Arbeitgeberverband und Gewerkschaft

4 Antworten

Am Rande bemerkt, mal die Situation auf den öffentlichen Dienst übertragen ...

Der Arbeitgeber also z.B. ein Bundesland, nehmen wir Berlin, zahlt nur den ver.di-Mitgliedern den von ihrer Gewerkschaft für sie tarifvertraglich ausgehandelten Lohn, den anderen zahlt er 1/3 weniger. Eifach so! Das wäre im Prinzip sein gutes Recht. Die Folge: 100 % Gewerkschaftsmitglieder nach etwas 3 Tagen. Nach der nächsten Tarifrunde müsste er allen mindestens 6 % mehr zahlen, denn eine Gewerkschaft ist umso durchsetzunsfähiger, je mehr Mitglieder sie hat. Auch darum erhalten Nichtmitglieder die selbe Bezahlung.

Übrigens: Das Land Berlin ist vor einigen Jahren aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten und zahlt seit dem allen Beschäftigten weniger als die anderen Bundesländer. Erst letztes Jahr ist es ver.di gelungen, Berlin zum Wiedereintritt in den Arbeitgeberverband (Tarifgemeinschaft deutscher Länder, kurz TdL) zu bewegen und eine Angleichung der Bezahlung innerhalb der nächsten Jahre zu vereinbaren. Das zeigt, dass ein Arbeitgeber nicht im Arbeitgeberverband sein muss und sich selbst ein Bundesland und nicht nur ein privater Arbeitgeber derart asozial verhält, um seinen Beschäftigten weniger zu bezahlen als in anderen Orten.

Der Arbeitgeber (Unternehmer) ist nicht verplichtet, in einem Arbeitgeberverband Mitglied zu sein.

Es gibt nur eine Pflichtmitgliedschaft bei der IHK oder der zuständigen Handwerkskammer.

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