Arbeitslosengeld trotz eigener Kündigung aufgrund von verspäteter Lohnzahlung?

4 Antworten

Eine mehrmalige, über längere Zeit später als vertraglich vereinbart erfolgende Zahlung des Entgelts rechtfertigt die Kündigung des Arbeitsverhältnisses, ohne dass bei eintretender Arbeitslosigkeit eine Sperre durch die Arbeitsagentur verhängt werden dürfte.

Voraussetzung ist aber, dass Du den Arbeitgeber mindestens einmal erfolglos abgemahnt hast, das heißt ihn aufgefordert hast, seiner vertraglichen Verpflichtung zur pünktlichen Zahlung nachzukommen; Du musst dabei die Verstöße aufführen und für den Wiederholungsfall arbeitsrechtliche Schritte - also die Kündigung des Arbeitsverhältnisses - androhen.

Das heißt: Du musst durch diese dokumentierte Abmahnung dem Arbeitgeber Gelegenheit geben, sein vertragswidriges Verhalten zu ändern!

Eine Kündigung ohne eine solche voran gegangene Abmahnung würde allerdings mit aller Voraussicht zu einer Sperre bei eintretender Arbeitslosigkeit führen, da Du durch das Versäumnis, den Arbeitgeber zu einer Änderung seines Verhaltens zu ermahnen, Deine Arbeitslosigkeit schuldhaft selbst herbei geführt hättest - eine solche Beurteilung durch die Arbeitsagentur würde nicht eintreten, wenn Du den Arbeitgeber beweisbar erfolglos abgemahnt hättest.

Vor einem solchen Schritt (Kündigung nach erfolgloser Abmahnung) solltest Du aber unbedingt Rücksprache mit der Arbeitsagentur halten!!!

Es ist nicht zwingend erforderlich zu kündigen.

Ganz wichtig ist, dass Du mit Nachweisen wie Kontoauszügen  zum Amt für Arbeit gehst.

Dem Sachbearbeiter teilst Du mit, dass Du   we­gen ei­nes nicht un­er­heb­li­chen Zah­lungs­ver­zu­ges die Ar­beit ver­wei­gerst.

Unter solchen Umständen hast Du Anspruch auf Arbeitslosengeld, damit Du Deinen monatlichen Verpflichtungen regelmäßig nachkommen kannst.

Du  soll­test Dir da­her gut über­le­gen, ob Du  we­gen Zah­lungs­ver­zugs des Ar­beit­ge­bers wirk­lich kündi­gen willst.

Alles weitere wird Dir der Sachbearbeiter erklären.

Wenn du kündigst musst du drei Monate warten weil du gesperrt wirst. Du musst vom Arbeitgeber gekündigt werden sonst bist du drei Monate lang gesperrt

So pauschal formuliert ist das falsch!

Ob es bei einer Eigenkündigung zu einer Sperre beim Bezug von Arbeitslosengeld kommt, hängt einzig und alleine von den Gründen und den Umständen der Eigenkündigung ab!!

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Also die Bundesagentur für Arbeit hat mir erklärt wenn man selbst kündigt wird man drei Monate gesperrt. Ich habe meine Antwort aus dem besten Wissen gemacht welches ich hatte

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Gibt es sonst noch irgendwelche Nachteile bzw. was ratet ihr mir auf die "Schnelle"?

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