Arbeitnehmer und Studentin; Hochhzeit und danach? Wohngeld oder HartzIV?

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4 Antworten

der BaFöG Anspruch ist nicht gewährleistet, da ihre Eltern das Regeleinkommen dafür überschreiten. Sie ist das dritte Kind und hat mit dem Studium angefangen, als ihre Geschwister bereits fertig waren. Noch ein grund warum sie kein BaFöG bekommt. Es geht hier ja aber auch nicht um das BaFöG, das bekommt sie ja so oder so nicht, sondern darum, wie sich die Sache mit dem Wohngeld verhält. Heißt: derzeit bekommt sie, aufgrunddessen, dass sie keinen BaFöGanspruch hat, Wohngeld für ihre Hauptwohnsitzlich gemeldete Wohnung in Dresden. Nach unserer Eheschließung steht die Frage nun allerdings offen, ob das weiterhin der Fall sein wird, oder ob das Amt "verlangt" dass wir zusammenziehen. In dem Fall müsste die Wohnung in Dresden als Zweitwohnsitz gemeldet werden, ja, aber ist der Anspruch auf Wohngeld dann noch gegeben? Mit 1000 geld Netto kann ich mich entscheiden ob ich meine Wohnung, Auto und essen bezahle, oder aufs essen verzichte und ihre wohnung noch zusätzlich trage. Es ändert sich nichts an der eigentlichen Situation, sondern nur der Familienstand und die Tatsache, dass zukünftig mein Gehalt mit angerechnet wird. Ein äußerst verwirrendes Thema, bei dem ich leider nicht mehr durchsteige

Ausschlaggebend ist, ob sie ihren Lebensmittelpunkt zu dir nach Magdeburg verlegt. Eine Hochzeit ist ein ziemlich starkes Indiz dafür. Ihr müsst der Wohngeldbehörde glaubhaft machen, dass der Lebensmittelpunkt weiterhin Dresden ist. Das schließt ein, dass sie auch da wohnt und du in Magdeburg bleibst. Dann sollte das mit dem Wohngeldanspruch auch weiterhin möglich sein.

zweitwohnsitz.

wenn sie kein bafög bekommt, hat sie andere einkünfte. wenn ihr verheiratet seid, werden deine einkünfte mit angerechnet. wie und wo und was genau, kann man erst sagen wenn man den sachverhalt kennt, der ist hier viel zu dünn.

www sozialgesetzbuch de

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