Arbeitslosigkeit oder Rente?

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6 Antworten

Hab jetzt erst die Antwort gelesen. Kann meinen Kommentar auch nochmals ohne Antwort schreiben... Es gibt die Altersrente an langjährig Versicherte mit 63. Lebensjahr. Hier sind ausgehend von der Regelaltersrente für jeden vorzeitig genommenen Monat von 0,3% enthalten. Für diese Rentenart braucht man 35 Versicherungsjahre. Hier zählen auch Schulausbildung und Arbeitslosigkeitszeiten mit. Dann gibt es die Altersrente an besonders langjährig Versicherte. Hier kann der Versicherte je nach Jahrgang mit 63 + Anhebungsmonate abschlagsfrei in Rente gehen. Hierzu sind jedoch 45 Beitragsjahre erforderlich.

BurkeUndCo 27.06.2015, 17:33

Dass dem so ist, daseiß ich.

Die Frage ist, kann man sich in diesem Alter den Rentenbeginn aussuchen, wenn man arbeitslos ist, oder wird man vom Arbeitsamt zwangsverrentet.

Denn warum soll das Arbeitzsamt Arbeitslosengeld und auch noch Beiträge zur Erhöhung der späteren Rente zahlen, wenn der Notleidende svchon Rente bekommen könnte.

Arbeitzsamt und Rentenversicherung ist doch am Ende beides die Staatskasse.

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turnmami 28.06.2015, 08:44
@BurkeUndCo

Das Arbeitsamt ist grundsätzlich schon berechtigt, eine Rentenantragstellung zu fordern. Wenn der Vers allerdings auf viele Abschläge kommt und eine abschlagsfreie Rente in ein paar Monaten möglich wäre, dann lässt sich die Agentur auch meistens darauf ein zu warten.

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Hi, In der Regel bekommt man nur noch ein Jahr Arbeitslosengeld und danach dann das Arbeitslosengeld 2 also Hartz 4. Ich habe jedoch gelesen, dass die DRV heute auch anhand des Alters und der derzeitigen Chancen am Arbeitsmarkt über die Rente entschieden wird. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit zunächst die Rente für diese Zeit zunächst in eine Rente wegen voller Erwerbsminderung und danach direkt in die normale Altersrente übergehen zu lassen. Mein Onkel hatte 2 Jahre vor der Altersrente einen Schlaganfall und musste nach der Reha echt noch zu einem Gutachter vom Gesundheitsamt. Dieser hat jedoch dann entschieden, das er ohne Abzüge direkt in die Altersrente gehen konnte. Ansonsten würde ich die Altersrente einfach beantragen und nach Ablehnung Wiederspruch einlegen. Vorher einfach eine Rechtsberatung beim Anwalt einholen.

BurkeUndCo 13.02.2015, 00:00

Es ist gerade anders herum richtig.

Ab 58 bekommt man 2 Jahre Arbeitslosengeld.

Und ab 63 darf man - nach heutigem Recht -mit entsprechenden Abzügen in die Rente gehen.

Darf das Arbeitsamt dann bei jemandem, der z.B. schon 64 ist, das Arbeitslosengeld verweigern und ihn auf die Rente verweisen?

Günstiger wäre es natürlich erst Arbeitslosengeld zu beziehen, denn das Arbeitsamt zahlt ja auch noch etwas in die Rentenversicherung ein.

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Vorzeitig in den Altersruhestand gehen kannst du nur mit 45 Beitragsjahren.

Um zu vermeiden, dass die Arbeitgeber jetzt alle Leute mit 61 entlassen, werden die letzten beiden Jahre der Arbeitslosigkeit nicht gez#hlt. Für die Rentenhöhe zählen sie natürlich mit, aber nicht für die Erreichung dieser 45 Jahre.

BurkeUndCo 18.05.2015, 22:38

Inhaltlich leider falsch.

Man kann bereits mit 63 in Rente gehen - wenn auch mit entsprechenden Abschlägen.

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wenn du 45 Jahre Beiträge gezahlt hast, kannst du auch direkt in Rente gehen

BurkeUndCo 01.02.2015, 20:40

Und wenn es nur 35 Jahre sind?

