Arbeitslosigkeit durch Zuwanderung?

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2 Antworten

Natürlich steigt die Arbeitslosiget durch die derzeitige, ungesteuerte Zuwanderung.

Wobei ein Großteil der in den letzten Monaten Angekommenen mangels Registrierung bzw. offenem Asylverfahren noch gar nicht in der Statistik auftauchen dürften. Die DPA meldete am 01.09.:Zur Deckung der Sozialausgaben für Flüchtlinge und ihre Integration in den Arbeitsmarkt sind im kommenden Jahr laut Bundesregierung zusätzliche Mittel von 1,8 bis 3,3 Milliarden Euro nötig. Diese Kosten würden auf rund 7 Milliarden Euro im Jahr 2019 anwachsen, sagte Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) am Dienstag in Berlin.

Laut FAZ vom 17.09. sagt der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise:"„Die Ankunft von Hunderttausenden ist zunächst einmal eine Belastung für den Arbeitsmarkt... "Viele verfügten nicht über die notwendigen Sprachkenntnisse, anderen mangele es an der nötigen Qualifikation. "Eine "Hürde ist die geringe Qualifikation vieler Flüchtlinge. Laut erster Daten der Agentur dürfte mehr als die Hälfte keine abgeschlossene Berufsausbildung haben." "Selbst bei vorhandener Qualifikation stehen einer erfolgreichen Vermittlung an Arbeitgeber häufig noch mangelnde Deutschkenntnisse im Weg, sagt Weise. Viele Flüchtlinge sprächen höchstens rudimentär Englisch oder Französisch."

Hinzu kommt, daß momentan die Wirtschaft burmmt. sollte sich dies ändern (und das wird sich wieder ändern), macht das die Lage nicht besser, denn dann geht wieder die Rosinenpcikerei bei den Arbeitgebern los.

Was das Einwanderungs- und Asylrecht angeht angeht:

Zur zeit verschwimmen sämtliche Begriffe. Das Recht sollte in der hinsicht gestrafft und konsequent angewendet werden, in folgendem Sinne:

  • politisch Verfolgte => unbefristet Asylberechtigt (gem. GG), der Asylgrund sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden.
  • Flüchtlinge (gem. Flüchtingskonvention)=> befristet aufenthaltsberechtigt, nach Ablauf der Frist wird der Fluchtgrund überprüft und das Auffenthaltsrecht ggf. verlängert, oder eben nicht.
  •  Immigrationswillige: (darunter können auch die ersten 2 Kategorien fallen): Kann jeder beantragen, allerdings strenge Auswahl danach, ob die Einwanderung im Interesse Deutschlands ist: Haben wir Bedarf? Kann der betr. für sich selbst sorgen? Wird es Probleme geben (Integration, Kriminalität, religiöser/politischer Extremismus). Dies sollte unsentimental überprüft werden.
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Kommentar von eleteroj
26.09.2015, 18:27

hallo pendejo, solche sachlich brillianten Zusammenfassungen der Problematik vermisst man in der deutschsprachigen Tagespresse. DH.

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ein abgeleitete Frage dazu ist: inwieweit die Arbeitslosenzahlen dauerhaft steigen könnten durch Masseneinwanderung hauptsächlich aus islamischen Ländern.

Eine nüchterne soziologische Feldforschung in Frankreich, Holland, GB und Schweden zeigt bereits jetzt signifikante Integrationshindernisse bei Migranten mit traditionell-islamischer Orientierung. Der traditionelle Islam ist nicht nur Religion, sondern strukturiert den gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebensraum. Muslimen verschafft ihr Glaube ein sachlich durch nichts begründbares Überwertigkeitsgefühl über ihre 'ungläubige Umgebung', begünstigt Abschottung und Parallelkultur. Nicht intergrationsfähige Migranten, die dauerhaft ihren eigenen Lebensunterhalt nicht bestreiten können, die Amtssprache ihres Gastlandes nicht beherrschen und dem Bildungs- bzw Ausbildungssystem fernstehen, führen logischerweise zu einer dramatischen Steigerung der Arbeitslosenzahlen und können auch zu einer Gefährdung des sozialen Friedens führen.

Eine verantwortungsvolle Politik wird sich also nicht nur von karitativen Gesichtspunkten leiten lassen, sondern vor allem von rational durchdachten Kriterien wie Integrationsfähigkeit und Integrationsbereitschaft der Menschen, die bei uns leben wollen.

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