Arbeitsrecht: Hat man bei einem Personalgespräch das Recht auf Anwesenheit eines neutralen Zeugen?

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5 Antworten

Mitarbeitergespräche finden als Zwei- oder als Mehr-Personen-Gespräche statt. Die Einbeziehung einer Personalvertretung ist nicht obligatorisch, kann aber betrieblicher Übung oder dem Tarifvertrag etc. entsprechen; das heißt, ob der Mitarbeiter Vertrauenspersonen hinzuziehen darf, beispielsweise ein Mitglied des Betriebsrats, ist gesetzlich nicht geregelt (Ausnahme: § 82 Abs. 2 Betriebsverfassungsgesetz).

Das heißt also: wenn andere auch eine Vertrauensperson mit dabei hatten ("betriebliche Übung"), dann darf er das auch. er muss sich erkundigen, wie es andere gemacht haben. Mfg

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Bei kleinen Betrieben ist es in der Regel schwierig,jemanden zum Personalgespräch hinzuzuziehen.

Nur wenn ein Betriebsrat/Personalrat vorhanden ist,kann der Arbeitnehmer zu einem Gespräch ein Betriebsratsmitglied seines Vertrauens zu dem Gespräch hinzubitten.

Warum lange fragen? Mein Chef hat mich auch einmal eingeladen und ich habe mir einen Gewerkschaftsvertreter mitgenommen - da wollte er auf einmal nicht mehr mit mir sprechen, weil er mich nur einschüchtern wollte und ich bin Ihm zuvor gekommen - es steht nirgends, dass ich dies nicht darf - wenn er nichts zu verbergen hat, dann stürt ihn ein solcher Zeuge doch nicht sondern nur, wenn es etwas zu verbergen gibt! Einfach machen! Viel Glück1

Warum es dazu gekommen ist, wäre schon gut zu wissen. Was mag er nur gemacht haben oder nicht gemacht haben, warum nun die Chefs mit ihm reden wollen, alleine. Auch ein Betriebsrat könnte seine Arbeit selber nicht verschönen.

Wird ja dann schon was ausgeheckt haben müssen. wenn er manns genug ist geht er auch alleine hin. Und wenn er später Probleme hat, geht er zur Gewekschaft!

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