Arbeitsamt und Eigentum - Wie verläuft sich das, wenn man das Eigentum entzogen bekommt, muss man die Unterhaltskosten zurückzahlen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Besser Du gehst zu einem Anwalt. Beantrage Rechtshilfe und rede mit dem Jobcenter. Als Eigentümer zahlst Du keine Miete, höchstens Wohngeld und Nebenkosten.Du bekommst eventuell Geld von den Brüdern zurück! Verkaufe das Eigentum, oder besser vermiete die Wohnung.

das wird recht kompliziert ... du solltest einen anwalt nehmen.  zuerst muss geklärt werden ob du als eigentümer gilts oder nicht.  und das ist nicht nur auf der aussage der brüder basierend.  Wenn es ja keinen Mietvertrag gab, für was und in welcher höhe hast du dann was gezahlt ? ....     ist da irgendwas nachweisbar, wie es ursprünglich verteilt wurde.  Muss alles der Anwalt klären.  Erst dann würde ich dem Jobcenter die neue Situation (oder evtl. alte) erklären.  Denn in beiden Fällen ergeben sich unterschiedliche Zahlungen ....   du hättest ja dann z.B. Mietszuschuss bekommen, usw ...

Ich habe nie einen Mietvertrag unterschrieben, geschweige den erhalten. Ich habe jeweils Abrechnungen über die Teilbeträge der Tilgungen bekommen, die ich auch geleistet habe. Aber ich stehe per Notarvertrag als Eigentümer in dne Akten, auch im Grundbuch. Sorry fürn Pfeil runter, ich hab mich verklickt. (Hier mal Pfeil nach oben denken). Ich war all die Jahre ja immer im Glauben ich würde eine Eigentumswohnung finanzieren. Das ich Miete zahle hörte ich gestern zum ersten Mal. Frage ist nur, kann mir das Jobcenter was?

0

.. also, ein Jobcenter leistet doch nichts ohne Mietvertrag für die Unterkunft bzw.  Nachweis über das Eigentum. Da werden wir hier wohl für dumm verkauft, oder?

Ich hab mich immer an die Tilgungsraten gehalten vom Darlehensvertrag und die sind auch beim Amt vorgelegt worden.

0
@Ravennight

... aber es sind doch gar nicht Deine Tilgungsraten und somit kann das Jobcenter diese auch nicht für Dich anrechnen. Bist Du Dir wirklich sicher?

0

Ich bin mir da wirklich sehr sicher, ich bin damals mit der Kopie vom Darlehensvertrag zum Arbeitsamt gegangen. Deswegen bin ich ja so stutzig, weil ich ja meine Zahlungen geleistet habe. Nur hab ihc jetzt natürlich die Befürchtung, dass man mir die jahrelangen Zahlungen nicht nachweisen kann und ich von meinen Brüdern tatsächlich um mein Eigentum geprellt werde. Weil ich ja nicht im Darlehensvertrag drin stehe.

0

Wie kommt man ohne Makler an Eigentumswohnungen in der gewünschten Region heran?

...zur Frage

Frage zum BGB § 932

§ 932 Also der 932er sagt mir, sehr kurz formuliert, dass der Erwerber auch dann Eigentümer wird, wenn das Eigentum dem Veräußerer garnicht zusteht, es muss lediglich eintreten, dass der Erwerber im guten Glaube ist, und dass ein Rechtsgeschäft vorliegt.

JETZT mein ABER. der 935er sagt, dass dieser gutgläubige Eigentumserwerb NICHT erfolgt, wenn die Sache die veräußert werden soll, geklaut oder ähnliches wurde.

---> was heißt das denn? Der Erwerber weiß das ja nicht, wenn der Veräußerer son schlimmer Finger ist, und das geklaute Gut jetzt verkauft und so tut als ob es seins wäre. Wenn die Sache geklaut wurde... ja was passiert denn da? Also der Erwerber hat ja dann nunmal die (unbewusst)geklaute Sache gekauft. Geht das Eigentum ohne weiteres an den Eigentümer, dem die Sache geklaut wurde zurück? Aber was is dann mit dem Geld, welches der Erwerber dem Dieb für die Sache gezahlt hat?

Ich hoffe einer von euch kann mir helfen !! :D

* Gutgläubiger Erwerb vom Nichtberechtigten

(1) Durch eine nach § 929 erfolgte Veräußerung wird der Erwerber auch dann Eigentümer, wenn die Sache nicht dem Veräußerer gehört, es sei denn, dass er zu der Zeit, zu der er nach diesen Vorschriften das Eigentum erwerben würde, nicht in gutem Glauben ist. In dem Falle des § 929 Satz 2 gilt dies jedoch nur dann, wenn der Erwerber den Besitz von dem Veräußerer erlangt hatte.

(2) Der Erwerber ist nicht in gutem Glauben, wenn ihm bekannt oder infolge grober Fahrlässigkeit unbekannt ist, dass die Sache nicht dem Veräußerer gehört *

§ 935 Kein gutgläubiger Erwerb von abhanden gekommenen Sachen (1) Der Erwerb des Eigentums auf Grund der §§ 932 bis 934 tritt nicht ein, wenn die Sache dem Eigentümer gestohlen worden, verloren gegangen oder sonst abhanden gekommen war. Das Gleiche gilt, falls der Eigentümer nur mittelbarer Besitzer war, dann, wenn die Sache dem Besitzer abhanden gekommen war. (2) Diese Vorschriften finden keine Anwendung auf Geld oder Inhaberpapiere sowie auf Sachen, die im Wege öffentlicher Versteigerung oder in einer Versteigerung nach § 979 Absatz 1a veräußert werden.

