Arbeitslosengeld 1 - Antrag mit unwiderruflicher Freistellung?

2 Antworten

Hallo,

zumindest im 3. Punkt ist nicht mit einer Sperrfrist zu rechnen, wenn nur wenige Tage zwischen der Mitteilung der widerruflichen Freistellung und Deiner Arbeitsuchend-Meldung liegen.

Bei Frage 1 kann ich Dir leider keine konkreten Hinweise geben.

Zu Frage 2 wärest Du bisweilen immer noch im Unternehmen angestellt und somit nicht erwerbslos. Demnach bekommst Du ALG I auch nur dann zugesprochen, wenn Du definitiv aus dem Betrieb austrittst. ( Also die Kündigung in schriftlicher Form mit Kündigungsdatum erhältst )

Wenn Du nun der Pleite wirklich zusteuerst, lasse Dir von der Arbeitsagentur bescheinigen, dort vorgesprochen zu haben, mit dem Vermerk, dass noch keine Fallentscheidung möglich ist, bzw. momentan kein ALG-Anspruch vorliegt. Nehme dies sowie die Korrespondenz Deines Betriebes ( Insolvenz / Freistellung und ggf. die Kontoauszüge der letzten 3 Monate ) mit zum Jobcenter und beantrage dort ALG II + KDU zwecks Überbrückung. Sollte später doch noch mal Lohn kommen, würde das Jobcenter diese Zahlung mit den von ihnen vorausgeleisteten Mitteln verrechnen.

mfg

Parhalia

Danke erstmal für die ausführliche Antwort!

Ich habe gerade mal bei dem Insolvenzsachwalter angerufen und der hat mir nun mitgeteilt, dass wir in den nächsten Tagen eine Arbeitsbescheinigung erhalten (die wohl auch beim Antrag auf ALG 1 dabei sein müsste) und mit dieser Bescheingung sowie der unwiderruflichen Freistellung soll ich dann zum Arbeitsamt. Dann hoffe ich mal, dass die Bescheinigung bald kommt und dass sich das Arbeitsamt da nicht auch wieder so anstellt...

ALG1: Anrechnung Resturlaub auf Sperrzeit bei eigener Kündigung

Hallo zusammen,

ich habe meinen alten Job gekündigt und daher von der Arbeitsagentur eine Sperrzeit von 12 Wochen verhängt bekommen. Nun ist es ja so, dass die Sperrzeit bereits ab dem Zeitpunkt einer unwiderruflichen Freistellung von der Beschäftigung läuft. Ich habe die letzten 10 Wochen meines Arbeitsverhältnisses Resturlaub gehabt. Ich habe zuvor mein Notebook, Blackberry und Schlüssel abgebgeben, meine IT-Accounts wurden gesperrt. Ich war somit unwiderruflich von der Beschäftigung freigestellt. 10 der 12 Wochen der Sperrfrist wären damit bereits vor Beginn der Arbeitslosigkeit abgelaufen gewesen. Nun hat sich mein ehemaliger Arbeitgeber aber geweigert, mir die Freistellung zu bescheinigen. Daher erkennt die Arbeitsagentur die Freistellung nicht an, die Sperrfrist lief erst mit dem 1. Tag der Arbeitslosigkeit. Meine Frage lautet daher: Kann der bewilligte Resturlaub bis zum letzten Arbeitstag als unwiderrufliche Freistellung interpretiert werden, wenn man davon ausgehen kann, nicht mehr der Beschäftigung nachgehen zu müssen.

Ich bin dankbar für jede Antwort. Es geht hier um eine Menge Geld

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Arbeitsrecht // Freistellung // Urlaub und Überstunden

Guten Tag,

ich habe vor einer Weile eine ordentliche Kündigung erhalten. In dieser Kündigung stadn zum Thema Freistellung lediglich folgendes:

"Wir machen außerdem von unserem Recht Gebrauch und stellen Sie ab sofort unter Anrechnung Ihres Resturlaubes und vorhandener Mehrarbeiszeiten von der Erbringung Ihrer Arbeitsleistung frei"

Nun stelle ich mir die Frage ob dies überhaupt rechtens ist.

Ich habe deswegen auch schon im Internet recherchiert und gesehen dass bei einer Freistellung zwingend angegeben werden muss ob diese widerruflich oder unwiderruflich ist.

Urlaub kann wohl auch nur angerechnet werden wenn die Freistellung unwiderruflich ist und auch im schreiben die Anrechnung sowie unwiderrufliche Freistellung erklärt wird.

Vll kann mir hier ja jemand weiterhelfen und mir sagen ob ich nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses noch Anspruch darauf habe oder nicht.

Vorab vielen lieben Dank und liebe Grüße

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Wenn ich nicht zu Termin von Arbeitsamt gehe - stoppt dieses mein Arbeitslosengeld?

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