arbeitsrecht! Meldepflicht an den Arbeitgeber

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Gibt es einen Betriebsrat und eine Schwerbehindertenvertretung, sollten Sie diese unbedingt mit hinzuziehen.

Wenn feststeht, dass Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, sollten Sie diesen Umstand Ihrem Arbeitgeber so früh wie möglich mitteilen, damit geprüft werden kann, ob der Arbeitgeber Sie an anderer Stelle mit für Sie geeigneten Tätigkeiten beschäftigen kann.

Peter Kleinsorge

Der Einwand von Einxheinz ist wohl ebenso richtig wie der von bueten. Ich würde mich diesbezüglich mal an die KK oder die LVA wenden, die können Dir das sicher sagen. Da es hier evtl. um viel Geld für Dich geht, würde ich mich nicht auf die Ratschläge hier bei gF verlassen, dafür gibt es bezahlte Spezialisten/Fachleute.

Es ist immer gut, das sofort deinem Arbeitgeber mitzuteilen...es kostet Dich ja nichts...genau weiß ich es auch nicht, aber bevor Du etwas falsch machst...;-)

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Ich würde es nicht tun. Denn der Arbeitgeber kann dich entlassen da du deinen Arbeitsvertrag nicht mehr erfüllen kannst. Du giltst danach als arbeitslos bzw Arbeitssuchend oder Arbeitsunfähig. Warte erst mal die Bescheide ab

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Wiedereingliederung nach längerer Krankheit und ohne Job?

Moin Moin,

Ich bin leider seit etwa 5 Monaten schon krankgeschrieben (körperliche Erkrankung). Bisher war mein "Plan", dass ich über eine Wiedereingliederung wieder in meinen Beruf einsteigen kann, sobald meine Ärzte eine ausreichende Belastbarkeit für wenigstens 2 Stunden sehen. (was ja m.W. die Mindestdauer pro Tag für eine Wiedereingliederung ist). Nun gab es aber vor einigen Tagen die Kündigung. Ich werde zwar gegen die Kündigung angehen, aber verständlicherweise (denke ich mal) ist das Klima dann meist gestört, sodass es wohl auf einen neuen Arbeitgeber hinauslaufen wird. (Zumal ich ja nichtmal weiß, ob ich Erfolg habe) Zur Zeit ist nicht mal sicher, ob ich überhaupt weiter in diesem Beruf arbeiten kann. Gibt es Möglichkeiten der Wiedereingliederung, wenn man keinen Arbeitgeber mehr hat.? Ich kann mich ja schlecht bei einem Arbeitgeber bewerben und sagen, dass ich leider noch nicht weiß, wann ich anfangen kann und das ich auch erstmal nur mit einer Wiedereingliederung anfangen kann. Das würde doch kein AG mitmachen. Gleich 8h am Tag werden aber ebenfalls nicht drin sein. (da breche ich gleich zusammen). Ich habe vorher etwas über 30h in der Woche gearbeitet, das ist auch das Minimum, um von meinem Job leben zu können. Hat jemand Tipps diesbezüglich? Gibt es dort irgendwelche Angebote? Reha (als AHB) habe ich schon gemacht und ein Antrag bei der Rentenversicherung zur "Teilhabe am Arbeitsleben" läuft. Hier habe ich aber noch nichts gehört. Können die einem diesbezüglich helfen? Sorry...kenne mich mit sowas echt nicht aus ;-)

Achso.... Zusatz: Ich habe seit einigen Tagen einen GdB von 40, falls dies relevant ist. (werde aber Wiederspruch einlegen, da mir dies def. zu wenig ist)

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Arbeitsrecht: Schwanger aber kein Geld und keine Rückmeldung vom Arbeitgeber?

