Arbeitsplatz verloren und jetzt?

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8 Antworten

Dein Papa sollte ganz schnell einen Fachanwalt für Arbeitsrecht mit der Prüfung dieses Sachverhaltes betrauen, Das wird zwar ein bisschen Geld kosten, es geht ja aber auch um eine Menge. Wenn Dein Vater Mitglied einer Gewerkschaft ist, kann er sich ohne Kosten an die Gewerkschaft wenden.

Warum hat Dein Vater nicht sofort reagiert, da gibt es Fristen einzuhalten?

Er wusste nicht, dass er verpflichtet ist, sich an eine Frist zu halten.. Er hat jetzt nächste Woche einen Termin bei der Gewerkschaft und ein Anwalt ist auch schon eingeschaltet.. Ich habe nur die Hoffnung, dass der ein oder andere mir noch hilfreiche Tips geben kann.

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@Zivic191

Das ist keine Kündigung, die Dein Vater erhalten hat.

Und auch dann, wenn die Spedition am Arbeitsort Deines Vaters keine Aufträge mehr hat, muss sie die gesetzliche oder vertraglich vereinbarte (arbeitsvertraglich nicht kürzer als die gesetzliche) Kündigungsfrist einhalten - wie luggels schon geantwortet hat.


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Da ich selbst nach 20 Jahren gekündigt wurde, kann ich Dir sagen, die Frist für einen Termin beim Arbeitsgericht liegt bei 3 Wochen. Die Kündigungsfrist, die die Firma einzuhalten hat, sind 7 Monate.

Wie kommt denn die Firma dazu, einfach den Arbeitsvertrag aufzulösen? So geht es ja nicht.

Dein Vater muss sich auf jeden Fall parallel zum Anwalt noch beim Arbeitsamt melden und zwar umgehend. Er hat dann auf jeden Fall Anspruch auf ALG 1, solange die Sache noch nicht geklärt ist.

Einen Blick in den Arbeitsvertrag habe ich nicht, aber so wie sich das liest, ist Dein Vater über den Tisch gezogen worden. Nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit liegt die gesetzliche Kündigungsfrist bei sechs Monaten. Evtl.läßt sich eine Abfindung aushandeln.

Fachanwalt mit Arbeitsvertrag aufsuchen und sich vernünftig beraten lassen.

Bitte SOFORT einen Termin bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht vereinbaren!

Einen anderen Rat gibt es derzeit für Deinen Vater nicht!

Alles Gute

Aus welchem Grund wurde ihm denn nach 20 Jahren gekündigt?

Ja, er hatte tatsächlich nur 14 Tage Widerspruchsfrist.

Entweder geht er zu Firma B oder er geht zum Arbeitsamt.

Eine andere Lösung sehe ich gerade nicht.

Gehalt wird er ab Ende Januar nicht mehr bekommen, denn er ist ja seit 31.12. gekündigt.

Hat er sich gleich arbeitslos gemeldet? Dann bekommt er Ende Januar Arbeitslosengeld.


Weil seine Firma A eine Spedition ist und an diesem Standort keine Aufträge mehr vorhanden sind.

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@Zivic191

Warte mal...die Firma hat gekündigt, nicht er? Dann wäre die Kündigungsfrist nach 20 Jahren aber deutlich länger. Nur wenn Dein Papa gekündigt hätte, wären es 4 Wochen.

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Bei einer Kündigung hat man 3 Wochen Zeit, diese vor dem Arbeitsgericht anzugreifen. Fraglich ist aber nach der Schilderung des Themenerstellers schon, ob die Kündigung formal in Ordnung ist.

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@Pudelwohl3

3? Sind es nicht nur 2? Aber egal,die sind eh abgelaufen.

Wenn es keine außerordentliche, sondern eine ordentliche Kündigung ist, dann ist die Kündigungsfrist aber länger als nur 4 Wochen, nach 20 jähriger Firmenzugehörigkeit.

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@Pudelwohl3

... das Problem könnte hier tatsächlich im Zeitablauf liegen, egal ob die Kündigung korrekt ist oder nicht, wird diese nicht innerhalb von 3 Wochen nach Zugang (der durch das Einschreiben bewiesen zu seien scheint) zur Prüfung der Gericht vorgelegt (Kündigungsschutzklage), könnte das ein Problem geben.

Hier muss unbedingt der Anwalt ran!

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@rcrusoe

Ja, aber wenn diese offensichtlich beknackte Firma nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit meint, sich mit so einem fadenscheinig-durchsichtigen, hinterhältigen "das Arbeitsverhältnis endet am" - Schrieb davonmachen zu können, muss man wissen, dass das keine formal rechtmäßige Kündigung ist und deshalb auch keine 3-Wochenfrist anfängt zu laufen. Aber nochmal: Fachanwalt / Gewerkschaft aufsuchen, ganz, ganz schnell !!! 

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Ein Arbeitsvertrag nach 20 Jahren "erlischt" nicht einfach. Er muss gekündigt werden. Die gesetztliche Kündigungsfrist nach 20 Jahren beträgt 7 Monate.

Hat er sich beim Arbeitsamt gemeldet, nach dem die Kündigung gekommen ist?

Die Kündigung kam ja nicht in Form einer üblichen Kündigung.. sondern nur ein Brief per Einwurfeinschreiben indem steht, dass der Arbeitsvertrag aufgelößt wurde. Und nein hat er nicht.

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@Zivic191

Aus welchem Grund ist der Vertrag "erloschen"?

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... also erst einmal sollte er sich sehr kurzfristig mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht zusammensetzen, der kann das genauer prüfen. Das eilt jetzt aber!

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