucke für den rest.

Denn wenn Alg oder Alg2 rückwirkend bewilligt werden

Es wird nie rückwirkend bewilligt, sonder nur ab tag der antragstellung, wird der zb für alg1 gestellt musst du warten bis der schriftl. abgelehnt wird und dann darfst du erst den antrag auf alg2 stellen. wird alg2 bewilligt, dann nur ab dem tag der antragstellung das alg2, aber nicht ab dem tag der antragstellung des alg1. wo ist dann das rückwirkende dabei. das einzige was dabei dann rückwirkend sein wird, ist die erste zahlung des alg2, wenn der tag der antragstellung schon mehr als 1 monat zurück liegt, aber mehr bekommt man nicht.

Was mir noch einfällt! was bringt einem eine versicherung die rückwirkend bezahlt wird, die aber vorher nicht bezahlt werden konnte von mir oder nicht vom amt bezahlt wurde und ich bin in dieser zeit aber krank, wo ich kein geld dafür habe und keines bekomme bzw die kasse nicht bezahlt wird? rückwirkend krank werden geht schlecht, krankheit fragt nicht nach ob bezahlt oder nicht. es fehlt einfach die verantwortung, die ja dann noch umhergeschoben wird und bei 2 anträgen gestellt in 2 monaten, da fehlt dann trotzdem ein monat versicherungsschutz, wenn auch vorrübergehend.

0
Kunterbunt23 04.04.2012, 14:52
@nemesis2oo9

und was du dann mit einer freiwilligen versicherung beantwortest, was heißt aber freiwillig? freiwillig heißt bei mir dann ja selbst die versicherung zu tragen, was man bei einer sperre, bzw diesem umherschieben der verantwortung der ämter nicht bezahlen kann, da man dafür in diesem moment kein geld dafür hat, zumindest muss man davon erst einmal ausgehen.

Man kann unter dem Gesichtspunkt, dass der Bescheid über Alg oder Alg2 noch aussteht, eine Stundung bei den Krankenkassen beantragen, der in der Regel stattgegeben wird. Man zahlt dann solange erstmal nichts, bis ein Bescheid vorliegt. Wird in diesem Alg oder Alg 2 bewilligt rückwirkend ab dem Tag der Antragstellung, dann wird auch die freiwillige Versicherung rückwirkend ab deren Beginn storniert. Wird Alg oder Alg2 abgelehnt (nicht zu verwechseln mit gesperrt), werden die Beiträge der freiwilligen Versicherung ab Beginn derselben fällig.

da die freiwillig gesetzliche kv dann bezahlt werden muss, fällt auch eine private weg und wie sagt man so schön, einmal privat immer privat, zumindest reicht es bei einigen versicherungen schon aus, sich einen monat privat versichern zu lassen um dann sehr schwer in die gesetzliche zurück zu kommen.

Nicht so, wenn die vorsorglich eingerichtete private Versicherung rückwirkend storniert werden muss, da rückwirkend Versicherungspflicht durch Alg- oder Alg2-Bezug festgestellt werden muss.

Auch wenn es so bei dir sein sollte,

bei mir war es nicht so, ich bin/war nicht arbeitslos. Ich kenne solche Bescheide andersweitig, da ich beruflich mit den Bundesagenturen für Arbeit zusammenarbeite und deren Meldungen für die Krankenkassen erhalte und überwache.

was ich bei mir früher bezweifel. irgend einer drückt ein knöpfchen und die begründung der sperre ist nicht immer gleich sondern meist individuell, d.h. die wird sehr wohl von einem sachbearbeiter geschrieben, auch wenns nur ein teil davon ist, aber klar nehmen die dann noch vordrucke für den rest.

Die Begründung der Sperre wird natürlich individuell in den Textbaustein eingepasst, aber die Rechtsmittelbelehrung, die die Info über die Krankenversicherung ab Beginn des 2.Monats bei Sperrzeiten enthält, ist immer gleich.

