Arbeitseingriff beim Schaftfräser?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Bei Nuten fräsen hast du einen vollen 180° eingriff was nicht besonders gut für einen fräser ist, durch die beiden kräfte diedurch das gleich und gleichzeitige gegenlauf fräsen entsteht, deshalb bist du da in der schnitt tiefe beschränkt. Bei eckfräsen ist es so das du eine sehr tiefe zustellung fahren kannst, du aber in der seitlichen zustellung eingeschränkt bist, vorteil ist aber du kannst immer im gleichlauf fräsen, was schonender für ds werkzeug ist und du kannst auch viel höhere vorschübe fahren. Beispiel: Schaftfräser D10 mit seitlicher zustellung von 5% (0.05*D) dafür 40mm Tiefe und 0.2mm fz. kannst dir mal durchrechnen ;) ist jetzt auch ein beispiel aus meiner praxis in der Firma. Was zählt ist das zerspannvolumen ;)

Durch das gleichzeitige Gleich- und Gegenlauffräsen, heben sich die Kräfte fast zu 100% auf.

0
@19978

Die kräfte wechseln sich immer ab auch wenn es sich in der summe im prinzip alles aufhebt.

Dazu kommen die neugung zu vibrationen mit mehrschneidigen werkzeugen sowie die probleme des gegenlaufs bei materiallien mit hochen zugfestigkeiten und härte...

Nuten lieber entweder stechfräsen oder mit hochvorschub fräsern ausräumen wenns nicht z.b. trochidial geht weil die nut zu klein dafür ist.

0

Was möchtest Du wissen?