Arbeitsstellen im Lebenslauf weglassen?

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10 Antworten

Wenn man sich irgendwo - ernsthaft - bewirbt, legt man doch Arbeitszeugnisse bei. Dann fällt es ja doch sowieso auf, dass das nicht stimmt.

Urkundenfälschung ist das nicht, sondern schlichtweg eine Lüge.

Kleine Lücken kommen immer mal vor, das ist nicht schlimm. Größere Lücken sollte man wahrheitsgemäß erklären. Jedenfalls fährt man damit besser als mit einer Lüge, die das Vertrauensverhältnis nachhaltig stören würde.

Man könnte dir hier auch bessere Tipps geben, wenn du uns sagen würdest, was das für eine "Schieflage" ist.

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Urkundenfälschung glaube ich jetzt nicht, aber wenn es dein neuer Arbeitgeber raus kriegt, bist du die Stelle vermutlich los

Es ist immerhin eine Lüge oder Vertrauensbruch bzw. hast du dir evtl. durch falsche Angaben die Arbeitsstelle erschlichen....

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Sobald du das Arbeitszeugnis dazu legst, sieht man doch, dass im Lebenslauf geflunkert wurde.

Welche "Schieflage" kommt denn in den Lebenslauf einer Bewerbung rein? Arbeitssuchend zu sein, ist doch keine "Schieflage".

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Kurze Lücken begründest Du mit "Auszeit" oder "Urlaub", größere Zeiträume kannst Du mit "Auslandsaufenthalt", "Au-Pair-Zeit" oder, wenn Du nicht ganz jung bist, mit "Pflege der Eltern/Großeltern" füllen.

Dies ist ein offizieller Tipp, den ich vom Arbeitsamt beim Bewerbertraining bekommen habe!!!

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Eine Urkundenfälschung wäre es, wenn du ein Arbeitszeugnis manipulierst, sei es um es besser zu machen, das Datum zu fälschen oder ein nicht vorhandenes zu erstellen.

Einen Lebenslauf fälschen fällt nicht unter Urkundenfälschung, da du keine "Urkunde" fälscht. Allerdings wird der Arbeitgeber nicht begeistert sein, wenn er es rausbekommt und du musst mit einer Kündigung rechnen.

Lücken im Lebenslauf sollten nicht wirklich schlimm sein, Arbeitslos kann jeder aus bestimmten Gründen mal werden und viele Arbeitgeber wollen dann einfach nur wissen, aus was für einem Grund dies passiert ist.

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Nein. Du hast keine Urkunde gefälscht.

Aber unwahre Angaben können zur Kündigung führen. Außerdem wird deine Lügerei sehr schnell erkannt, weil in den Zeugnissen steht, von wann bis wann du für die Firma gearbeitet hast.

Ich glaube, du befindest dich in einer negativen Spirale. Wenn du schon bei der Bewerbung mit Lügen beginnst, kommst du sehr schnell wieder in eine Schieflage. Offenbar hast du schon einige hinter dir.

Hinterfrage dich selbstkritisch, wie das passieren konnte, und zwar bei dir offenbar schon mehrmals.

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Also der neue mögliche Arbeitgeber könnte nachfragen und wenn du dann beim Lügen erwischt wirst, würde es für mich nicht unter Kavaliersdelikt fallen.

Ich finde es immer besser, wenn man die Wahrheit angibt und wenn man gefragt wird, warum man da nur so kurz war, kann man ja die Wahrheit näher erklären.

Mir wäre es vor meinem Arbeitgeber sehr peinlich, wenn ich falsche Angaben machen würde.

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Ich (Laie) habe meine Zweifel ob es unter den Begriff Urkundenfälschung fallen würde. Denn §267 sagt:

(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Unechte Urkunde ist eine Anfertigung einer verfälschten Kopie von etwas, das es schon gibt.

Verfälschung ist das ändern einer tatsächlichen Urkunde (z.b. auf dem Orginalzeugnis mit Tip-Ex eine Note verschwinden zu lassen und dann zu überschreiben.

Bin mir aber ziemlich sicher, dass du dich nach §263 des Betrugs schuldig machst. Sollte der Arbeitgeber jemals die Wahrheit herausfinden hat er das Recht zur fristlosen Kündigung.

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Nein, Urkundenfälschung ist das nicht. Rausfliegen wirst Du trotzdem, falls Du den Job üerhaupt bekommst.

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