Ich bin bei der deutschen post DHL als Abrufkraft seit zwei Jahren eingestellt und habe soweit mein Geld immer nach den stunden bezahlt bekommen die ich auch wirklich gearbeitet habe. Seitdem ich jedoch schwanger bin musste ich es meinem Arbeitgeber melden da ich aufgrund der schweren last die man bei der Arbeit dort heben muss nicht mehr arbeiten kann. Darauf hin habe ich allerdings eine sehr unfreundliche Antwort erhalten, dass sie nichts tun können wenn ich nicht mehr dort arbeiten will solle ich doch kündigen. Erhofft habe ich mir um ehrlich zu sein auch nicht wirklich was davon aber zumindest eine schriftliche Mitteilung des Arbeitgebers dass unser Arbeitsverhältnis damit in der zeit eingestellt wird solange ich schwanger bin, jedoch bekam ich nichts.

Auf Grund dessen dass ich nun weder von meinem Arbeitgeber noch von sonst irgendwo Geld bekomme wollte ich im Jobcenter das ALG1 beantragen, habe aber erfahren dass ich den nicht stellen kann weil ich noch unter vertrage bei dhl stehe und solange ich von dhl nichts schriftliches habe kann ich das auch nicht beantragen. Also schrieb ich diesmal persönlich an die Chefin und bekam auch nach dem zweiten Brief keine Rückmeldung NICHTS.

Nun habe ich nach langem hin und her ALG2 beantragt ob das nun endlich klappt ist auch eher fragwürdig, aber ich kann nicht ohne Geld leben vor allem jetzt wo ich ein Baby bald bekomme. Ich bin schon im 5 Monat und habe nichts fürs Baby woher denn auch.

Meine Frage ist kann DHL einfach so schweigen ? und mir somit meinen Weitergang was Anträge und sonstiges angeht einfach alles kaputt machen ?

übrigens für alle die nun sagen warum hast du dann nicht einfach gekündigt : Weil ich sonst ein 3 Monatige sperre beim Amt hätte und in der zeit auf jedenfall nichts bekommen hätte auf Grund von,ich drücke es mal blöd aus,Eigenverschuldung.

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Ungekündigt - Aussteuerung - Arbeitsamt - wie geht es in meinem Fall weiter?

Guten Morgen,

in wenigen Tagen werde ich ausgesteuert und dennoch ungekündigt sein. Bei der AfA habe ich mich bereits einige Tage vor Aussteuerung gemeldet. Ich habe nun Angst davor, bei meinem Arbeitgeber letztendlich doch eine Kündigung einreichen zu müssen, da ich mir dies finanziell nicht leisten kann.

Derzeit läuft bei der Rentenversicherung auf Anraten der medizinischen REHA ein Antrag für eine berufliche REHA (Teilhabe am Arbeitsleben). Nach einem Ablehnungsbescheid (falsche Angaben seitens der RV) habe ich Widerspruch eingelegt und warte daher noch auf Antwort.

Folgende Fragen:

1) Muss ich mir ab der Aussteuerung vom Facharzt bestätigen lassen, dass ich auch weiterhin arbeitsunfähig bin bzw. die bisherige Tätigkeit nicht weiter ausführen kann?

2) Einen Auszahlungsschein der KK brauche ich ja nun nicht mehr beim Arzt abzugeben, da das Krankengeld doch ohnehin ausläuft, oder? Benötige ich stattdessen weiterhin eine AU vom Facharzt für den AG oder/und für die AfA?

3) Mir geht es darum, eine (unter Berücksichtigung meiner Umstände, GdB 40) geeignete Beschäftigung zu finden. Gegen eine vorzeitige Berentung spricht für mich im Grunde nichts, allerdings würde ich gerne noch einmal versuchen, woanders Fuß zu fassen. Wie kann das jedoch funktionieren, wenn das Arbeitsverhältnis mit dem alten AG nicht aufgelöst wird?

Danke schon jetzt für Eure Hilfe !

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Aufhebungsvertrag und Kündigung während Krankheit?

