Arbeitsrecht - zu viel des Guten?

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3 Antworten

Prinzipiell kannst du da gar nichts machen, ausser evtl. deiner Freundin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

  1. Ein Arzt findet sich immer. auch wenn der normale Hausarzt gerade keine Sprechstunde hat, gibt es immer einen Notdienst. Zur Not gibt es auch noch das Krankenhaus.

  2. Beschäftigte, die direkten Kontakt mit Lebensmitteln haben, sollten nicht arbeiten, wenn sie an einer ansteckenden Krankheit erkrankt sind. Hier ist jedoch erst mal der Arbeitnehmer an der Reihe, sich krank zu melden.

  3. Sofern es zumutbar ist, kann der Arbeitgeber fordern, dass der Arbeitnehmer zur Arbeit kommt. Notfalls muss man auch mal ein Taxi nehmen. Sofern die Strassen noch passierbar sind und der Aufenthalt auf der Straße nicht lebensgefährlich ist, kann der Arbeitgeber das Erscheinen verlangen.

  4. Wer krank ist, geht zum Arzt und lässt sich krank schreiben. Die Nachricht wird dem Arbeitgeber überbracht und dieser hat sich damit abzufinden.

  5. Du kannst da recht wenig machen. Ein Hinweis bei IHK oder WKD könnten evtl. als Bumerang in Form einer Anzeige wegen übler Nachrede zurückkommen. Was du denen sagst, musst du auch beweisen können, was im hier vorliegenden Fall recht schwierig wäre.

Deine Freundin kann etwas machen. Solange sie gesund ist und die Wege passierbar sind, hat sie ihre Arbeit zu tun. Ist sie krank, meldet sie sich krank und wenn die Strassen unpassierbar sind, dann meldet sie dies dem Arbeitgeber und bleibt zuhause. Wenn sie jedoch erscheint und arbeitet, nimmt sie sich ihr eigenes Argument selbst weg. Wenn sie erscheint, war der Weg passierbar. Wenn sie arbeiten kann, ist sie nicht krank usw...

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Kommentar von h4xxz
10.06.2014, 12:44

Dank dir für die ausführliche Antwort. Ja das hab ich mir auch alles so schon gedacht, ist nur blöde zu sehen wie die eigene Freundin sich nicht traut mal richtig auf den Tisch zu hauen.

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Nicht du,sondern deine Freundin muss sich mit dem Ausbildungsberater der für ihre Ausbildung zuständigen Kammer in Verbindung setzen und ihm die Situation in dem Betrieb schildern.Dieser Berater sollte ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen.Die Adresse der Kammer könnt ihr im Ausbildungsvertrag finden.

Wenn ein Unfall passiert und die Ärzte zu haben,dann gibt es übrigens immer noch einen Notarzt und/oder das Krankenhaus.

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Kommentar von h4xxz
10.06.2014, 12:40

Hey,

danke dir aber das würde Sie selber nicht machen, ich weiß selber nicht warum die sich immer so unterbuttern lässt. Zuständige Kammer ist die IHK.

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Könnte ich da was machen , nein Du hast doch mit dem Betrieb nichts zu tun

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