Arbeitsgespräch

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2 Antworten

Wenn eine Teilnahmepflicht zu dieser Besprechung besteht, ist es auf alle Fälle Arbeitszeit. Diese kann auch als Überstunden gut geschrieben werden. Es ist aber auch die Frage, was Du für eine Stellung in der Fa. hast. Solltest Du eine leitende Position haben, geht mit Sicherheit der Arbeitgeber davon aus, daß Du nicht auf die Überstundengutschrift bestehst. Das ist auch sicherlich überall so Usus. Und 45 km zum Betriebssitz sind heutzutage eigentlich Peanuts. Da kenne ich Menschen, die müssen erheblich mehr tagtäglich fahren und bekommen keine Erstattung der Fahrkosten.

Das sehe ich anders: Feierabend ist Feierabend!

Besprechungen haben während der Arbeitszeit stattzufinden, und nicht danach. Davon abgesehen, dass solch ein Vorgehen unter dem Titel "Wie ärgere ich meine Mitarbeiter" läuft, kann hier unter Umständen sogar ein Verstoß gegen die 11-stündige Ruhezeit gemäß Arbeitszeitgesetz vorliegen.

Ich würde dieses Mal noch ohne Murren hingehen, den Einladenden jedoch nett und freundlich auf die besondere Situation hinweisen und darum bitten, die zukünftigen Besprechungen in die reguläre Arbeitszeit (und auch nicht im Anschluss daran) zu legen.

Fazit: So geht es nicht...!

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Nunja, du bist an der Arbeitstätte, also der Betriebssitz, angestellt und nicht an deinem Wohnort - von daher wirst du den Weg wohl auf dich nehmen müssen, wenn es jetzt nicht jede Woche vorkommt, sonst müsste man da mal überlegen, ob es auf die Arbeitszeit mit Fahrkostenunterstützung angerechnet werden sollte.

Was anderes ist es natürlich, dass die Besprechung außerhalb der Arbeitszeit erfolgen soll, denke nicht, dass so ganz legitim ist, vermute eher, der Arbeitgeber möchte durch diese Vorgehensweise Kosten und Arbeitszeit der Mitarbeiter sparen. Viell. weiß dazu jemand noch besser bescheid. :)

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