Arbeitsamt und Recht auf fernschriftliche Kommunikation bei Autismus?

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3 Antworten

Darüber weiß ich dies:
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/852731/behindertenrecht-bsg-pocht-barrierefreien-prozess.html
rollingplanet.net/2013/12/09/klaeger-mit-asperger-autismus-darf-barrierefreie-begutachtung-verlangen/

Ob sich dieses Urteil auch einfach auf die Kommunikation mit (anderen) Ämtern übertragen lässt, weiß ich nicht, ist aber sicherlich einen Versuch wert.
Also du könntest dieses Urteil heranziehen und auf schriftliche Kommunikation bestehen. Im schlimmsten Fall wird da ein weiterer Prozess draus, in dem das dann eben für die Kommunikation mit dem Arbeitsamt oder Jobcentern ausgeklüngelt wird.

da steht das auch.....aufgrund seiner** festgestellten Behinderung** als dauerhaft verhandlungsunfähig in Bezug auf mündliche Verhandlungen bei Gericht zu betrachten sei und nicht in adäquater Weise seine eigenen Interessen vertreten könne, da bei mündlichem Vortrag eine Reizüberflutung zu Störungen in der Reizverarbeitung einschließlich psychischer Schmerzen führen könne. .

  • dies wird von Ärzten festgestellt und Gutachten belegen das in welchem extremen Ausmaß
    Autismus vorliegt..*. dann gibt es den Anspruch von Autisten auf barrierefreie Kommunikation

DA würde ich auch draus schlöießen: Arbeitsamt= Behörde Behörde hat das zu erfüllen. Also hat das ARbeitsamt das zu erfüllen für einen AUtisten.

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