Es wird nie rückwirkend bewilligt, sonder nur ab tag der antragstellung

Das ist nicht richtig. Der Tag, an dem der Antragsteller sich bei der Bundesagentur für Arbeit meldet und sein Begehr vorträgt. Alg oder Alg2 beantragen zu wollen, ab diesem Tag wird ihm die Leistung rückwirkend bewilligt, sofern die Antragsunterlagen später vollständig abgegeben werden. Genauso rückwirkend erfolgt dann die Anmeldung der BA bei der Krankenkasse.

Was mir noch einfällt! was bringt einem eine versicherung die rückwirkend bezahlt wird, die aber vorher nicht bezahlt werden konnte von mir oder nicht vom amt bezahlt wurde und ich bin in dieser zeit aber krank, wo ich kein geld dafür habe und keines bekomme bzw die kasse nicht bezahlt wird? rückwirkend krank werden geht schlecht, krankheit fragt nicht nach ob bezahlt oder nicht.

Wenn Du der KK meldest, dass Du Alg oder Alg2 beantragt hast, giltst Du ab dem Moment bei der KK als "schwebend versichert" (blöder Ausdruck, ich weiß, heißt aber so). Wenn Du dann krank wirst, wird die KK alles unter Vorbehalt bezahlen. Kommt von der BA dann rückwirkend die Bewilligung des Alg und somit der bezahlte Versicherungsschutz, ist alles okay. Wird das Alg jedoch abgeleht, wartet die KK darauf, wo und wie Du Dich versicherst- seit dem 01.04.07 haben wir in Deutschland ja Versicherungspflicht, also kommst Du um eine Versicherung nicht drumrum. Versicherst Du Dich rückwirkend freiwillig bei der bisherigen KK, ist wieder alles okay, der Beitragseinzug erfolgt dann dort- notfalls auch die Vollstreckung bei Nichtzahlung der Beiträge. Versicherst Du Dich privat, wird die bisherige KK die für Dich bezahlten Sachverhalte bei der privaten Versicherung zurückfordern.

es fehlt einfach die verantwortung, die ja dann noch umhergeschoben wird und bei 2 anträgen gestellt in 2 monaten, da fehlt dann trotzdem ein monat versicherungsschutz, wenn auch vorrübergehend.

Dieser Monat fehlt eben nicht, denn das genau ist der beitragsfreie Nachversicherungsschutz.

0
RHWWW 04.04.2012, 16:30
@Kunterbunt23

Hallo Nemesis,

vielleicht zur Klarstellung: in dem einen Monat nach § 19 SGB V ist man nicht versichert, hat aber einen Anspruch auf Leistungen. Da der Gesetzgeber nur fordert, dass jeder in Deutschland eine Absicherung im Krankheitsfall haben muss, ist dem Buchstaben und dem Sinn des Gesetzes in diesem Monat genüge getan (§ 5 Absatz 1 Nr. 13 und Absatz 8a SGB V).

Gruß

RHW

0
nemesis2oo9 06.04.2012, 12:32
@Kunterbunt23

mal alles andere ausser acht lassen, aber eines hab ich doch noch zwecks rückwirkend.

wenn ich zur agentur für arbeit gehe und alg1 beantrage ist es klar das ich diesen tag meine und nicht ab dem tag wo ich ihn abgebe, dennoch wird eine 2. antragstellung von alg2 abgelehnt, solange die zu oder absage des alg1-antrages noch nicht klar ist und kein bescheid dafür gekommen ist. sonst könnte ja jeder mal alg1 und zeitgleich alg2 beantragen und doppelt kassieren bei zusagen, deswegen wurde diese antragsperrzeit eingerichtet, damit keine anträge die gleiches bezwecken, nämlich den lebensunterhalt decken sollen, doppelt gestellt werden können. du musst also erst warten bis der alg1-antrag abgelehnt wurde um alg2 zu bantragen und auch da gilt nicht das datum vom alg1 sondern da es ein neuer antrag bei einem anderen zuständigen amt ist das datum der alg2 - antragstellung.

es gibt nicht umsonst auf beiden anträgen der punkt: "haben sie schon einen antrag bei einem anderen amt gestellt?** ja/nein", oder ähnliche frage die man aber ankreuzen sollte und diese beiden sternchen haben auch eine bedeutung, dieser führen zu einer erläuterung und dort steht, dass bei einer anderen antragstellung keine 2. berücksichtigt wird bis hin zum vorwurf des betruges gehts sogar, wenn zb alg1 zugesagt wird und man trotzdem alg2 beantragt.

zum rückwirkenden: es wird also auch bei zustimmung des alg2 nicht rückwirkend von antragstellung alg1 bezahlt, dem entspechend fehlt ein monat, wo man zum sozialamt hätte gehen können und überbrückungsgeld beantragen könnte.

