Arbeitslos - was tun

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3 Antworten

Da hilft nur weiter bewerben. Hast du mal versucht dich im ganzen Land zu bewerben? Manchmal hilft halt einfach nur ein Umzug irgendwohin wo es Arbeit gibt. Ich selbst bin nach meiner Ausbildung 400 km weit von Zuhause weggezogen weil ich da wo ich herkomme keinen Job gefunden hab.

Wie hier schon geschrieben: immer weiter bewerben, nicht aufgeben.

Du schreibst nicht, in welchem Ort Du wohnst. - Schau mal, was für Arbeitsloseninitiativen es bei Dir gibt. Viele bieten Arbeitslosen sinnvolle Initiativen an, damit denen nicht "die Decke auf den Kopf fällt" und sie ihr Selbstwertgefühl wieder aufbauen.

Frage auch bei einer Sozialberatung nach, welche Treffs es für Arbeitslose gibt. - Google dazu mit mit sozialberatung und füge Deinen Wohnort hinzu (oder den nächstgrößeren, falls er klein ist). - Dir werden so (behördenunabhängige) Beratungsstellen wie die Diakonie / Diakonisches Werk, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband oder die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gezeigt.

Sinnvoll und sehr befriedigend kann auch ein Ehrenamt sein. - Du machst so die Erfahrung, dass Du gebraucht wirst, und zur Freude aller Beteiligten (also auch Dir) füllst Du Deine zeit sinnvoll aus. - Hinzu kommt, dass Du Dich auf ganzheitliche Art weiterbildest.

In Deinen Bewerbungen kannst Du dann Dein Ehrenamt hinzufügen (seit wann Du was machst). - Damit zeigst Du einem künftigen Arbeitgeber, dass Du Dich engagiert im Leben einbringst, Deine Zeit sinnvoll zu nutzen weißt und Dich auf diese Weise in vielfältiger Art weiterbildest (sozial und auch, was die Tätigkeit betrifft). - Google dazu mit

ehrenamt und füge Deinen Wohnort hinzu (oder den nächstgrößeren, falls Deiner klein ist)

und frage auch bei Sozialberatungen nach der Möglichkeit, Dich ehrenamtlich zu betätigen. - In einem Gespräch kannst Du herausfinden, wo Deine Interessen für ein Ehrenamt liegen (es gibt ja viele in vielen Richtungen).

Auch dies ist eine Art, sein Leben zu bereichern. Wenn's dann auch noch eines Tages finanziell klappt, ist es doppelt befriedigend.

Google mal mit

bewerbungen ehrenamt im lebenslauf

und klick Dich in die Infos - klick auch unten bei Gooooogle auf weiter.

Sehr interessant finde ich zum Beispiel diese Seite, in der Personalchefs sagen, was sie vom Ehrenamt im Lebenslauf halten:

Engagement aus Personaler-Sicht - "Ein Ehrenamt ist definitiv kein Nachteil"

http://www.access.de/karriereplanung/karriere-tipps/ehrenamt-was-personaler-sagen-7516

Arbeit gibt es immer. Notfalls fängst du noch eine Ausbildung an. Oder du suchst dir einen Nebenjob für den Übergang. Ausbildungen gibt es aber eigentlich genug und sind besser als gar nichts, im Gegenteil.

Mencoo 04.02.2015, 03:00

Ja klar aber von 0 wieder anzufangen ist ziemlich "sch......" Würde gerne eine Weiterbildung machen aber für das braucht man geld.

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AudiGroupFan 04.02.2015, 03:03

Besser ne Ausbildung machen, als gar nichts machen und sich beklagen. Was hast du denn genau gelernt? Wenn man Glück hat, unterstützt das Arbeitsamt einen, wenn man eine Weiterbildung machen möchte, aber nur, wenn sie dich gar nicht vermittelt kriegen. Musst du mal nachfragen.

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