Hallo zusammen, Ich habe derzeit einen Problem mit der Zeitarbeitsfirma bei der ich tätig war. Ich fange mal mit mein Problem an: Letztes Jahr am 12.06.14 habe ich bei der ZAF mit der Arbeit begonnen. Mein Vertrag war befristet auf ein Jahr und endete am 11.06.2015. Bei der Vertragsunterzeichnung und vor Beginn der Arbeit habe ich beide Vertragsparteien über meine Handycap informiert, das ich SBA Ausweis mit 70 GdB habe und Epileptiker bin wo ich medikamentös eingestellt bin. Bisher hat das meine Tätigkeit auch nicht beeinträchtigt, bis ich eines Tages kurz vor Feierabend einen Anfall erlitt und umgefallen bin. Habe dabei mein Kopf auf Boden Geschlagen und zog mir einen Kopfplatzwunde mit viel Blutverlust. Ich wurde somit ins Krankenhaus geliefert und der Platzwunde wurde getakkert. Bei der zweiten Tag der Arbeitsunfähig- keit rief mich die Chefin von ZAF zum Gespräch. Sie bat mir einen AUFHEBUNGSVERTRAG zu unterzeichnen, diese ich nicht unter- schrieben mit nach Hause genommen habe. Dadurch wird man bei der Agentur für Arbeit 3 monate Leistungs- sperre bekommen. Jetzt zu meinen Fragen: Stimmt es, das ich mit der GdB 70% in einen besonderen Kündigungsschutz habe und die mir ohne Erlaubnis Integrationsamt nicht kündigen dürfen? Weshalb kündigt die ZAF mich nicht fristgerecht mit Kündigungsfristen? Derzeit bin ich seit 27.01.15 krank geschrieben und mein Vertrag läuft Bis 11.06.2015 dann ist auch ein Jahr voll. Wie soll ich hier jetzt vorgehen? Wie lange zahlt Arbeitgeber mein Lohn weiter und was gibt es danach? Wann muss ich mich spätestens bei Agentur arbeitssuchend melden. Wie kann ich die Sache mit dem Aufhebungsvertrag dene erklären? Muß ich die Agentur auf die Aufhebungsvertrag ansprechen. Der Arbeitgeber sieht selber eine große Gefahr für mich, bei laufenden Maschinen zu arbeiten. Ich möchte keinen Fehler machen, die mir eine Leistungssperre kostet. Wie und was muss ich jetzt Unternehmen? Bekomme ich überhaupt bei 6-7 Beschäftigungsmonaten Anspruch auf Arbeitslosengeld 1? Wenn ja, wie lange. Über eure zahlreichen und hilfreichen Antworten bin ich sehr Dankbar. Grus

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Krankschreibung - Wiedereingliederung Berufsleben - Einschränkungen - Teilhabe am Arbeitsleben - berufliche Rehabilitation?

Hallo zusammen, bin derzeit noch im Februar krank geschrieben (seit Juli 16). Bin derzeit in Medikamenteneinstellung und könnte zukünftig meinen bisherigen Beruf nur noch mit Einschränkungen ausüben (Verbot an rotierenden Maschinen, in Höhe usw.). Habe nun GdB 40.

Damit beim bisherigen Arbeitgeber evtl. eine Umsetzung möglich wäre und vielleicht gefördert würde, habe ich einen Antrag auf Teilhabe bei der RV gestellt. Der Arzt hat das befürwortet und seinen Bericht eingereicht. AG ist auch informiert.

Wie lange dauert nach euren Erfahrungen die Bearbeitungszeit des Antrags bei der RV? Die Dame in der Auskunft meinte 3 Wochen?! Der Arzt kann doch nicht - fall´s es Monate dauert - bis zur Genehmigung krankschreiben? Und wenn nicht, was wird dann in der Zeit nach Ende AU bis eventueller Genehmigung des Antrags, wenn man seine bisherige Tätigkeit nicht bzw. eingeschränkt machen darf? Ggf. nach AU erst mal den kompletten Resturlaub vom Vorjahr nehmen und hoffen, dass bis dahin Genehmigung?

Bin ziemlich verunsichert.

LG

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