Arbeitnehmer-Freiberufler-Arbeitnehmer?

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4 Antworten

Das solltest du auf jeden Fall von deiner Krankenkasse überprüfen lassen.

In den weitaus meisten Fällen dieser Konstruktion handelt es sich um eine "Scheinselbständigkeit", die dem Arbeitnehmer eine Menge Kosten aufbürdet, und ihm die soziale Absicherung nimmt.

Wenn Du nur für Deine frühere Arbeitgeberin tätig sein möchtest, dann lass Dich anstellen.

Wenn Du auch andere Aufträge annehmen willst und kannst dann bleibe selbständig.

Du kannst natürlich auch angestellt sein udn kleine Aufträge nebenher selbständig erledigen, wenn Deine Arbeitgeberin es erlaubt.

Hier besteht die Möglichkeit dass Scheinselbstständigkeit unterstellt werden kann. Wenn auch nur der Anschein entstehen könnte, dass Ihre ehemalige Chefin, jetzige Auftraggeberin Ihnen gegenüber auf irgend eine Art weisungsbefugt sein könnte, wird die Selbstständigkeit infrage gestellt.

Ob selbstständig oder nicht , dafür interessiern sich das FA und die Sozialkassen.

Du musst Dir die Frage stellen, on Du weiter selbständig sein willst. Die Motivation dazu musst Du durchleuchten und Deine Frage mit ja/nein beantworten.

Beim alten Arbeitgeber bist Du ja nur ein paar Monate weg. Hast Du da eine (leitende) Stelle gehabt, die jetzt neu besetzt ist? Wenn ja, musst Du da mit Problemen bei Dir und den anderen Mitarbeitern rechnen. Aus Erfahrung: "Never come back".

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