Arbeitos und dabei Krankengeld

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

  1. Da Du nicht arbeitsfähig bist, bist Du für das Arbeitsamt auch nicht vermittelbar. Damit wirst Du dort nach 6 Wochen Krankheit (mit derselben Krankheit!) aus dem laufenden Bezug genommen und kommst bei der Krankenkasse in den Krankengeldbezug. Beim Arbeitsamt hast Du dann keine Verpflichtungen / Ansprüche mehr.

  2. Krankengeld errechnet sich wie folgt: 70% vom letzten Bruttoeinkommen, bzw. 90% des letzten Nettoeinkommens.Auf Grundlage der letzten 3 Monate Deines Einkommens. Das wäre in Deinem Fall ALG1- Bezug der letzten 3 Monate.

  3. Nein, wird nicht verrechnet. Du kannst insgesamt 24 Monate Krankengeld beziehen (inklusive der 6 Wochen, die noch vom Arbeitsamt gezahlt und übernommen werden) Sollte sich danach keine Besserung einstellen wird die KK auf Erwerbsminderung, Vorruhestand oder Berufsreha drängen.

  4. Siehe bitte Punkt 3 ... oder kurz gesagt, 24 Monate.

  5. Solange Du krank bist, bist Du nicht vermittelbar. Das AA wird nichts von Dir wissen wollen, solange Du nicht vermittelbar bist. Solltest Du wegen Deiner Krankheit noch - z.Bsp 4 Monate Anspruch auf ALG1 haben und gehst ins Krankengeld, wirst in 18 Monaten gesund (wodurch das Krankengeld ja wieder entfällt) und bist nach der Gesundung direkt arbeitslos, erhälst Du noch die letzten 4 Monate den Anspruch auf ALG1.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
  1. Wenn du AU bist z. B. wegen einem Beinbruch etc. und die Krankheit über die 6 Wochen hinausgeht bekommst du Krankengeld.
  2. Bei einem "normalen AN" sind es meines wissens nach ca. 80% vom letzten Nettogehalt, aber hier müsstest du dich am besten bei deiner Krankenkasse schlau machen.
  3. In der Zeit des Krankengeldbezuges "ruht" der Anspruch auf ALG. Du stehst ja auch nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und erhältst keine Leistungen seitesn der BA.
  4. Krankengeld wird längstens für die Zeit von 72 - 76 Wochen gezahlt. Ich bin mir da leider auch nicht ganz sicher. Glaube aber es waren 72...Genaues würde dir dein Sachbearbeiter bei der Krankenkasse sicher sagen können.
  5. Die Arbeitslosigkeit "verlängert" sich formal nicht, da du ja nicht Arbeitslos gemeldet bist und somit auch nicht in der Statistik auftauchst. Ähnliches gilt auch für den Bereich REHA oder Umschulungen.

Ich hoffe für dich das du doch noch einen Weg bis zu deiner (evtl. Früh-) Rente findest der dich nicht zum Sozialhilfefall macht...sowas ist finde ich immer traurig und eigentlich auch sehr unmenschlich. das jemand bis 67 arbeiten soll, aber bereits mit Mitte 50 kaum noch eine neue Stelle bekommen kann...armes Deutschland...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?