Arbeitsfähig trotz schmerzen?

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6 Antworten

Hallo WWG,

das ist eine sehr schwierige Frage, mit der sich eventuell noch Gutachter und Anwälte beschäftigen werden ;)

Wie ich in Deinen anderen Fragen gesehen habe warst Du ja schon vor dem Unfall gesundheitlich angeschlagen. Der Unfall scheint mir, wie das Tüfelchen auf dem i. Das i ohne Punkt war vorher schon da und jetzt ist es komplett.

Wenn körperlich keine Schäden nachweisbar sind, kann es schwierig werden, aber nicht unlösbar.

Ist eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit gemacht worden?

Du warst vor einer Weile mal bei einem Therapeuten....hast Du weiter Psychotherapie gemacht?

Dann gab es da noch die Trennung vom Mann und den Wunsch nach beruflichem Neuanfang...

Vermutlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für eine psychosomatische Reha. Dann hätte Dein Körper noch etwas Zeit zu heilen und Deine Seele etwas Ruhe und Unterstützung, um wieder Kraft zu sammeln und erste Schritte in die richtige Richtung zu gehen.

LG und alles Gute!

Hourriyah

Also, der Reihe nach. Eine Trennung vom Mann gab es nicht, wir hatten eine zeitlang pause und darüber gesprochen und das läuft wieder alles bestens :) beim Psychologen war ich letztes Jahr im Sommer, weil ein Arzt meinte das meine Beschwerden (starke gelenkschmerzen, schlapp, Müdigkeit, Benommenheit) psychisch wären, der Psychologe hat mich nach einem Gespräch weggeschickt und gemeint ich brauch keinen Psychologen, ich brauch nen guten Arzt :) rausgestellt hatte sich dann das ich heliocoptar Bakterien hatte die in die Gelenke übergegangen sind, eine Woche Antibiotika und mir ging es wieder blendend. berufliche Umorientierung hatte ich vor dem Unfall. Am 1.12 einen super Job bekommen mit top Aufstiegschancen, tja und am 10.12 war dann das Schwein im weg -.- mir ging es vor dem Unfall körperlich und psychisch so gut wie schon lange nicht mehr.

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Gegen Schmerzen gibts Schmerzmittel die gegen schwache bis sehr starke Schmerzen wirken.

Ich gehe selbst seit 5 Jahren mit einer hohen Opioid Dosis arbeiten.

Natürlich ist das immer Einzelfallabhängig, wenn der Arzt dich jedoch arbeitsfähig geschrieben hat, wird er sich schon seinen Teil dabei gedacht haben. Nur um dich zu ärgern wird er dies zumindest nicht getan haben.

Ich kann aber meinem Arm nur eingeschränkt bewegen, den ich leider zum arbeiten gehen brauch. Und schmerzen kommen ja von nichts. Und die Begründung war halt "sie wissen nicht woher der schmerzen kommt, also sind sie arbeitsfähig"

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@WeltWunderGang

Eine eingeschränkte Beweglichkeit eines Armes ist ja nicht automatisch ein Grund nicht arbeitsfähig zu sein. Im dümmsten Fall muss man halt eine Umschulung anstreben. Schmerzmitteln ist es egal woher der Schmerz kommt, lass dir in einer Schmerzklinik eine vernünftigte Schmerzmitteldosierung verpassen, dann hast Du da auch Ruhe und man kann dann im Nachgang immer noch schauen ob die Schmerzen mit der Zeit verschwinden oder woher sie genau resultieren.

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Hallo lieber Fragensteller,

ich würde dir unbedingt dazu raten dich anwaltlich beraten zu lassen. Grundsätzlich ist es nicht ausgeschlossen, dass dich der Arzt trotz Schmerzen wieder Arbeitsfähig schreibt. Wenn jedoch weitere Einschränkungen (wie von dir beschrieben) vorliegen, dann spricht das zumindest für eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit.

Du könntest entweder zu einem Anwalt für Medizinrecht gehen (um gegen die Beurteilung vorzugehen) oder zu einem Anwalt für Arbeits und oder Sozialrecht wegen der Kündigung.

Von der Schwere der Folgen würde ich dir zu Ersterem raten und dich erstmal bezüglich des Attestes beraten lassen, da es hierbei um erhebliche Werte geht.

