Arbeitsauftrag: Thema:Menschen im 30-jährigen Krieg: Krieg,Not und Plagen

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Liebe/r josieruehling,

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3 Antworten

Der Krieg ernährt den Krieg

Die Söldner wurden bezahlt und ernährt, indem man ihnen freistellte, im Lande zu plündern. Somit ist der Krieg dann zuende, wenn es nichts mehr zu plündern gibt - die Vorräte der Bauern und Zivilbevölkerung eben erschöpft sind.

Die Söldner der durchziehenden Heere überfielen also Bauernhöfe und Dörfer, fingen Menschen ein und verlangten von ihnen, alles herauszugeben, was man essen konnte oder was etwas wert war oder junge Mädchen für die sexuelle Notdurft. Die Menschen versteckten oft ihre Wertsachen und Vorräte, z.B. in Löchern im Walde. Darum war dann nichts zu finden. Wer nicht genug herzeigte und sagte, wurde evt. gequält und gefoltert bis zum Tode. Darum gibt es auch Bilder von Menschen, die erhängt von Bäumen baumeln.

Die Söldner "mussten" quasi so brutal sein, weil sie nicht sehr viel Zeit hatten, wenn sie einen noch nicht erschöpften Ort zum Plündern fanden: bald würden Kameraden kommen und dann würde geteilt werden müssen. Also galt es: so schnell wie möglich etwas finden und mitnehmen, am besten gleich auffressen. So erklärt sich die rücksichtslose ungeduldige Gewalttätigkeit.

Junge Mädchen wurden also vergewaltigt, junge Männer oft ins Heer als Söldnernachweuchs verschleppt, und so blieben vielerorts weitgehend ungeschädigt nur alte Leute zurück, die in ausgeräumten und abgebrannten Häusern ohne junge Menschen zurückblieben und verhungern mussten.

Ein Stück Literatur, das das alles beschreibt, ist der abenteuerliche Simplicissmus (einfältige Narr) von Grimmelshausen. Und das auch noch mit ironischem Humor!

Nach dem Kriege hatte Deutschland noch 2/3 der Bevölkerungszahl von 30 Jahren vorher. In manchen Schwerpunktregionen wie meiner Heimat Westfalen war es nur noch die Hälfte! Mit 6 bis 10 Millionen Toten ist der 30-Jährige das einzige Ereignis der Geschichte, das mit seinen Totenzahlen an die Weltkriege heranreicht.

Im" Nombremont des feux" (=Feuerstellenverzeichnis) ist für die Eifelregion ausgeführt, dass viele kleine Siedlungen zu Wüstungen wurden, viele Haushalte ihren Mittelpunkt, nämlich die Feuerstelle für die Großfamilie verloren, dass Häuser verwüstet und abgefackelt wurden, dass Menschen - vor allem Frauen und alte Leute - gequält wurden auf der Suche nach Verstecken. Die Horden lebten von der "Tageseinnahme"; wenn der Beutezug nicht ergiebig war, wurde es äußerst rabiad. Siedlungen an Flussläufen, auf der Höhe, Orte mit Türmen waren besonders gefährdet. Sie verhießen "Fund und Fang".------- Jetzt zu den Tagebüchern: Mal langsam! Erst Jahre später wurde die leidvolle Zeit festgehalten. Die Soldaten (Söldner, Kriegshandwerker, Entehrte, Verbecher) waren zeitweise "im Element"; es gab schreckliche Parolen. Es gab auch Gegen-Gruppen, die sich die Verluste zurückholten- nach ähnlichem Muster. Nach 1648 verblasste die Zeit des 30-j.Kr. unheimlich schnell; in der Literatur blieb vor allem das Schicksal der Frauen nachhaltig. Beim Handwerk entstand die erste Blütezeit der Bruderschaften, Zünfte und Innungen; in den Statuten bzgl. Hilfen haben Witwen und Waisen vorderen Rang.---- So war es in der Eifel. Im Schwabenland, in Hessen, am Niederrhein,in Lothringen war das Szenarium anders, ja intensiver, die Verarmung noch größer.

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