Arbeitslosengeld1 8 Tage fehlen.

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5 Antworten

Hallo,

Voraussetzung für das Alg ist, dass innerhalb der letzten 24 Monate mindestens 12 Monate Arbeitslosenversicherungsbeiträge gezahlt wurden (das können auch Beiträge aus Krankengeld sein!). Auch Zeiten bis zum 3. Geburtstag eines Kindes werden bei dem erziehenden Elternteil nach einer besonderen Regelung postiv einbezogen.

Wenn dann immer noch 8 Tage fehlen, am besten eine Aushilfstelle für mindestens 8 Tage suchen (der Monatsverdienst muss mehr als 450 Euro monatlich betragen).

Gruß

RHW

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Kommentar von BluePapillion
29.08.2013, 22:59

Nicht ganz, wenn innerhalb von 12 Monaten, keine 150 Tage mit Beschäftigungentgeld vorliegen, "muss die Rahmenfrist auf 24 Monate erweitert werden, ansonsten reichen 12 Monate Versicherungspflicht, das kann auch jedes andere Sozialversicherungspflichtige Beitragszeit (KG, Verletztengeld, ALG II) sein.

Hier wird eine unkonkrete umformulierung Versicherungspflichtverhältnis) von der BA mit der Anforderung um ALG I nach dem letzten Beschäftigungsverhältnis zu ihren Gunsten ausgelegt.

Wenn keine 150 Tage mit Entgeld vorliegen, sagen wir 2 1/2 Monate und der Rest liegt AU für 10 Monate vor, dann wird ALG I fiktiv berechnet, egal wie hoch das tatsächliche Gehalt war.

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Sie hätte damals als sie "selbständig" gearbeitet hat, freiwillige Beiträge entrichten müssen. Das hätte sie aber innerhalb von einem Monat nach der Existenzgründung beantragen müssen. Zu klären wäre, ob es sich damals nicht um eine "Scheinselbständigkeit" gehandelt hat. Wenn das der Fall wäre, müsste der Schulträger nachversichern. Das ist NICHT verjährt.

Wovon lebt sie denn jetzt? Hat sie Anspruch auf AlG 2? Dann ist sie ja auch krankenversichert.

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Sie muss die acht Tage nochmal sozialversicherungspflichtig arbeiten, anders geht das nicht ...

sie muss allerdings auch § 139 SGB III beachten

(2) Bei Schülerinnen, Schülern, Studentinnen oder Studenten einer Schule, Hochschule oder sonstigen Ausbildungsstätte wird vermutet, dass sie nur versicherungsfreie Beschäftigungen ausüben können. Die Vermutung ist widerlegt, wenn die Schülerin, der Schüler, die Studentin oder der Student darlegt und nachweist, dass der Ausbildungsgang die Ausübung einer versicherungspflichtigen, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassenden Beschäftigung bei ordnungsgemäßer Erfüllung der in den Ausbildungs- und Prüfungsbestimmungen vorgeschriebenen Anforderungen zulässt.


das heißt die gesetzliche Vermutung muss widerlegt werden ....

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Deine Freundin benötigt 1 Jahr ein Versicherungspflichtiges Verhältnis, kein Beschäftigungsverhältnis, das ist eine Fehinterpretation seitens der BA um Antragsteller abwimmeln zu können (das kann jedweder Bezug einer Sozialleistung sein, für die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt wurden) .

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Kommentar von BluePapillion
27.08.2013, 19:41

Um einen Anspruch begründen zu können, sollte sie versuchen noch wenigstens 1 Monat bei einem anderen Arbeitgeber oder noch 14 Tage beim alten Arbeitgeber zu arbeiten.

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Wie ist sie denn jetzt krankenversichert? Wie alt ist sie?

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