Arbeitsamtsberaterin

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6 Antworten

Hallo Karins1

Spreche deine übereifrige neue „Arbeitsberaterin“ an, was das mit ihrer nachfragen bei den Firmen soll.

Empfänger von ALG-II müssen ihre Bewerbung auf Vermittlungsvorschläge des Jobcenters nachweisen können und den Eingang ihrer Bewerbung beim Arbeitgeber nötigenfalls durch telefonische Nachfrage kontrollieren.

Es obliegt zu deinen Pflichten, wenn du dich irgendwo bewirbst, auch ggfls. dort nachzufassen, ob deine Bewerbungsunterlage auch dort eingetroffen ist.

Es kann nicht sein und ist auch keinesfalls irgendwo in einer DA seitens der BA festgeschrieben, dass sich die betreuenden FM dieses misstrauisch kontrollieren sollen.

Du weißt möglichst in schriftlicher Form nach, wo wann du dich beworben hast. Und Punkt!

Wenn deine betreuende FM anderer Ansicht ist, möge sie es dir bitte unter Benennung des Paragraphen schriftlich mitteilen.

helmutgerke 08.07.2011, 12:14

"Das erste was man beim Jobcenter abgibt, ist nicht der Antrag sondern die Menschenwürde."

Danke karins1, für den "Stern"

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VirtualSelf 08.07.2011, 13:21

Wie sieht es damit aus?

1Arbeitgeber haben der Agentur für Arbeit auf deren Verlangen Auskunft über solche Tatsachen zu geben, die für die Entscheidung über einen Anspruch auf Leistungen nach diesem Buch erheblich sein können;(...)

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helmutgerke 08.07.2011, 13:55
@VirtualSelf

Der von dir eingestellte Satz ist nicht auf die Fragestellung anwendbar. Vom Ablauf wird zunächst in einer EGV festgehalten, wie viele Bewerbungen der Hilfsbedürftige in welchem Zeitraum absolvieren sollte.

Darüber ist Nachweis zu erbringen. Wenn – wie in diesem Fall – eine übereifrige Sachbearbeitung dazu übergeht und lediglich aufgrund eines Misstrauensgedankenganges diese vorgelegten Bewerbungsnachweise beim vorgelegten Arbeitgeber hinterfragt, ist das maßlos übertrieben

Ich kann nur jedem Hilfsbedürftigen in solchen Fällen empfehlen, wehret den Anfängen – klatsch gleich einen mitgeben zum Vorgesetzen damit und/oder Fachaufsichtsbeschwerde stellen.

Glaube mir einige SB, die diesen exzellenten Job ausführen brauchen das, denn auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.

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Entscheidend ist das du dem Jobcenter nachweist bei wem du dich beworben hast.

Du kannst dich schriftlich, telefonisch, per E-Mail, Fax, oder persönlich bewerben.

Die eine, oder andere Form lässt sich aber nicht nachweisen.

Bei E-Mail, Fax und Telefon jast du jeweils einen Nachweis. Da bei E-Mail und Fax ein Versandprotololl besteht. Bei Telefon hast du die Nummer auf deiner Tel-Rechnung.

Bei persönlicher Bewerbung ist es gut wenn du jemanden mitnehmen kannst. Er kann ja vor der Firma warten.

Schriftlich, also mit normaler Post, hast du keinen Nachweis, ausser bei Einschreiben, bzw. Einschreiben mit Rückschein.

Außerdem ist nicht unbedingt gegeben das du eine Rückantwort des Arbeitgebers erhälst. Der Arbeitgeber ist nämlich in keiner Weise verpflichtet dir zu antworten, wenn du dich auf eine Stellenausschreibung beworben hast.

Daher kannst du nur deine sämtlichen Bewerbungen auflisten und mit Datum versehen. Und dazu die Bemerkung machen ob sie telefonisch, persönlich, oder auf andere Weise getätigt wurden.

Der Arbeitsvermittler darf deine Angaben nur anzweifeln, oder zurückweisen, wenn er begründete Zweifel geltend machen kann. Diese muß er aber dann nachweisen.

Begründete Zweifel kann er nicht pauschal kund tun, wenn du z.B. schon länger arbeitslos bist und regelmäßig deine Listen mit den Nachweisen von Bewerbungen bei ihm eingereicht hast.

Wenn also bei deinen vorherigen Vermittlern keine Beanstandungen waren, muß deine neue Beraterin erst mal deutlich erklären wo mit sie ihre Zweifel begründet. Da du ja nachweisen kannst das keine Beanstandungen vorher waren.

Also lass dich da nicht unter Druck setzen.

Noch ein Tip:

Jobcenter sind eine Sache des Landes. Wenn es nicht anders geht wende dich an die Landesregierung und lass die Sache überprüfen. Dazu wendest du dich an den:

Petitionsausschuss des Landes .......... (dein Bundesland)

Dort beschwerst du dich entsprechend und lässt die Sache prüfen.

Ja, sie darf. Sie möchte natürlich wissen, ob Du es auch wirklich gemacht hast!

Wenn Du drei Jahre Arbeitslos bist können im Übrigen die beiden Vorgänger nicht so "toll" gewesen sein. Oder fandest Du sie deshalb so toll, weil sie Dich in Ruhe gelassen haben?

Sie darf es nicht nur, sondern genau das gehört zu ihren Aufgaben: Vermittlungshemmnisse abklären. Und das geht nun einmal am Besten über die Rücksprache mit der "Praxis".

Ja, das darf sie. Und soo großartig können die zwei früheren Arbeitsberater ja wohl nicht gewesen sein, wenn Du immer noch keinen Job hast.

VirtualSelf 08.07.2011, 11:19

DH ... gute Argumenattion ;) ....

Viele Leistungsbezieher halten Berater vor allem deshalb für gut, weil sie im Jahr nur zweimal etwas von ihnen hören ..

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Ja, natürlich darf sie dass! Dafür ist ja u.a. da und dafür wird sie bezahlt! Sei doch froh, dass sie überhaupt was macht! Oder hast Du etwas zu verbergen?

karins1 08.07.2011, 11:21

Nee ich habe nichts zu verbergen. Bin 53 Jahre als und 34 Jahre gearbeitet. Dann kommt eine an die nichtmal 30jahre alt ist und meint, na dann gucken wir mal ob wir sie ans arbeiten kriegen. Das ärgert micht so.

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VirtualSelf 08.07.2011, 11:23
@karins1

Ach Gott .. die Arroganz des Alters ... stell dir mal vor: auch 30-jährige können einen exzellenten Job machen ...

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