Arbeitsplatz für Übersetzer

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1 Antwort

Hallo,

im Allgemeinen ist mir um den Beruf des Übersetzers nicht bange. Immerhin versucht man schon lange vergeblich einen Blechtrottel dafür zu entwickeln und das wird wohl auch noch lange so bleiben. Wenn es überhaupt je gelingen wird.

Ohne dir Angst machen zu wollen,
ist aber bereits jetzt Tatsache, dass der Markt schwer umkämpft ist und die Branche mit Dumpingpreisen zu kämpfen hat. Mit den Einkünften eines selbstständigen Übersetzers lässt sich nur schwerlich eine Familie ernähren.

Dazu kommt, dass man dem Beruf des Übersetzers - so man geistig fit bleibt - bis ins hohe Alter von daheim aus nachgehen kann. Somit sind viele Übersetzerstellen auf lange Sicht belegt und der Nachwuchs bekommt nur schwer einen Fuß in die Tür.

Die besten Chancen hat man, wenn man sich eine Nische (seltene Fachgebiete) sucht und weniger verbreitete und aufstrebende Sprachen beherrscht (Chinesisch, Japanisch, Russisch, Spanisch)
und selbst da ist es schwer, wie du jetzt schon aus eigener Erfahrung siehst.

:-) AstridDerPu

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Kommentar von Katerchen01
11.06.2014, 12:20

Hallo Astrid!!

Danke erstmal für deine Nachricht!!

Nein, Angst machen tust du mir nicht.

Wie ich schon sagte, heißt es immer, dass wieder Leute gesucht werden (gerade weil viele mittelständische Betriebe/Unternehmen sich im Osten ansiedeln), die die slawischen Sprachen sprechen und "meldet" sich dann jemand, wird schnell gesagt KEIN BEDARF.

Ich habe bereits vor dem Studium eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin abgeschlossen und würde eben gern im Bereich der Medizin als Übersetzerin tätig werden, da ich gemerkt habe, dass es mir doch leichter fällt aus diesen Fachgebiet Übersetzungen zu tätigen, weil ich vieles bereits aus der Ausbildung und der Praxis kenne.

Ich gehe definitiv nicht mit der Einstellung ran:"So, nun hab ich meinen Bachelor oder auch Master und nun flattert das große Geld ins Haus..." Ich sag mal so, durch die Berufsausbildung im pflegerischen Bereich und die Kontakte, die ich geknüpft habe, bin ich nicht mehr sooo naiv. Auch dort erlebe ich es (oder höre ich auch von Leuten aus meiner Ausbildungsklasse), dass sie es schwer hatten fusszufassen, weil man als gelernte Pflegefachkraft "zu teuer" sei oder wenn man eine Anstellung hat, können einige keine Weiterbildung absolvieren, weil sie dann auch mehr Geld kosten.

Da frage ich mich, ob es nicht manchmal auch an den Betrieben liegt, die zum Pflegenotstand beitragen. Mit der Unternehmensführung kenne ich mich zwar nicht aus aber, sollte man nicht auch mal investieren um auf dem Mark bestehen zu können?

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