Wichtig ist alle Unterlagen gut sortiert aufzuheben und ggf. zum Anwalt mitzunehmen.

LG und gute Besserung!

Die Kündigung ist ja schon lange durch und auch nicht das Problem, weil war in der probezeit, am 1 Dezember dort angefangen, am 10 Dezember war des Unfall. Ich find es aber halt schlimm das man trotz schmerzen Arbeitsfähigkeit geschrieben wird

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Die Frist für eine Kündigungsschutzklage ist ja schon lange vorbei, zudem wurde der Fragant ja in der Probezeit gekündigt. Der Klageweg gegen die Kündigung ist also zum einen wegen Fristversäumnis gar nicht möglich, zum anderen wäre sie sowieso erfolglos geblieben.

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Hoi.

Wenn ich das richtig verstehe, bist du noch arbeitslos, oder? Dann gehst es doch nur darum, dass du weiter Verletztengeld bekommst und kein ALGII. Gibt es da etwa einen Zusammenhang?!

Die BG steuert das Heilverfahren und wenn die sagen, du bist arbeitsfähig, dann kann kein D-Arzt dich krankschreiben.

Ciao Loki

Ja es geht um verletztengeld oder ALGll und darum das ich es unakzeptabel find mit Schmerzen gesund geschrieben zu werden nur weil die BG ratlos ist woher die schmerzen kommen

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Was meinst du mit " die BG"? Der Durchgangsarzt ? Dann Schnapp dir deine Befunde und gehe zu einen anderen Durchgangsarzt!

War heute in der bg Klinik und dieser Arzt meinte ich bin arbeitsfähig

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Ja, dann hol dir doch noch eine zweite Meinung. Googel: Durchgangsarzt, dann wirst du fündig

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vom D Arzt bin ich noch krankgeschrieben, aber die bg hält es für nicht richtig

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Der D Arzt ist ein Arzt der BG

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Nein, der d Arzt ist ein unfallarzt der bg Unfall bearbeiten und abrechnen kann. bg Arzt ist der Arzt in der bg Klinik bzw unfallklinik.

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Ja, aber du machst mich grad ganz Crazy! Wenn der Durchgangsarzt Dich krankschreibt, wo ist das Problem? Schreibt er dich nicht mehr krank obwohl du noch Schmerzen hast, dann gehst du zu einem anderen Arzt.

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Das Problem ist, das die bg verletzengeld bezahlt und das wesentlich mehr ist wie normales Krankengeld. Wenn die bg mich aber für arbeitsfähig hält hab ich nur noch Anspruch auf Krankengeld

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Nein, das siehst du falsch! Bei einem Arbeitsunfall hast du keinerlei Anspruch auf  Krankengeld. Eine Weiterbehandlung dieser Sache bei einem normalen Orthopäden ist nicht zulässig! Du hast nur Anspruch auf Verletztengeld durch Krankschreibung eines D Arztes. Gehst du unter Verschweigung das es ein Arbeitunfall war einfach zum normalen Arzt, dann ist das Versicherungsbetrug und wird BÖS geahndet. Das lass mal lieber!

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Ich hab ja niemandem verschwiegen das es ein Arbeitsunfall war und ich bin ja laut D Arzt noch krankgeschrieben

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Dann versteh ich nicht, wo das Problem ist

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Das ich laut D Arzt krankgeschrieben bin. Aber laut bg/VBG arbeitsfähig bin.

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Du beziehst so lange Krank und beziehst Verletztengeld bis dein behandelnder Arzt sagt du bist wieder ok. Was meinst du, wie oft das vorkommt das man zB aus der Reha als arbeitsfähig entlassen wird, der Hausarzt einen aber noch 3 Wochen krankschreibt? Das ist voll oft. Bei der Kasse muss man dann zum MDE Gutachten, bei der BG auch! Das Gutachten ist ausschlaggebend und Widerspruch kann man da auch einlegen! Wichtig sind die faktischen Befunde : MRT, CT, Röntgen und das Rehagutachten.

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hab Montag einem Termin beim Anwalt für Unfall und Medizin recht. Mal sehen was der sagt

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Der wird dir das selbe sagen! Wenn du krankgeschrieben bist, wirst du auch weiter Verletztengeld erhalten.

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Hallo WWG,

ist denn schon ein MRT der Halswirbelsäule gemacht worden?

LG, Hourriyah

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