...zur Frage

Kein Eigentümer mehr, kann mir das Arbeitsamt die Gelder sperren?

Die Lage ist ein bisschen kompliziert. Deshalb versuche ich es euch mal zu erklären. Als ich zur Schule ging, hat meine Familie ein 4 Familienhaus gebaut, und ich wurde als Eigentümer der Wohnung Nr X eingetragen. Jetzt wollen mich meine Brüder aus dem Grundbuch austragen lassen. Ich bin schon seit Jahren am Bitten, dass ich aus der Wohnung rausziehen kann, da ich hier unter unsozialen Verhältnissen leben muss und ich mir auch nicht bis zu meinem Lebensende Vorwürfe anhören möchte um endlich mal zur Ruhe zu kommen. Wenn ich aus dem Grundbuch ausgetragen bin, hab ich ja keinerlei Rechte oder Wirtschaftlichen Nutzen an der Wohnung mehr. Sprich ich kann sie weder vermieten noch verkaufen. Wenn ich kein Eigentum mehr habe, übernimmt das Amt die Kosten für die Neue Wohnung auf Miete? Bitte nur ernst gemeinte Ratschläge, denn ich habe seit 18 Jahren nur Psychoterror erlebt und wollte auch nie diese Wohnung haben, durfte halt wegen dem Eintrag ins Grundbuch nicht umziehen, da das Amt mir die Wohnung sonst als Einkommen rechnet. Wenn ich diese Eigentum aber nicht mehr habe, da es mir entzogen wurde, wie verhält sich das dann?

...zur Frage

Herausgabe PKW?

Hallo, ich habe 2010 ein PKW gekauft, ein Kaufvertrag liegt vor und der Betrag wurde bar bezahlt, was ich mir auch habe quittieren lassen.

Den PKW habe ich meiner Mutter und meinem Stiefvater zur Nutzung überlassen, da ich mit im Haus (Dachgeschoß) wohne und nur am Wochenende da bin. Am We habe ich den PKW auch benutzt.

Jetzt leben meine Mutter und mein Stiefvater seit 4 Wochen in Trennung und meine Mutter ist vorübergehend zu meiner Schwester gezogen. Mein Stiefvater hat jetzt die Türschlösser am Haus gewechselt und hat mein Auto in die am Haus gebaute Garage eingeschlossen.

Er sagt ich bekomme das Auto nicht wieder, da es seins wäre.

Ich habe den PKW nachweislich durch Kaufvertrag erworben, außerdem habe ich den Fahrzeugbrief zur Sicherheit behalten. Mein Stiefvater steht im Brief und Kfz Schein als Halter. Er bezahlte auch die Steuern und die Versicherungsbeiträge.

Laut Auskunft eines Rechtsanwaltes kann ich ebenso wie meine Mutter einen Schlüsseldienst beauftragen, um die Türen zum Haus (Eigentum meiner Mutter und meines Stiefvaters) zu öffnen. Wir sind ja auch beide an der Anschrift gemeldet.

Ich können den PKW nehmen und damit wegfahren, da es mein Eigentum wäre. Nicht weil ich den Brief habe, sondern weil ich den PKW gekauft habe und das durch den Kaufvertrag nachweisen kann, so der Anwalt.

In das Haus kommt meine Mutter auch durch Gerichtsbeschluss...usw. Darum geht es aber nicht.

Meine Frage: Wenn mein Stiefvater eine Anzeige bei der Polizei aufgibt über den Diebstahl des PKW und mich vermutet, wie ist das dann wenn die Polizei mich laden tut? Was passiert wenn ich den Kaufvertrag vorlege samt Brief? Stellt der Staatsanwalt früher oder später dann ein, weil der gestohlene PKW ja bei seinem Eigentümer (bei mir) ist?

Was teilen sie dann meinem Stiefvater mit? Einstellung und das war`s oder das der Pkw bei seinem Eigentümer ist und er den weiteren Weg zivilrechtlich bestreiten müsse...

Laut Anwalt begehe ich weder Hausfriedensbruch weil das Haus Eigentum meiner Mutter ist und ich zudem dort gemeldet / wohnhaft bin, noch ist es Diebstahl an fremden Eigentum, da ich ja beweisen kann, dass es mein Eigentum ist.

Über Antworten bin ich dankbar.

...zur Frage

Wie sollen wir das bezahlen?

Hallo, ich bin mit meiner Familie vor 3 Monaten in ein Haus gezogen. Wir bezahlen monatlich einen Beitrag damit das Haus irgendwann uns gehört -> Also Mietkauf..keine Miete !

Ein Haustechniker war vor einigen Tagen bei uns weil bei uns im Badezimmer das Wasser läuft. Der Schaden beträgt 6000 €.

Da meine Mutter krank ist und somit nicht mehr arbeiten gehen darf haben wir kein Geld für die Reperatur. Da es sich um Mietkauf handelt ist somit der Eigentümer soweit ich weiß nicht dazu verpflichtet zu zahlen. Bei der Arbeitsagentur haben wir uns bereits gemeldet die meinten das bei bei Miete der Eigentümer zahlen muss und nicht die Arbeitsagentur ( obwohl Mietvertrag vorgelegt und Widerspruch eingelegt worden ist weil wir hier ja nicht zur normalen Miete wohnen) Versicherungen haben wir auch nicht.

Wir wissen momentan nicht weiter und hoffen irgendjemand weiß eventuell eine Lösung.

Liebe Grüße Jenora U.

...zur Frage

Kann man ohne Eigenkapital ein Haus kaufen? Gibt es trotzdem die Möglichkeit einen Kredit dafür aufzunehmen und ihn monatlich vom Einkommen zu tilgen.?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?