Arbeitnehmer fallen im Job häufiger und auch länger aufgrund psychischer Erkrankungen aus. Was sind Ursachen dafür und gibt es sinnvolle Gegenmaßnahmen?

15 Antworten

Ja, Druck wegnehmen.

Angst abbauen- Angst vor Arbeitsplatzverlust, vor sozialem Abstieg, Gesichtsverlust....usw.

Gesetze, Vorschriften, Steuerrecht weniger kompliziert machen, abspecken von Vorschriften und Null-Leisungsgesellschaften.

Zusammenführen verschiedener staatlicher Institutionen, sodass der Amtsschimmel weniger Spielraum bekommt, und, nur mal als Beispiel, Jobcenter und Arbeitsagentur Hand in Hand arbeiten.

Besteuerung von Börsengeschäften, Aktiengesellschaften und Reichen.

Ein erster Schritt wäre das bedingungslose Grundeinkommen. Finanziert durch die Steuereinnahmen von Termingeschäften.

Das würde den "kleinen Arbeitern" die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust nehmen und Mut zur Selbstständigkeit und Eigeninitiative machen. Das Gerede von "sich ausruhen in der sozialen Hängematte" ist völliger Blödsinn.

So gut wie alle Menschen identifizieren sich über Leistung und Anerkennung, ob das jemand mit Hartz4 über ein Ehrenamt bekommt, oder über einen Job im Niedriglohnsektor ist letztlich Peng. Beim Ehrenamt bekommt er Anerkennung ohne Angst um seinen Job haben zu müssen.

Im Niedriglohnsektor, sitzt ständig die Angst vor Arbeitsplatzverlust, und die permanente Demütigung durchs "sich nackich machen müssen" vorm Jobcenter im Nacken.

Angst macht krank!

Bei denen mit einem gute bezahlten Arbeitsverhältnis wieder die Verlustangst, gepaart mit dem permanenten Druck, höchste Leistung erbingen zu müssen, um nichts zu verlieren. Druck + Angst = psychische Erkrankungen...

Gewinner sind Aktionäre, für die die arbeitende Klasse das Geld erwirtschaftet, und die es einen feuchten Kehrricht interessiert, auf welche Weise dieses Geld erwirtschaftet wurde.

Konzerne, die sich über jegliche Ethik und Moral hinwegsetzen um eben jene Aktionäre zu befriedigen.

Tja...Kapitalismus mit all seinen "schönen" Auswirkungen auf den Menschen!


wir müssen es ändern

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Schwierig, da für Abhilfe zu sorgen. Die kann ja nur situativ und individuell erfolgen.

Wie baut man Resilienz auf und wie stärkt man diese?

Meines Erachtens fängt das schon in der Kindheit an. Je strenger erzogen wird, desto gewohnter ist Frustration. Das ist nicht der Hauptbestandteil, aber ein wichtiger.

Stress, Arbeitsverdichtung, Zeitdruck, Angst.... das spielt bestimmt alles eine Rolle, keine Frage.

ABER: Heute geht man mit einer Depression oder Angserkrankung auch eher zum Arzt! Das ist eine positive Entwicklung, führt aber auch zu mehr Krankschreibungen, Fehlzeiten, Klinikaufenthalten etc.

Früher haben die Leute 'die Zähne zusammen gebissen', wenn sie psychische Probleme hatten - und erst bei einer schlimmen Alkoholsucht, einem heftigen Magengeschwür oder einem Selbstmordversuch wurde klar: da stimmt noch was anderes nicht (Behandlung bekamen sie trotzdem oft nicht).

Also man darf solche Zunahme-Zahlen nicht nur als Horrormeldung sehen. Es ist auch gut, wenn Menschen sich Hilfe holen und krankschreiben lassen, wenn es ihnen schlecht geht.

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