arbeitsamt will frau und kind nicht versichern.

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8 Antworten

Also zu der Eingliederungsvereinbarung sage ich mal ja, es kommt aber auf den Inhalt an! Wegen der Versicherung, ist das so eine sache, erste frage sind die 2 verheiratet und ist die Tochter von ihm? Falls ja würde ich zu einer Familienversicherung raten, ansonsten würde mich die Begründung der Ablehnung der Versicherung interessieren

Er muss sie einfach nur heiraten. Dann sind sie automatisch mitversichert. Man kann nicht auf 400€ Basis arbeiten, wenn man sich nicht familienversichern kann. Dann ist man nämlich nicht krankenversichert. Oder man zahlt die KV aus eigener Tasche für rund 150€ im Monat.

Warum soll er denn eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben? Mit 1400,-- Verdienst sollte er eigentlich keine Leistungen vom Amt erhalten, denn das muss ja wohl zum Leben ausreichen. Die Krankenversicherung muss die Freundin wohl schon selbst bezahlen.

Selbst wenn die drei Leistungen vom Jobcenter erhalten sollten, muss er weder eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, noch der Vermittlung zur Verfügung stehen oder sich um eine besser bezahlte Arbeit bemühen, da er durch sein Erwerbseinkommen seinen individuellen Bedarf voll decken kann und nur durch die Zuordnung zu einer Bedarfsgemeinschaft hilfebedürftig wird (einfach mal nach Vertikalmethode googeln).

Sobald die drei zusammen wohnen, bilden sie eine BG; besteht ein Leistungsanspruch, wird das Jobcenter die Versicherung für die Freundin übernehmen müssen, wenn sich anderweitig keine Familienversicherung herstellen lässt.

Triit erst durch die Zahlung der KK-Beiträge (z.B. zur freiwilligen gesetzlichen Versicherung) Hilfeedürftigkeit ein, so wird das Jobcenter ebenfalls in entsprechendem Maße einspringen müssen, selbst wenn sie ansonsten keine Leistungen beziehen.

ja, das ist leider die gängige Vorgehensweise. Entweder können die beiden sich entschließen, zu heiraten, oder sie müssen selber sehen, wie sie die Versicherung bezahlen. Allerdings sollte wenigstens das Kind über seinen leiblichen Vater in diesem Fall versicherbar sein.

Wenn er eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben soll, dann ist er in irgendeiner Form Leistungsempfänger beim Jobcenter. Und dann wird er unterschreiben müssen, wenn er weiter Leistungen erhalten will. Diese Vereinbarung besagt im Wesentlichen, daß er bereit ist alles zu tun, was seine Situation verbessert.

danke helrich..

er bezieht aber keinerleih geld vom amt..wie sieht das dann aus muss er das unterschreiben ?

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@christiankoll

Erklär mir bitte, wie er an so eine Vereinbarung rangeraten ist, wenn er nicht Leistungsempfänger ist.

Ich kenne diese Vereinbarungen nur von unseren Mitarbeitern im 1-€-Job oder aus Maßnahmen in Entgeltvariante.

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@christiankoll

Dein Bericht passt hinten und vorne nicht zusammen. Wer keine Leistungen empfängt, muss bei der Arge nichts unterschreiben - und wer Leistungen beziehen möchte, der muss sich eben auch fördern lassen.

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Hallo,

wie alt ist die Freundin? Wie war sie bis wann versichert?

Das Kind kann in den meisten Fällen kostenlos über den Kindesvater versichert werden.

§ 10 sGB V

Gruß

RHW

Um welche Versicherung handelt es sich denn?

es geht um die krankenversicherung von der freundin..die beiden sind noch nich verheiratet.sie wohnen nur zusammen und haben ne kleine tochter von 3 jahren

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es geht um die krankenversicherung von der freundin..die beiden sind noch nich verheiratet.sie wohnen nur zusammen und haben ne kleine tochter von 3 jahren

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@christiankoll

Ich bin verheiratet verdiene netto ca 1500 und habe 2 kinder und bekomme noch 90 euro unterstützung vom Staat leider

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Ich verstehe nicht, was das Arbeitsamt mit einem Metallbauer und einem Verdienst von 1400 Euro zu tun hat. Es hört sich so an, als wenn er eine Arbeitsstelle hat.

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