Arbeitslosengeld kündigung kein jahr gearbeitet?

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4 Antworten

Vielleicht könntest du durchaus noch Anspruch haben - das geht aus deinem Text nicht hervor. Um ALG 1 zu bekommen, musst du nicht, wie fälschlicherweise von vielen behauptet, 1 Jahr am Stück gearbeitet haben.

Du musst innerhalb von 2 Jahren 1 Jahr versicherungspflichtig gewesen sein - das heißt, dass du 1 Jahr in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben musst.

Wenn du also z.B. 3 Monate gearbeitet hast, dann 6 Monate arbeitslos und danach 9 Monate gearbeitet hast, dann erfüllst du auch die Anwartschaftszeit. 

Wenn du jetzt die Anwartschaftszeit nicht erfüllst, dann ist es irrelevant, ob das Amt dich sperrt oder nicht, weil du nichts bekommst. Wenn du allerdings doch einen Anspruch hast, dann wirst du - sofern die fristlose Kündigung gerechtfertigt ist - eine Sperre von 3 Monaten erhalten.

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Richtig, du hast die Voraussetzung für ALG1 nicht erfüllt und bekommst es nicht. Aber du kannst ALG2, bekannt als Hartz4, beantragen. (Natürlich gibt es doch auch Voraussetzungen)

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Kommentar von Neokroma
15.02.2016, 08:12

Bei einer Fristlosen Kündigung wird der Antrag auf Harz 4 3 Monate gesperrt. Das gilt nur wie du gesagt hast die Vorraussetzung für ALG 1 nicht erfüllt wurden.

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Ok hab gelesen du wurdest gekündigt das heißt du bekommst vom amt 3 Monate kein geld. Das ist leider bei denen so vorgegeben. 

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Kommentar von Kandahar
15.02.2016, 08:12

Falsch, sie bekommt keine Sperre. Sie bekommt gar nichts von der Arbeitsagentur da sie nicht die Anspruchsvorraussetzungen für das Arbeitslosengeld 1 erfüllt.

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Kommentar von JulijaKimberly
15.02.2016, 08:13

Nein als ich damals arbeitssuchend war habe ich geld bekommen ab dem tag wo ich arbeit hatte gabs kein geld mehr von ihm. 

Und hartz 4 bekomme ich auch nicht da ich kein Jahr gearbeitet hab und die sgaten mir man bekommt erst nach dem ich 1 jahr Arbeitslosengeld bekommen habe aber da ich selbst kein Arbeitslosengeld bekomme kann ich das nun auch vergessen

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Kommentar von ingwer16
15.02.2016, 08:13

Wo hast du denn das gelesen ?
Es ist anders rum . Wenn AN kündigt , keine Anschluss Beschäftigung hat , wird 3. Monate nicht bezahlt .

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Kommentar von EstherNele
15.02.2016, 22:42

Man wurde gekündigt - ist kein genereller Grund für eine Sperre!!

Kündigung kann zig Gründe haben:
Stelle entfällt, Filiale geschlossen, Personalabbau, schlechte Auftragslage, befristeter Vertrag läuft aus und mündet nicht in einen anderen Vertrag, Eigentümerwechsel und der Neue bringt eigenes Personal mit, Auftrag wird regelmäßig neu ausgeschrieben (Kostenfaktor - wer macht´s billiger) - wenn den Auftrag ein anderer Anbieter bekommt, dann sind auch die Arbeitskräfte der alten Firma meist "raus", also arbeitslos. (Ganz besonders beliebt ist dieses Spiel im Reinigungs- und im Bewachungsgewerbe.) Für alle diese betriebsbedingten Kündigungen kann doch ein Arbeitnehmer nicht, also kann man ihn auch nicht dafür abstrafen.

"Bestraft" mit Sperre wird bei eigenverschuldeter Arbeitslosigkeit oder wenn Vertragsverlängerungen ausgeschlagen werden zum Beispiel.

Ich denke, sie wird keine Sperre bekommen. Sie ist wegen der langen Erkrankung vom AG noch während der Probezeit gekündigt worden.

Das hat nichts mit Eigenverschulden zu tun oder Leichtsinnigkeit. Selbst wenn der Chef sie zum Ende der Probezeit nicht weiterbeschäftigt hätte - wenn kein Eigenverschulden, dann keine Sperre - so einfach.

Sie muss sich also umgehend beim Jobcenter melden und ALG II beantragen. Einzige Voraussetzung: vorliegende Bedürftigkeit, keine anderen vorrangigen Einkommen (Entlohnung, Unterhalt, Kindergeld, Renten etc.) vorhanden bzw. nicht bedarfsdeckend.

Und natürlich - keine Bedarfsgemeinschaft mit einer Person, die ein für beide bedarfsdeckendes Einkommen hat.

Übrigens - Sperren gibt es auch beim ALG II, auch dort wird selbstverschuldeter Jobverlust sanktioniert.

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Nein, du hast keinen Anspruch. Aber du kannst beim JobCenter Hartz IV beantragen.

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