Arbeitsrecht - Stundenfortschreibung im Krankheitsfall

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2 Antworten

Wirst du nach Stunden bezahlt oder beziehst du Gehalt? Bei Gehaltsempfängern sind alle Kalendertage, die man krank geschrieben ist, weiter zu bezahlen, Stundenlohnempfängern nur die ausgefallenen Arbeitsstunden. Warst du gar nicht eingeteilt, sind also auch keine Stunden ausgefallen.

gehaltsbasis..dessen bin ich mir bewusst, es ist aber nur so.. wenn ich mich - wozu ich rechtlich auch nicht verpflichtet gewesen wäre - erst am Donnerstag gemeldet hätte, zu diesem Zeitpunkt wäre der Dienstplan für die kommende Woche beretis existent gewesen - und bei uns ist das so dass nur jedes 2te Wochenende frei ist, da ich also das WE davor frei hatte, hätte ich mit Sicherheit das ganze WE arbeiten müssen. Es geht doch darum dass ich trotz Krankheit nicht auf meine 35 Arbeitsstunden pro Woche komme..Somit im Krankheitsfall Minus gemacht habe. Rechtlich gesehen, muss ich doch - bei Krankheit - 35 Stunden sind eine 5 Tages Woche - auch mindestens die 5 Tage arbeiten. Dadurch dass ich aber an meinem freien Tag zum Arzt ging und noch vor dem Gestalten des Dienstplans gemeldet habe dass ich definitiv auch krank bin habe ich mich selbst um die Stunden gebracht- man hat mich in dieser 7 Tages SChicht quasi nur 4 mal eingeteilt. Also auch somit hätte ich nie die Chance gehabt auf meine 35 Stunden zu kommen. Der Arbeitgeber muss doch die 35 Stunden pro woche - falls nachweislich gesichert - die 35 Stunden auch genehmigen bzw gewährleisten.

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@dantheman764

An welcher Stelle hast du denn nun einen Nachteil? Du beziehst Gehalt, d.h. im Krankheitsfall wird für 6 Wochen einfach weitergezahlt. Also kein Verlust.

Wen und wofür interessiert es nun, wieviel Stunden du tats. gearbeitet hättest? Es ist doch egal, du bekommst immer dasselbe Gehalt?!

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@MenschMitPlan

ES geht mir nicht ums Gehalt sondern um die Stundenanzahl.. Ich habe in dieser Woche obwohl krank geschrieben Verlust der Stunden gemacht, wofür ich dann wieder mehr arbeiten muss!..was aber nicht gerechtfertigt ist, da ich schließlich eine offizielle Krankmeldung vorlegen kann!

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Minusstunden dürfen während der AU nicht enstehen. Das würde den Vorschriften des EntgFG zuwider laufen. Auch wenn zunächst mal das gleiche Gehalt auf dem Konto ist, hat das Nacharbeiten lassen von Krankheitszeiten immerhin den Charakter von unbezahlter Zeit. Dein ArbG muss die Ausfallzeit mit den in den vorhergehenden 13 Wochen durchschnittlich geleisteten Stunden bewerten. Bist du im Schnitt immer auf deine 35 Stunden gekommen, sind auch in der Woche der Erkrankung 35 Stunden ausgefallen.

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