Arbeitsrecht und Mobbing?

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5 Antworten

der Betrieb übernimmt die Kosten einer Weiterbildung (immens wichtig für den Betrieb diese Weiterbildung der Angestellten), womit die Weitergebildete nun aber 3Jahre an den Betrieb gebunden ist

Das ist rechtens. Sie bekommt die Weiterbildung, der Betrieb dafür Sicherheit, dass sie nicht sofort danach kündigt.

Ein Geschenk nicht zu bekommen mag blöd sein, ist aber kein Mobbing. Für kleine Betriebe kann häufiger Ausfall durch Krankheit schon existenzbedrohend sein. Das anzusprechen ist auch kein Mobbing.

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Es ist zwar nicht schön, dass Deine Freundin leer ausgegangen ist, aber die Gutscheine waren sicherlich eine Weihnachtsgratifikation für besonderes Engagement. Da sie oft krank war, muss sie sich jetzt nicht wundern, nichts bekommen zu haben. Dass ihr allerdings ernstlich vorgeworfen wird, dass durch ihre Erkrankung erhebliche Umsatzeinbußen waren, finde ich auch etwas daneben, aber vielleicht stimmt es ja? Kann ich nicht beurteilen. Mit Mobbing hat das überhaupt nichts zu tun. Hier wurden Leistungen durch ein Geschenk belohnt. Wegen so was würde ich jetzt nicht den Ausbildungsplatz wechseln. lg Lilo

Wenn Deine Freundin in diesem Betrieb Weiterbildungsangebote wahrgenommen hat, muss sie da nichts zurückzahlen.

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ShueBeedoo 05.12.2015, 10:31

Naja mir gehts ja darum, Gutschein hin oder her, aber man ist eben nicht freiwillig krank, ganz 7m Gegenteil, sie gibt sich schon echt die Kante und sollte meiner Mdinung nach viel öfter krankzuhause bleiben. Dass einen dann noch soeas vorgeworfen wird, ist eben das Dysaster in meinen Augen, wir sind hier doch in Deutschland, wo es das gute Recht ist, "krank zu sein"! 

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Familiengerd 05.12.2015, 12:41
@ShueBeedoo

Es ist zwar nicht schön, dass Deine Freundin leer ausgegangen ist, aber die Gutscheine waren sicherlich eine Weihnachtsgratifikation für besonderes Engagement.

Auch wenn es wahrscheinlich nur um eine relative "Kleinigkeit" gehen sollte: rein rechtlich betrachtet ist die Aussage falsch, wenn es keine vertraglich festgelegten Kriterien gibt, nach denen eine solche Gratifikation gewährt oder nicht gewährt wird.

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Aus Arbeitnehmersicht verstehe ich dich bzw. deine Freundin gut. ABER ein kleiner Betrieb hat nun mal nicht die Aufgabe, eine häufig Kranke durch zu füttern. Da verstehe ich die Kollegen/innen sehr gut, die die fehlende Arbeits-kraft durch Mehrleistung ausgleichen müssen. Das motivierte Personen dann besonders belohnt werden, liegt auf der Hand. Und, wenn die teure Fortbildung einem Betrieb wegen vorzeitigen Ausscheidens nicht zu Gute kommt, muß sie halt ersetzt werden. Ein Arbeitgeber muß natürlich für schwarze Zahlen sorgen, sonst sind gleich 5 Arbeitsplätze gefährdet...

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ShueBeedoo 05.12.2015, 10:33

Ja, das verstehe ich! Nur leider ist man ja unfreiwillig krank! Und dieser Vorwurf hinkt dann immens find ich!

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ThommyHilfiger 05.12.2015, 10:45
@ShueBeedoo

Es gibt leider einige AN (neben vielen fleißigen, hochmotivierten) mit Mitnahme-Mentalität. Die sehen eine Arbeit als lästiges Muss im Leben an. Ich, als Arbeitgeber war z.B. die letzten 10 Jahre nicht so ernsthaft erkrankt, als daß ich nicht präsent gewesen wäre...

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ShueBeedoo 05.12.2015, 12:18
@ThommyHilfiger

Ja, ist richtig, aber es gibt eben Leute, ob man das einsehen will oder nicht, die sind öfter krank als durchschnittlich! Ist ja dann nicht so, dass diese Tatsache den Kranken nicht zusätzlich belastet. Die machen sich ja auch ihre Sorgen deswegen!

Und nun ist es nicht verwerflich, dass Arbeiten ein muss ist, so ist es eben, manche gehen drin auf, manche nicht! Das kann man keinen vorhalten!

Danke für die Antworten!

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Weiter gehts mit einem Gespräch zwischen den beiden, wo bekannt wurde, dass aufgrund der krankheitsbedingten Arbeitskraft schon etliche Tausend Euro Umsatzverlust gemacht wurden.

Schon mal daran gedacht, dass man das auch als Kompliment auffassen kann? Das sagt doch auch so etwas wie: wenn du nicht da bist, bekommen wir das alle schmerzlich zu spüren. Es soll ja durchaus noch Chefs geben, die ihren Angestellten nur das beste wollen ,-) Also nicht überall Mobbing vermuten. 

Es gibt auch kein indirektes Mobbing. Wenn der Chef einen Mitarbeiter Pisakt, nennt man das übrigens Bossing, weil es nicht von quer aus der Gruppe, sondern von oben kommt.

Vertragsbestandteile sollten von einem Anwalt auf geprüft werden. Ob Klauseln oder Zusätze Bindend und rechtlich einwandfrei sind, kann man hier als Laie, und dann noch von ganz draußen, nicht beantworten.

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zum ersten teil: ist noch kein mobbing...

zur weiterbildung...diese verpflichtung kann nicht eingeklagt werden...

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