Arbeitsplatz künden oder nicht?

2 Antworten

ich persönlich würde eins nach dem anderen machen. Erst mal in Ruhe den Eingriff an der Hand. Parallel dazu schon mal bewerben. Danach dann, wenn es mit dem neuen Job geklappt hat, kündigen.

Hast du dir aber Gedanken darüber gemacht, dass es woanders bei der derzeitigen Lage vielleicht auch nicht besser ist? Du dann die neue Kollegin bist, die am unteren Ende der Nahrungskette steht? Dass du dir Privilegien erst wieder aufbauen musst? Über das "Positiv" und "Negativ" eines Jobwechsels würde ich mir vorher echt Gedanken machen. "Nachbars Rasen ist immer grüner als der eigene...."

Wenn du im Stillen deine Entscheidung zum Wechsel dann doch getroffen hast, müsste es dich eigentlich motivieren, noch etwas durchzuhalten, bis du alles hinter dir hast. Und die richtige Reihenfolge kann dir helfen, dir nicht zu viel Gedanken zu machen über das was-wäre-wenn. Gute Besserung und viel Glück für die Jobsuche.

Dir sollte klar sein, dass solche Verhältnisse eigentlich normal in der Pflege sind. Das was wir gelernt haben, ist in der heutigen Zeit aufgrund von Personalmangel in der Regel garnicht mehr durchführbar.

Der immer größer werdende Personalmangel, bedingt durch die schlechten Arbeitsbedingungen und Bezahlungen, wird noch viel drastischer werden. Und da man zu Pflegende eben immer versorgen muß, wird der Druck auf die noch vorhandenen Arbeitskräfte immer größer.

Man muß schon extrem robust sein und die passenden familiären Verhältrnisse haben, um solche einen Beruf noch längere Zeit durchzuziehen.

Kündigen wäre jhetzt ausgesprochen ungünsitg. wenn du kündigst, bekomst du eine Sperre von 3 Monaten vom Arbeitsamt.

Eine neue Stelle finden wird zwar kein Problem sein, da deine Handgeschichte aber in die Probezeit fällt, fliegt du da ganz schnell wieder heraus.

Lieber jetzt durchhalten und die Krankheitsphase auf der Kappe des jetzigen AGs austragen und dann eine neue Stelle suchen.

Und dir wirklich Gedanken über deine Zukunft machen. Ich gehe von aus, dass du noch nicht so alt bist. Willst du wirklich dein Leben lang so weiter machen?

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