arbeitsrecht fragen?

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3 Antworten

Vermutlich hat der Teamleiter oder wie auch immer der Vorgesetzte heißt, auch demnächst seine Zielkontrolle, nach der er alle entbehrlichen Leute, die nach altem Tarif entlohnt werden, binnen 1 oder 2 Jahren entsorgen soll.

Der Betriebsratszug dürfte abgefahren sein, dazu haben die alten Hasen nicht schnell genug geschnallt, dass der Hase in Richtung 8,50 Zombies läuft, die wahrscheinlich schon die Mehrheit bilden.

Sonst solltest Du Deine Frage etwas mehr strukturieren

  • Ausbildung
  • Alter
  • Betriebszugehörigkeit
  • Welches Bundesland? (Thüringen oder Bayern)
  • Gewerkschaftsmitglied?
  • Letzte Anpassung der Löhne
  • Wird nach der Monatsgrundlohntafel für gewerbliche Arbeitnehmer gezahlt? http://www.igmetall-bayern.de/metall-elektro/

Er und seine Kollegen sollten zügig in die IG Metall eintreten, dann erhalten sie kostenlose Rechtsauskunft und v.a. Rechtsbeistand. Außerdem beraten die bei einem erneuten Versuch, vielleicht doch noch einen Betrieibsrat zu gründen.

Ich habe bei einer Bertelsmann-Tochter eine Entlassungswelle von altgedienten Lagermitarbeitern erlebt, die auch 20 Jahre und mehr auf ihrem kaputten Buckel hatten. Die wurden erst durch permanente neue Aufgabenbereiche reifgeschossen und dann im Weihnachtsgeschäft in Himmelfahrtskommandos gejagt und haben Liefertermine vergeigt. Zuletzt gab es ein Abfindungsangebot von 10 Monatsgehältern, das die meisten entnervt angenommen haben.


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@ connyum

jedes jahr haben sie ein fedbeeckgespräch das steht auch jetzt wieder an

Das machen viele Firmen einmal im Jahr, dass die Mitarbeiter bewertet werden.

Nur bei so langjährigen Mitarbeiter wird sich nach über 20 Jahren von der Arbeitskraft und von den Leistungen her leider nicht mehr viele Steigerungen, wie bei neuen und jüngeren Mitarbeitern ergeben.

Also wird wohl derjenige der die Mitarbeiter bewertet, dann seine Kreuzchen meistens an dieselbe Stelle setzen.

Betriebsrat gibt es keinen, (wegen Gewerkschaft)  mir fällt da höchstens noch die nächst höhere Stelle vom unmittelbaren Vorgesetzten und dort um Gehaltserhöhung anfragen.

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Das kann schon sein, das damals keiner einen BR wollte. Das könnte heute schon anders sein.

Gerade bei diesem Problem finde ich eine Gewerkschaftszugehörigkeit wichtig. Individuell wird das keiner stemmen.

Arbeitnehmer ohne BR geben am Betriebstor die Hälfte ihrer Rechte ab.

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