Bei jüngeren Menschen zahlt das Arbeitsamt sogar noch einen gewissen Versicherungsbeitrag uin die Rentenversicherung ein.

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musso 01.02.2015, 20:42
@BurkeUndCo

Rente ab 63 geht nur bei 45 Jahren Beitragszahlung. Ansonsten normaler Renteneintritt und davor Arbeitslosengeld

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BurkeUndCo 01.02.2015, 20:49
@musso

Falsch (übrigens raten könnte ich auch selber).

Man erhält ab (je nach Geburtsalter) 67 Jahren die volle Rente. Davor, ab 63 ist der Renteneintritt weiterhin möglich, gibt es abschläge (bin nicht gsanz sicher, aber ich glaube es sind 0,3% pro Monat).

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musso 01.02.2015, 20:51
@BurkeUndCo

falsch, bei 45 Jahren Beitragszahlung ist die Rente mit 63 abschlagsfrei. Ist letztes Jahr in Kraft getreten.

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turnmami 01.02.2015, 21:08
@musso

Es gibt aber immer noch die Altersrente an langjährig Versicherte ab dem 63. Lebensjahr. Hier sind 35 VJ erforderlich und ein Abschlag von 0,3 % für jeden Monat vor der Regelaltersrente enthalten!!! Die Altersrente an besonders langjährig Versicherte mit 45 VJ ist ab 63 (plus x Monate Erhöhung) dann Abschlagsfrei. Das sind aber zwei verschiedene Renten!!! Und nein, die Agentur für Arbeit kann keinen zwingen einen Rentenantrag zu stellen.

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kevin1905 02.02.2015, 04:19
@musso
Rente ab 63 geht nur bei 45 Jahren Beitragszahlung.

Falsch.

Rente für langjährig Versicherte (§ 236 SGB VI), gibt es für Menschen ab 63 mit 35 Beitragsjahren, allerdings mit entsprechenden Abschlägen.

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BurkeUndCo 02.02.2015, 21:25
@turnmami

Danke, das war jetzt wirklich ein hilfreicher Kommentar.

Denn es geht hier nicht um die abschlagsfreie Rente mit 63+ nachi 45 Arbeitsjahren , sondern darum, ob das Arbeitsamt die Zahlungen verweigern kann (Argumentation: aus Altergründen nicht vermittelbar) und damit argumentiert, dass man ja Rente - wenn auch mit Abschlägen - erhalten kann.

Aus Sicht von mir (einem noch etwas jüngeren Beitragszahler) wäre das natürlich logisch. Denn wenn jemand 63 ist und wirklich nicht mehr vermittelt werden kann, warum soll dann das Arbeitsamt ihm Arbeitslosengeld zahlen und sogar noch die Rente durch Beiträge aufstocken? Da wäre ja jeder blöd, der mit 63 in Rente geht (mit Abschlägen) und sich nicht erst noch für 2 Jahre arbeitslos meldet.

Ich verstehe das leider nicht, deshalb die Frage hier.

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BurkeUndCo 18.04.2015, 16:52
@turnmami

Wirklich toller Kommentar.

Endlich eine Information mit der man etwas anfangen kann.

Warum aber nur als Kommentar und nicht als echte Antwort? Wie soll ich das dann als beste Antwort auzeichnen? Das geht hier leider nicht.

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Dann wird es noch Arbeitslosengeld geben. In Rente geht man normalerweise freiwillig...

BurkeUndCo 01.02.2015, 20:42

Theoretisch ja, aber welche Versicherung zahlt gerne?

Und die Summe der gesetzlichen Versicherungsträger zahlen natürlich weniger, wenn der Arbeitslose

a) kein Arbeitslosengeld erhält

und

b) auch noch weniger Rente.

Deshalb wird das keiner freiwillig machen - aber eventuell zwangsweise.

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Erst einmal zahlt das Amt, es sei denn, die wollen das nicht und du erfüllst die Voraussetzungen für die Rente (Beitragsjahre). Dann legen sie dir nahe, die Rente einzureichen.

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