arbeitslos melden notwendig bei eigener Kündigung?

6 Antworten

Du scheinst davon auszugehen, daß du einfach zu einem bestimmten Termin wieder arbeiten willst und dann auch gleich irgendwo ein Job für dich da ist. Es kann auch sein, daß du so schnell garnichts findest, daß das vielleicht 1-2 Jahre dauert oder gar mehr, bis du überhaupt wieder einen Job gefunden hast.
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Wenn du selbst kündigst, dann bekommst du anschließend erst mal nichts (ich glaube, drei Monate beträgt die Sperre bei Eigenkündigung). Du mußt dich also darum bekümmern, von was du nach der Kündigung erst einmal leben willst. Die Zeit fehlt natürlich bei der Rente. (Wenn du dich arbeitslos meldest, bekommst du zwar erst einmal kein Geld, aber die Zeit wird dann minimal bei der Rente angerechnet). Wie es mit Krankenversicherung in dieser Zeit aussieht, kann ich im Moment nicht sagen.

Ergänzung:
Krankenversichert bist du, wenn du als arbeitslos gemeldet bist.
Willst du erst zwei Monate ausspannen, dann nützt dir die Meldung jetzt nichts. Arbeitslos heißt nämlich auch arbeitssuchend! Bist du in diesen beiden Monaten als arbeitslos gemeldet, dann heißt das, hier bewerben, dort bewerben, dauernd zur Arge (oder wie die im Moment heißen), und und .. also wahrlich kein Ausspannen. Willst du das nicht, dann bist du in diesen beiden Monaten auch nicht arbeitslos/arbeitssuchend. Dann gilt deine Meldung sowieso erst nach den beiden Monaten. In diesen beiden Monaten stehst du dann also ohne Krankenversicherung da, ohne Rentenzeiten. Und erst nach diesen zwei Monaten gilt dann auch die 3-monatige Sperre.

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Na klar! Du wirst dann drei Monate gesperrt werden, da du selbst gekündigt hast und keine schwerwiegenden Gründe vorliegen.Gegen dein Entspannen ist an sich nichts zu sagen aber:Arbeitsamt wird dann trotzdem versuchen,dich in dieser Zeit zu vermitteln.Ich glaube,wenn der Termin deiner Kündigung feststeht,mußt du dich auch arbeitssuchend melden.

du bekommst zwar kein geld vom aa befristet,aber du kannst hartz4 beantragen.

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