Arbeitsplatz-Absage wegen Schwerbehinderung

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Deine Freundin hat einen Fehler gemacht, der ihr zur last gelegt werden kann, sie hat im Bewerbungsgespräch nicht auf ihre Behinderung aufmerksam gemacht. Bei einem GdB von 70 und Multiple Sklerose, was eine fortschreitende Krankheit ist, hätte sie in meine Augen bevor es zu einem Vertragsangebot kommt hinweisen müssen, da es ja auch objektive Gründe geben könnte die in diesem Fall gegen ein Anstellung sprechen. Der Arbeitgebere seinerseit hätte im Bewerbungsgespräch die Frage nach dem vorliegen einer Schwerbehinderung stellen sollen, insbesondere wenn in einem anschließenden Arbeitsvertrag das nicht vorliegen einer Schwerbehinderung zwingen erforderlich ist.

Hier haben in meine Augen beide Seite etwas falsch gemacht, ich würde in diesem Speziellen Fall davon absehen weitere rechtliche Schritt ein zu leiten, da hier ein nicht unerhebliches Prozessrisiko besteht.

Ich habe selber eine Behinderung die ich öfters in Bewerbungsschreiben nicht erwähne, beim Bewerbungsgesprächen habe ich sie jedoch immer an gegeben.

man kann sich anwaltlich beraten lassen, aber sei dir sicher, dass die firma das auch tun wird und die firma wird vom AGG wissen. wenn da schon explizit drin steht, dass man nicht schwerbehindert sein darf, egal ob es die arbeit angeblich beeinträchtigt oder nicht, dann ist das sicher wasserdicht von deren seite aus.

Das ist alles andere als Wasserdicht, in einem Arbeitsvertrag lässt man sich tunlichst nur dann unterschreiben das ein Arbeitnehmen nicht Schwerbehindert ist wenn das vorliegen jeglicher Schwerbehinderung ein Ausschlusskriterium für eine Stelle ist. Bei einer Laborantien sehe ich nicht das, das so ist. Klar gibt es Stellen bei dem eine bestimmte Behinderugn gegen eine Anstellugn spricht aber genau für solche Fragen sind Vorstellungsgespräche da, wenn ein Arbeitgeber von Sich aus einen unterschriftsreifen Arbeitsvertrag schickt den man als Mensch mit Behinderung nicht unterschreiben kann weil eine Behinderung vorliegt dann muss er sich schon die Frage gefallen lassen wieso er so etwas nicht vorher abklärt wenn die Stelle so gearte ist das kein Mensch mit Behinderung für sie geeignet ist. Für mich sieht das in diesem Fall leider so aus als würde dieser Arbeitgeber grundsätzlich keine Menschen mit Behinderung einstelle und so etwas ist tatsächliche Diskriminierung und dafür kann der Arbeitgeber definitiv abgestraft werden.

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Ich würde mich auch an eine Beratungsstelle wenden und die Firma wegen Diskriminierung anzeigen oder anklagen !!

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