Arbeitslosengeld II Antrag zurückziehen & schritlich Daten löschen erbitten.

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Schau mal ins Zehnte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB X), und dort in die Paragraphen 81, 84, 84a und § 67 bis § 67c.

Gem. § 1 Abs. 3 Satz1 des bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gehen die Regelungen des SGB X denen des BDSG vor, sind also vorrangig anzuwenden. Da der Datenschutz im SGB X abschließend geregelt ist, ist das BDSG überhaupt nicht mehr einschlägig.

Du hast ein Recht darauf, dass Deine personenbezogenen Daten gelöscht werden, wenn sie vn der Behörde nicht mehr zur Erfüllung einer ihr per Gesetz zugewiesenen Aufgabe benötigt werden. Das muss die Behörde Dir im Zweifelsfall schriftlich begründen.

Du kannst Dich an den Datenschutzbeauftragten der Behörde wenden (die Behörde ist verpflichtet, Dir mitzuteilen, wer das ist und Dir dessen Kontaktdaten zu geben). Schau auch mal in den § 81, Abs.1 SGB X.

Die vorgenannten Gesetze findest Du hier : http://www.gesetze-im-internet.de/aktuell.html

Sorry, Derhans, was Du geschrieben hast, ist so leider nicht ganz richtig !!!

Vielen Dank Andy!!!

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Was einmal im System drin ist, kann nicht einfach gelöscht werden.

Es könnte ja zum Beispiel sein, dass jemand einen Antrag unrechtmäßig stellt (mit falschen Angaben), und diesen jetzt nur zurück zieht, um nicht strafrechtlich verfolgt zu werden.

Auch ein solcher Versuch würde registriert und bei späteren Anträgen berücksichtigt.

Die Behörde ist gemäß Bundesdatenschutzgesetz verpflichtet, entsprechende Daten zu erheben und zu speichern.

Nach den gesetzlich vorgegebenen Fristen werden diese Daten automatisch gelöscht.

Auf diese Fristen kannst Du selbst keinen Einfluss nehmen.

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Was wären denn die "entsprechende Daten"?

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