0
RHWWW 08.04.2012, 21:02
@nemesis2oo9

Hallo Nemesis,

ich bin kein Alg II-Experte. Ich kann nachvollziehen, dass Mitarbeiter der Arbeitsagentur und des Jobcenters unnötige Arbeit vermeiden wollen. In den Anträgen ist aber nur nach weiteren Anträgen gefragt. Es gibt keine Aussage, dass ein zweiter Anbtrag ausgeschlossen ist. Wenn man Alg bei der Arbeitsagentur beantragt hat und dann wegen der längeren Bearbeitungszeit zusätzlich Alg II beantragt, muss das Jobcenter in finanziellen Notfällen einen Abschlag zahlen. Die Arbeitsagentur wird diese Zahlung dann später bei einer evtl. Alg-Bewilligung einbehalten und direkt an das Jobcenter zahlen/erstatten.

Gruß

RHW

0

Nun, du meldest dich beim Amt und beantragst Hartz oder Arbeitslosengeld, je nachdem, ob du schon lange genug berufstätig warst. Dann zahlt das Amt die Krankenkasse. Wenn du das nicht machst, musst du ca 150€ im Monat selbst zahlen.

nemesis2oo9 02.04.2012, 11:53

ich wäre froh wenns 150€ wären. mein anteil ist mittlerweile schon 256.- ^^

0
nemesis2oo9 02.04.2012, 13:13
@Baudelaire

keine ahnung warum, steht jedenfalls bei mir in der berechnung so mit drin und habe auch schoin bei kk nachgefragt, die bekommen das halt in der höhe aber begründen können die mir das anscheinend auch nicht richtig

0
Baudelaire 02.04.2012, 13:16
@nemesis2oo9

Die bekamen das in der Höhe, als du noch versicherungspflichtig gearbeitet hast. Aber jetzt, wo du ohne Job bist, musst du dich selbst versichern - und ohne Einkommen liegt der gesamte Beitrag bei ca. 150 Euro.

0
Kunterbunt23 02.04.2012, 14:00
@Baudelaire

Der Beitrag freiwillig Versicherter wird einkommensabhängig berechnet, wobei jedoch mindestens von einem fiktivem Mindesteinkommen von 875,00€ ausgegangen werden muss. Da die KV mit 14,9% und die PV mit 1,95% (2,2% bei Kinderlosen über 23) berechnet wird, ergibt sich so der Mindestbeitrag von 147,44€ bzw. 149,63€. Hat man ein höheres Einkommen als 875,00€ so wird der Beitrag entsprechend höher.

@Nemesis2009: Wenn Dein Beitrag 256€ sind, bist Du entweder privat versichert oder wenn gesetzlich dann mit einem Einkommen von etwa 1520€ (oder Dein anteiliges Einkommen, wenn Du verheiratet bist und der Ehepartner privat versichert ist, beträgt 1520€.) Bei einem gesetzlich freiwillig Versichertem ohne Einkommen und ohne privat versicherten Ehegatten ist der Beitrag sonst nicht höher als ca.140€.

