Arbeitsfähig, was macht man dort?

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4 Antworten

Ärztliche Untersuchung

Wenn ein Azubi minderjährig ist und vor dem Beginn deiner Ausbildung noch nicht gearbeitet hat, muss er sich von einem Arzt seiner Wahl untersuchen lassen (§ 32 JArbSchG). Der Arzt stellt ihm dann eine Bescheinigung aus, die er seinem Ausbilder vorlegen muss. Die Untersuchung darf an seinem ersten Arbeitstag nicht länger als vierzehn Monate her sein. Die Untersuchung ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen: Du musst keine Praxisgebühr zahlen!

Der Arzt wird bei der Untersuchung checken, ob du für deinen Beruf geeignet bist und das ist auch wichtig für dich. Wenn du zum Beispiel einen Rückratverkrümmung hast solltest du keinen Beruf wählen, der die Wirbelsäule stark belastet – diesen Beruf kannst du dann nämlich nicht lange ausüben. Auch mögliche Allergien sollten auf jeden Fall abgeklärt werden, da allergische Reaktionen oft der Grund dafür sind, dass Azubis ihre Ausbildung abbrechen müssen.

Aber auch wenn du es nicht einsiehst: Du musst die Untersuchung unbedingt machen. Sonst darfst du deine Ausbildung nicht antreten und dein Ausbilder wird dich dann wahrscheinlich ziemlich schnell in der Probezeit kündigen.

Spätestens ein Jahr nach Beginn deiner Ausbildung muss sich der Azubi noch mal ärztlich untersuchen lassen, der Ausbilder sollte ihn nach neun Monaten daran erinnern (§ 33 JArbSchG).

http://www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/vor-der-ausbildung

Urin, Körper auf Fehlstellungen (Füsse, Wirbelsäule), Rachenraum, Abhören, Blutdruck messen, Gewicht, Größe und Reflexe, Auffälligkeiten der Haut, Allgemeinzustand

Kommt auf den Job an, auf den du dich bewirbst. Meist wird ein Fragebogen ausgefüllt und eine Rundum-Untersuchung gemacht.

Beweglichkeit, Belastbarkeit, Vitalwerte...

Wichtig sind auch immer die Fragen nach Drogenkonsum.

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