Arbeitskollegin gestorben, wie handel ich jetzt (bitte ganz lesen)?

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3 Antworten

Das freiwillige soziale Jahr ist doch "freiwillig", oder?

Was kann denn in dieser Situation (nach neun absolvierten Monaten) schlimmstenfalls passieren, wenn Du nicht zu diesem Lehrgang gehst, zumal in dieser Extremsituation?

Auf http://www.bundes-freiwilligendienst.de/fsj-freiwilliges-soziales-jahr/#paedagogik steht:

"Seminare

Im FSJ-Gesetz ist festgeschrieben, dass die FSJ-ler eine

pädagogische Begleitung erhalten. Diese wird vom Träger zur Verfügung
gestellt. Die pädagogische Begleitung beinhaltet zum einen eine
individuelle Betreuung der Teilnehmer, zum anderen auch Seminare. So
finden ein Einführungs-, ein Zwischen- und ein Abschlussseminar statt.
Diese Seminare gehen jeweils mindestens über fünf Tage. Die Gesamtdauer
der Seminare muss, wenn das FSJ 12 Monate dauert,, wenigstens 25 Tage
betragen. Die Zeit, die in den Seminaren verbracht wird, ist Dienstzeit.
Zudem ist die Teilnahme an den Seminaren verpflichtend. Wichtig zu
wissen ist auch, dass die FSJler die Seminare inhaltlich mitgestalten.

... Freiwillige im FSJ sind verpflichtet, an Seminaren  teilzunehmen, und zwar an wenigstens drei fünf- bis sechstägigen Seminaren, die der Träger organisiert und durchführt. Während eines 12 Monate dauernden FSJ sind 25 Seminartage Pflicht. Wenn das FSJ über ein Jahr hinaus vereinbart oder verlängert wird, so erhöht sich die Zahl der Seminartage um wenigstens einen Tag je Monat, der das Jahr übersteigt."

Frage: Kommst Du trotzdem auf die 25 Tage? Dann bist Du fein raus.

Der Bestatter Fritz Roth sagte auf seinen Vorträgen immer: "Der Tod ist der beste Lehrmeister in zivilem Ungehorsam."

Mal ganz ehrlich: Wer will Dir in dieser Situation einen Strick draus drehen, wenn Du bei den Kindern bleibst? Vom Seminar bekommst Du doch eh nichts mit. Und Du drückst Dich ja nicht, sondern willst in einer vom Gesetz her so nicht vorgesehenen Ausnahmesituation bei den Kindern bleiben.

Und selbst wenn: Welche Sanktionen stehen dem Anbieter zu Verfügung? Ich habe bis jetzt nichts gefunden. Lohn kürzen? Du hast doch nicht blau gemacht! Kündigen? In dieser Extremsituation? Welcher Dienstgeber möchte damit in die Schlagzeilen?

Eine wichtige Aufgabe des Bundesfreiwilligendienstes besteht darin, einen Beitrag zu leisten bei der Entwicklung von jungen Menschen zu verantwortungsbewussten Bürgern.

Ich glaube, mit Deiner Eintscheidung, bei den Kindern zu bleiben, würdest Du demonstrieren, dass Du bei dieser Entwicklung über die nötigen Kompetenzen verfügst.

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Vielleicht liegt die Beerdigung ja so, dass du vorher oder nachher noch zum Seminar kannst. Besprich mit deinem Arbeitgeber, dass du unbedingt zur Beerdigung möchtest und danach in die KITA und nicht mehr zum Seminarort zurück.

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Beerdigungen von Familienangehörigen und Freunden geht vor du solltest DIE Situation mit deinem Arbeitgeber klären ich denke aber das du frei bekommst

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