Arbeitsplatz vorzeitig verlassen abmahnung-gerechtfertigt?

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2 Antworten

In einem solchen Fall dürfte man als Außenstehender kaum verlässlich beurteilen können, was "gerechtfertigt" ist und was nicht.

Vom Betrieblablauf her kann es sehr wohl als notwendig betrachtet werden, dass die Zeitarbeitsfirma informiert werde müsste.  Ob es von der Verhältnismäßigkeit her gerechtfertigt war, kann man auch nicht beurteilen, ohne die Verhältnisse näher zu kennen. Wenn deine Abwesenheit den Betriebsablauf erheblich gestört hat, dann wäre das sicher gegeben.

Den falsch geschriebenen Namen als Beleidigung aufzufassen, ist mir nicht ganz ersichtlich. Du könntest aber dreist sein und behaupten, dass du gar nicht gemeint sein kannst. Aber das würde nur heißen, dass man dir die Abmahnung erneut und dann mit richtigem Namen schreibt.

Ich würde sagen du musst selbst entscheiden, ob du die Abmahnung anfechten kannst. Zumindest kannst du ja deinen Standpunkt  - ggf. mit der Stellungnahme des Chef, der einverstanden war - schriftlich festhalten und der Abmahnung beifügen. Wie der Betrieb drauf reagiert, wird sich dann zeigen. Solltest du mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, könntest du das Arbeitsgericht einschalten..

Dabei würde ich aber erst bedenken, ob dieses Missgeschick nicht möglicherweise ein Einzelfall bleibt und sich in den nächsten Jahren nicht in ähnlicher Form wiederholen wird. Dann würde sie in einigen Jahren sowieso keine Bedeutung mehr haben und du musst dir keine Gedanken machen.

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Dein Arbeitsvertrag läuft auf die Zeitarbeitsfirma.
Somit muss so etwas auch mit der Zeitarbeitsfirma abgesprochen werden.

Ein alleiniges Absprechen mit der Einsatzfirma ist nicht ausreichend.

Kann man mit einer schriftlichen Ermahnung belegen.
Allerdings kann ich hier auch mit einer Abmahnung erst einmal nichts entdecken, was rechtlich nicht haltbar ist.

Wenn dein Name auf der Abrechnung falsch geschrieben ist, dann würde ich dieses entsprechend sachlich anmerken.

Schreibfehler auf einer Abmahnung machen diese allerdings nicht unwirksam.
Solange sie hier verständlich geschrieben ist und die Mindestanforderungen an eine Abmahnung erfüllt.

Sollte sie die Mindestanforderungen an eine Abmahnung nicht erfüllen, dann würde ich das an deiner Stelle auch nicht als Aufhänger nehmen.

Das wäre dann eher so als hättest du keine erhalten.

Bei Abmahnungen ist es trotzdem immer ratsam, eine Gegendarstellung zu schreiben und diese der Personalakte hinzufügen zu lassen.

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