Arbeitsamt verweigert mir die Ausbildung

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6 Antworten

Wahrscheinlich gab es da nur ein Missverständnis... Erstmal musst nicht du dich darum kümmern, dass deine Ausbildung gefördert wird, sondern dein (hoffentlich bald) Ausbilder muss sich an den Arbeitgeberservice wenden und dort einen Antrag stellen. Sie sollen deine Situation schildern und eine Bewerbungsmappe von dir einreichen. Du solltest außerdem all deine anderen Bemühungen um eine Ausbildungsstelle dazulegen (Also Anschreiben an andere Arbeitgeber oder Absagen, die du bereits erhalten hast). Dein Berufsberater hat in dem Fall wenig zu entscheiden. Wie gesagt, dafür ist der Arbeitgeberservice zuständig! Ich hoff, ich konnte helfen!

Kannst Du Dich bei der Reha-Stelle der Arbeitsamtes an jemand anderes wenden, Teamleiter, Vorgesetzter? Vielleicht hilft auch eine Beratungsstelle weiter (Gewerkschaften, Arbeitslosenverbände, Behindertenverbände). Auf jeden Fall solltest Du nochmal schriftlich das Ausbildungsangebot und evtl. eine Einstellungszusicherung Deines Chefs einreichen mit einem Antrag für Kostenübernahme bei Deinem Arbeitsamt. Mit der schriftlichen Stellungnahme des Amtes hast Du dann etwas in der Hand. Ich wünsch' Dir viel Erfolg, dran bleiben!

Normalerweise kostet eine Ausbildung nichts, sondern man wird auch noch bezahlt. Möglicherweise ist das eine Art Fortbildung, für die der Staat die Kosten nicht übernimmt. Frag bitte noch einmal genau nach.

Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen. Die veruchen sich immer erstmal vor Kosten zu drücken. Bleib am Ball und nicht gleich beim ersten nein aufgeben

Frag deinen Chef dort, wie du vorgehen kannst. Die neue arbeit hat doch selbst gute Beziehungen zum Arbeitsamt.

''frohen Mutes rief ich also bei meiner Sachberaterin an''

Nicht anrufen! Antrag schriftlich stellen und den Chef bei der n.a. um eine Befürwortung bitten. Nutze doch die guten Beziehungen der neuen arbeit zum Arbeitsamt aus!

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@saberfox

Und wenn es dazu dann einen schriftlichen (negativen) Bescheid gibt, kann man gegen den wiederum innerhalb von 4 Wochen Widerspuch einlegen. Oder hat er dazu schon einen schriftlichen Ablehnungsbescheid? Wenn ja, schnellstens dagegen Widerspruch (schriftlich!!) einlegen.

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@bitmap

was genau passiert denn ich kann ja auch nicht jedesmal wiederspruch einlegen wenn die antwort immer nein sein wird

bin gerade in der Hinsicht etwas verwirrt

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@saberfox

Woher soll ich wissen was passiert? Bis jetzt weiß ich nicht mal, ob nun schon ein schriftlicher Ablehnungsbescheid zum Antrag auf die Ausbildung vorliegt.

Du kannst nur 1 mal Widerspruch einlegen. Und dann kommts drauf an, ob nach dem Widerspruch die Ausbildung doch genehmigt wird oder nicht. Wenn nicht, dann könntest du klagen. Über eine Erfolgsaussicht kann sich aus der Ferne dazu aber keiner äußern, weil hier keiner den Fall kennt.

Ganz ohne Widerspruch, wird der [Ablehnungs-]Bescheid gültig und dann kannste die Ausbildung mit Sicherheit vergessen.

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@bitmap

Korrektur: ''Ganz ohne Widerspruch, wird der [Ablehnungs-]Bescheid nach Ablauf der Widerspruchsfrist gültig'' sollte es heißen

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Wende Dich mal an den Sozialverband Deutschland. Dein Chef sucht offensichtlich eine kostenlose Arbeitskraft.

Die neue arbeit ist eine Einrichtung (von der Kirche), die eng mit dem Arbeitsamt zusammenarbeitet und deren Aufgabe es ist, Leute zu vermitteln bzw. ihnen zu helfen, wieder in Arbeit zu kommen. Das Arbeitsamt hat also seine Aufgaben dahin sozusagen nur delegiert und arbeitet eng mit denen zusammen.

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