Arbeitslosengeld I - Sperre wenn Arbeitnehmer (also ich) befristeten Vertrag nicht verlängert trotz Angebot von Arbeitgeberseite?

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3 Antworten

habe ich in diesem Fall eine 3 monatige Arbeitslosengeld I Sperre wenn ich das Angebot ausschlage und arbeitslos werde?

Nein!

Zwar kann die Arbeitsagentur eine Sperre von 3 Wochen verhängen, wenn ein Arbeitsangebot abgelehnt und dadurch Arbeitslosigkeit herbeigeführt (oder verlängert) wird.

Das gilt aber nur dann, wenn dieses Angebot mit einer Rechtsfolgenbelehrung von der Agentur selbst einem bei ihr als arbeitsuchend oder arbeitslos Gemeldeten gemacht wurde (Sozialgesetzbuch Drittes Buch SGB III § 159 "Ruhen bei Sperrzeit" Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit Absatz 4).

Da das Arbeitsangebot Dir aber von Deinem Arbeitgeber gemacht  wurde und nicht von der Arbeitsagentur, gibt es auch keine Sperre.

Es kann leider aber trotzdem sein, dass Du von der Agentur einen Bescheid über eine Sperre erhältst, gegen den du dann Rechtsmittel einlegen müsstest.

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Wenn dein Arbeitsvertrag mit der Probezeit endet,dann bekommst du keine Sperre,denn du hast den Arbeitsvertrag ja nicht selber gekündigt oder warst für die Kündigung selber verantwortlich !

Dein Arbeitgeber muss auch keine Angaben machen,wenn er dich innerhalb der Probezeit entlässt oder der Arbeitsvertrag mit Ende der Probezeit auch endet.

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Der Arbeitgeber bekommt einen Fragebogen und wird nach den Gründen gefragt, warum das Arbeitsverhältnis beendet wurde. Bei "doof anstellen" gibt es auch eine Sperre.

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Kommentar von Familiengerd
27.10.2016, 00:19

Bei "doof anstellen" gibt es auch eine Sperre.

Was soll das heißen?

Es gibt keine Sperre, wenn ein Arbeitnehmer das Arbeitsangebot eines Arbeitgebers (etwas durch Verlängerung eines befristeten Arbeitsverhältnisses) ablehnt.

Eine Sperre von 3 Wochen gäbe es nur, wenn das Arbeitsangebot von der Agentur für Arbeit selbst gekommen und mit einer Rechtsfolgenbelehrung versehen gewesen wäre!

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