Arbeitsrecht - Schäden am "Firmenwagen"

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Mietwagenfirma steht in keinem Geschäftsverhältnis zu dir. Das Fahrzeug hat dein Arbeitgeber gemietet, du hast mit der Firma nichts zu tun.

Widerspreche dem Mahnbescheid, das ist nur ein lächerlicher Versuch von einem Unwissenden Geld zu bekommen.

Er haftet dem Arbeitgeber aber wegen "grober Fahrlässigkeit". Diese ist schon alleine deswegen gegeben, weil er den Schaden nicht vertragsgemäß gemeldet hat.

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@DerHans

Und? Dann muss die Firma das mit ihm ausmachen, nicht der Autovermieter. Mit dem hat er nichts am Hut. Die Firma (sein Arbeitgeber) ist Mieter des Fahrzeugs.

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@DerHans

Sorry Hans, aber das glaube ich nicht. Dem Sachverhalt nach ist das ein typischer Schadensfall bei einem Dritten, der durch einen Verrichtungsgehilfen verursacht wurde. Der Verrichtungsgehilfe genießt besonderen Schutz. Vorallem auch, weil der Vertrag zwischen dem AG und der Mietwagenfirma bestand, nicht zwischen dem Verursacher und der Mietwagenfirma. Das Gesetz unterscheidet auch nur zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit. Eine Unterscheidung einfache, mittlere und grobe Fahrlässigkeit wird durch Gerichtsurteile definiert. Der AG kann haftbar gemacht werden, wenn er die Auswahl und Beaufsichtigung seiner Verrichtungsgehilfen nicht sachgemäß vorgenommen hat. Da hier anscheinend schon prozessiert wurde und der AG den Fall gewonnen hat, kann hier nur noch Vorsatz des Verursachers in Betracht kommen. Laut Sachverhalt liegt der nicht vor. Und wenn das tatsächlich so ist, hat weder die Mietwagenfirma, noch der AG Ansprüche gegen den Verursacher.

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Sehe ich auch so.

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Wenn du mit Wissen er Firma diesen Leihwagen gefahren bist, sind Schäden erst einmal über die Kasko-Versicherung gedeckt. Es handelt sich hier also um die Selbstbeteiligung.

Dass du den Schaden nicht gemeldet hast, kommt einem unerlaubten Entfernen von der Unfallstelle gleich. Daher wird die Kaskoversicherung nicht eingetreten sein.

Dass du dich mit den Regeln einer Leihwagenfirma nicht auskennst, interessiert niemand. Ebenso ist dem Anspruchsteller vollkommen egal, woher du das Geld nimmst. Zur Not erwirkt er einen Titel, den er dann 30 Jahre lang gegen dich vollstrecken kann.

Selber hättest du dort wahrscheinlich gar keinen Wagen bekommen.

Wie oben schon geschrieben, den Schaden habe ich meinem Arbeitgeber am selben Tag gemeldet, wir haben gemeinsam den Bericht für die Versicherung erstellt.

Das dem Anspruchersteller es egal ist, wie meine finanzielle Situation ist, ist mir klar, aber dem Gericht wird das wohl nicht egal sein, oder?

Und nein, es handelt sich nicht um die Selbstbeteiigung, den im Mahnbescheid vom Amtsgericht steht 1. Hauptforderung: Schadenersatz auf KFZ-Miet-Vertrag gem. Mahnung vom ... 2. Verfahrenskosten: - Gerichtskosten (Gebühr) und -Rechtsanwaltskosten ... 3. Zinsen zu Hauptforderung: 5,000 Prozentpunkten über den Basiszinssatz ...

Sie verlangen von mir auch noch die Verfahrenskosten obwohl das mit mir gar nichts zu tun hat, sondern mit meinem Arbeitgeber.

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Das hatten wir doch schon. http://www.gutefrage.net/frage/firmen-mietwagen-beschaedigt-wie-sieht-es-nun-rechtlich-fuer-mich-aus

Du solltest übrigens mal bei einer "Wahrheit" bleiben. Einmal hast du den Unfall nicht bemerkt und nun war dein Fehler, dass du nach dem Unfall die Polizei nicht geholt hast.

Du wirst den Schaden voll bezahlen müssen, da die Selbstbeteiligung höchstwahrscheinlich höher als der Schaden ist. Nachdem ja schon "prozessiert" wurde, scheint rausgekommen zu sein, dass nicht die Firma für den Schaden haftet sondern du als Fahrer.

Nochmal....nimm dir einen Anwalt oder zahl einfach. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit der Prozesskostenhilfe. Ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt solltes du dir ja leisten können.

Ich bin bei einer Wahrheit. Das ich den Kratzer verursacht habe, war mir hinterher auch klar und das der Kratzer nicht wo anders passiert ist, war mir logischerweise auch klar, da vorher und nacher mir nichts bewusst aufgefallen ist, musste es wohl genau zudem Zeitpunkt passiert sein, als ich parken wollte. Das ich die Polizei hätte rufen sollen, damit ich einen Zeugen habe, der beweisen kann das ich zu dieser Zeit nicht betrunken gefahren bin, ist mir im nachhinein auch klar geworden.

Wie kann die Selbstbeteiligung höher sein als die Schadensforderung?

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@Repulsor
und nun war dein Fehler, dass du nach dem Unfall die Polizei nicht geholt hast.

Das hast du wohl falsch verstanden. Ich hätte, laut dem Vertreter meines Arbeitgebers, die Polizie rufen müssen. Mir selbst war nicht klar, das ich für den kleinen Kratzer die Polizei hätte rufen müssen. Aber wahrscheinlich (meine Spekulation jetzt) war die Polizei einfach nur nötig, um beweisen zu können das ich kein Alkohl getrunken hatte ....

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