Arbeitsstunden abgezogen trotz "Krank mit Lohnfortzahlung "?

4 Antworten

wieso ziehen die bei Ihr die Stunden ab wenn sie doch den ganzen Monat krank war?

Das ist eine Frage, die sie dem AG mal stellen sollte. Sie soll dem AG mitteilen, dass das Entgeltfortzahlungsgesetz auch beim Minijob Anwendung findet und er somit in der 6-wöchigen-Lohnfortzahlung drin ist. Geld gibt es beim Minijob erst dann nicht mehr, wenn die 6 Wochen vorbei sind.

Absolut korrekt.

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Wenn ihr Entgelt für Krankenzeit nicht gezahlt worden ist, sollte ihr das wohl eher über die Überweisung auf ihr Konto auffallen als über eine Stundenabrechnung - die möglicherweise lediglich ein buchungstechnisches Problem darstellt.

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@Familiengerd

@Familiengerd, so wie ich das lese, hat sie ihr Geld erhalten. Ihr wurden aber auf ihrem Zeitkonto die 32 Stunden abgezogen. Vor der Krankheit waren 38 Stunden auf dem Zeitkonto. Dann wurden 32 Stunden bezahlt aber auch vom Zeitkonto abgezogen. Das Geld hat also gestimmt nur dass der AG keine Entgeltfortzahlung geleistet hat sondern "krank" mit Stunden auf dem Zeitkonto verrechnet. Das kann man dann nicht am (nicht gezahlten) Geld sondern nur am schrumpfenden Zeitkonto sehen.

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Weil sie keine Lohnfortzahlung leisten sondern ihr die Überstunden abziehen. Obwohl sie Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall hätte. Die Arbeitgeber sind zu geizig sich dagegen zu versichern. http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/12_arbeitgeberversicherung/node.html;jsessionid=54A4E06E2D3E38AA6BF019B727DC388D Wer versucht seine Rechte durch zu setzen wird allerdings schnell gekündigt.

Die Arbeitgeber sind zu geizig sich dagegen zu versichern.

Dagegen müssen sie sich nicht versichern, wenn sie nicht mehr als 30 Arbeitnehmer im Betrieb haben.

Denn diese Arbeitgeber sind vom Gesetz (Aufwendungsausgleichsgesetz AAG) zur Teilnahme an einem Umlageverfahren verpflichtet, durch das sie je nach Höhe der Umlage und Satzung der Krankenkasse zwischen 40 und 80 % der Kosten von der Krankenkasse erstattet bekommen, die ihnen durch die Lohnfortzahlung für einen erkrankten Arbeitnehmer entstehen!

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Evtl. wurde einfach nur vergessen, die Krankheit in der Zeitwirtschaft zu buchen. Einfach mal beim Arbeitgeber anfragen.

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In der Dezember Abrechnung merkte A. dass es kein Gehalt gab. Aus der Zeiterfassung ist es ersichtlich dass die Krankentage zwar vermerkt waren, aber nicht vergütet worden - da kein Dienstplan vorlag. Diese nicht gearbeiten Tage sind zwar als "krank" vermerkt, aber tauchen als Minussaldo auf.

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Hinzuzufügen wäre noch dass ein fester Vertrag mit monatlichem Festgehalt besteht. Im Vertrag galt die Berufsbezeichnung der Pflegefachkraft mit 35 Stunden. Keine Honorarkraft o.ä. sondern normal SV-pflichtig angestellt.

Ich bedanke mich für Antworten. Liebe Grüße

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