Arbeitslos und nicht krankenversichert, was tun?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

unversichert bist du nicht, da in Deutschland Versicherungspflicht gilt. das bedeutet, dass die Krankenkassen Versicherte, die keinen "Zahler" wie Arbeitsamt, Jobcenter oder Arbeitgeber haben, automatisch in eine freiwillige Versicherung oder nach Fristablauf in eine sogenannte Obligatorische Anschlussversicherung übergehen lassen. letzteres ist auch ohne Willenserklärung möglich.

aus dieser Art der Versicherung resultieren monatliche Beiträge von ca. 170 Euro (Mindestbeitrag), die sich bei Nichtzahlung anhäufen.

sobald man zwei Monate im Rückstand mit der Zahlung ist, spricht die Kasse einen Ruhenden Leistungsanspruch aus. das bedeutet, dass man nur noch für Akut-, Schmerz- und Notfallbehandlungen abgesichert ist, bis man den Rückstand beglichen hat oder eine Ratenzahlungsvereinbarung bedient.

ganz unversichert bist du also nicht. solange du deine Versichertenkarte noch nicht abgeben musstest (Folge des ruhenden Leistungsanspruches), kannst du auch zum Zahnarzt gehen. ist die Karte schon eingezogen, musst du dir bei der Kasse einen Behandlungsschein holen. damit kann der Arzt dann auch abrechnen über die Kasse.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da mein Zukünftiger und Ich aber erst Anfang nächsten Jahres Heiraten können bin ich leider noch ohne Krankenversicherung.

Das ist ein Irrglaube.

Du bist nun freiwillig versichert und hast damit 171,- € pro Monat zu bezahlen.Es wäre zu prüfen, ob deine KV-Kosten nicht wieder Bedürftigkeit auslösen würde.

Ansonsten könnt ihr dem Ablehnungsbescheid widersprechen. Rechnet aber nach. Da du keinerlei Zahlen zum Einkommen nennst, kann hier auch niemand was dazu sagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist leider so. Du führst mit deinem Partner nach dem §7 (3) Nr. 3 und (3a) SGB II eine Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft und damit ist davon auszugehen, dass dein Partner dich mit seinem Einkommen mitfinanziert und auch in der Lage dazu ist. Somit bist du anscheinend nicht hilfrbedürftige. 

So müsst ihr dann deine Krankenkassebeiträge selbst bezahlen.

Würde dein Partner weniger verdienen, sodass er euch drei nicht mitfanzieren könnte,dann wärt ihr 3 zusammen eine Bedarfsgemeinschaft und das Einkommen deines Partners würde teilweise bei deinem Kind und dir angerechnet werden und alle drei würdet in Leitunsbezug fallen.

Du hast natürlich immer das Recht gegen einen Ablehnungsbescheid in Widerspruch zu gehen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein du bist weiterhin krankenversichert. WIe aktuell ist den deine aktuelle Situation? Also Keine Leistungen/ keine Arbeit? Deine Krankenkasse hat dich schon oder wird dich noch anschreiben wies bei dir weitergeht und dich freiwillig weiterversichern. Wenn du nachweist, kein Einkommen zu haben, zahlst du ca. 170 Euro im Monat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

du mußt dich freiwillig versichern und dein Lebensgefährte bezahlt die Beiträge wenn du es selbst nicht kannst .... ist sicher nicht das was du hören wolltest aber anders geht es nicht .... bis zur Heirat muß es eben gehen , danach kannst du ja familienversichert werden bei ihm wenn er nicht grad Beamter ist ....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du mußt zu Deiner Krankenkasse, Dich melden, kannst dann sicher nur weiter dort versorgt werden, wenn Du eigenen Beitrag leistest.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja es ist leider so das sobald der Lebenspartner über der Bemessungsgrenze liegt er auch die Krankenversicherung der Partnerin ,soweit arbeitslos, zahlen muss. Ich hab das selbst schon gemacht für meine jetzige Frau.
LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Bube1602
30.10.2016, 17:30

Ach… wegen der zähne… War bei meiner Frau auch noch vor der Heirat. Der Zahnarzt hat uns eine Rechnung geschrieben. Bleibt ja sonst nichts anderes übrig. So teuer ist das nicht…

0

Was möchtest Du wissen?