Arbeitnehmer wurde fristlos gekündigt ... wie ist das mit Arbeitslosengeld?

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6 Antworten

bei einer Verhaltensbedingten außerordenlichen Kündigung wird das Arbeitsamt eine Sperre für das Arbeitslosengeld I verhängen. Die kann bis zu 12 Wochen andauern. Wichtig ist, daß er sich frühzeitig beim Arbeitsamt meldet, damit er Chancen auf eine frühzeitige Verkürzung der Sperre hat und ggf. sogar wieder einen Job vermittelt bekommt (wobei er dann nicht zu wählerich sein dürfte). Zudem sollte sich der gekündigte überlegen, ob er arbeitsrechtlich gegen die fristlose Kündigung vorgehen will, also wie hoch seine Chancen sind, daß die mindestens in eine fristgerechte Kündigung umgewandelt wird.


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Das ist immer eine Einzelentscheidung. Bei fahrlässigem Verhalten oder gesundheitlichen Gründen muss also keine Sperre eintreten. Ansonsten tritt eine meist 12 Wöchige Sperre ein, die eine Lücke von meistens 8 Wochen bei der Krankenkasse bedingt. 

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Ja, bekommt er. Kündigung wegen Fehlverhalten wird so bewertet wir eigene Kündigung.

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Wenn er die fristlose Kündigung selbst verschuldet hat bekommt er eine 3 monatige Sperre.

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Kommentar von ErsterSchnee
18.06.2016, 11:34

Wie kann man denn eine fristlose Kündigung NICHT selbst verschulden?

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Ja, in einem solchen Fall gibts in der Regel eine 12-Wochen Sperre.

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bei einer kündigung eigentlich nicht, es sei denn man kündigt selbst

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