0
nemesis2oo9 02.04.2012, 14:59
@Kunterbunt23

bin nicht privat versichert, dass könnte ich mir garnicht leisten. ich denke aber mit den 140.- wäre auch von bl zu bl unterschiedlich, denn meine schwester bezahlte letztes jahr noch 157,35€ für sich alleine und gesetzlich und die beiträge haben eher eine tendenz zu steigen als zu fallen. Ausserdem wird das alter, die krankheiten die man vllt schon hatte oder sogar noch hat, bzw die gesundheitliche stabilität mit einberechnet und erst danach berechnen die hier die beiträge. bei mir kam dann noch zu, dass ich 7jahre im ausland war und meine eigene versicherung quasi hatte, also wurde ich krank, dann aus eigener tasche, da die ausländischen versicherungen einen in die tasche greifen wollen. meine kk wollte nichts im ausland übernehmen, nicht einmal einen auslandskrankenschein gabs von denen. also nach deutschland irgend wann zu rück und schon wurde aus den vorherigen beiträgen von 126.- mal kurzerhand 218.- gemacht. Begründung war für die dann, ich muss ja erst wieder in die gesetzliche rein kommen und da ich im ausland war bin ich ein risiko (was auch immer die damit sagen wollten) nach der heirat waren es dann fü mich und meine frau 256.- glatt. Bin anscheinend immer noch ein Risiko für die, vllt habe ich einen anderen knochenbau bekommen im ausland oder meine lunge atmete andere luft, was weiß ich wie die sowas rechtfertigen wollen. auch wenn ich die kk wechseln würde, würden die erst einmal die beiträge der alten versicherung abfragen und nur wenig runter gehen. da müsste ich die versicherung sehr oft wechseln bis ich mal da bin wo ich mal war. klar habe ich viel verdient im ausland, aber da die versicherung nie danach gefragt haben, was ich verdient habe, denke ich auch nicht, dass es in ihren berechnungen mit rein floss.

0
Kunterbunt23 02.04.2012, 15:16
@nemesis2oo9

ich denke aber mit den 140.- wäre auch von bl zu bl unterschiedlich

nein, das SGB V gilt für alle gesetzlichen Krankenkassen einheitlich und da ist die Berechnung nun mal so wie ich oben erklärt habe.

denn meine schwester bezahlte letztes jahr noch 157,35€ für sich alleine und gesetzlich und die beiträge haben eher eine tendenz zu steigen als zu fallen

dann hat sie ein beitragspflichtiges Einkommen über 875,00€.

Ausserdem wird das alter, die krankheiten die man vllt schon hatte oder sogar noch hat, bzw die gesundheitliche stabilität mit einberechnet und erst danach berechnen die hier die beiträge.

Nein, das ist die Berechnungsgrundlage der privaten Versicherung. Eine gesetzliche Krankenkasse berechnet ihre Beiträge einkommensabhängig ohne Gesundheitsprüfung, eine private Versicherung setzt die Beiträge risikoabhängig und ohne Zugrundelegung des Einkommens fest.

Begründung war für die dann, ich muss ja erst wieder in die gesetzliche rein kommen

also warst/bist Du ja doch privat versichert? Anders lässt sich Dein Beitrag nicht erklären.

und da ich im ausland war bin ich ein risiko

Risikoabhängig gibts nur bei der privaten Versicherung.

nach der heirat waren es dann fü mich und meine frau 256.- glatt.

Weiteres Indiz dafür, dass Du nicht gesetzlich sondern privat versichert bist. Denn in der gesetzlichen KK zahlst Du für die familienversicherte Ehefrau keinen extra Beitrag, die Familienversicherung ist dort kostenlos. Die private Versicherung hingegen, kenn keine kostenlose Familienversicherung, da bezahlst Du für jedes dazukommende Risiko (=weitere Person) extra Beitrag drauf.

klar habe ich viel verdient im ausland, aber da die versicherung nie danach gefragt haben, was ich verdient habe, denke ich auch nicht, dass es in ihren berechnungen mit rein floss.

Natürlich nicht. Die private Versicherung interessiert sich nicht für Dein Einkommen, die Beiträge werden nicht einkommensabhängig sondern risikoabhängig festgesetzt. Eindeutig, Du bist privat versichert! Vielleicht weißt Du ja nur nicht, dass Deine Krankenversicherung eine Private Versicherung und keine gesetzliche Krankenkasse ist. Da lässt sich Abhilfe schaffen: Teile den Namen/die Bezeichnung Deiner Krankenversicherung mit und dann herrscht Klarheit.

0

Du arbeitest nicht. Damit gehst du keiner versicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Und da du nicht mehr pflichtversichert bist, musst du dich schleunigst bei deiner Krankenkasse melden, um dich selbst freiwillig zu versichern.

Was möchtest Du wissen?