Arbeitgeber Zahlt kein Krankengeld obwohl BG Unfall

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8 Antworten

Dass das Recht auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall erst nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses entsteht, steht im § 3 Abs. 3 Entgeltfortzahlungsgesetz.

Die 6-Wochen-Regelung kenne ich zwar nicht, ich lasse mich da aber gerne belehren. Solltest Du vor dem Unfall noch keine vier Wochen im Betrieb gearbeitet haben, brauchst Du erst gar nicht zu einem Rechtsanwalt. Solche gesetzlichen Regelungen werden i.d.R. in Arbeitsverträgen nicht genannt.

Was die Arbeitssicherheit betrifft: Es wurde doch bestimmt ein Unfallprotokoll für die BG gemacht. Die schaut sich den Betrieb auch an. Man kann solche Zustände auch dem Gewerbeaufsichtsamt melden. Das geht auch anonym und die schicken dann auch mal jemanden vorbei.

Wenn Du Gewerkschaftsmitglied bist, kannst Du dort trotzdem jederzeit kostenlos nachfragen.

stellte ich nach ausrechnen fest (650€ nicht bezahlt), dass der Arbeitgeber mir für die Zeit der Krankheitstage kein Lohn bezahlt. Daraufhin bin ich zur firma gefahren und habe gefragt wieso nicht, da bekam ich die Antwort das Aushilfsverträge in den ersten 6 Wochen nach Vertragsunterzeichnung keinerlei anrecht auf Lohnfortzahlung bei Krankheitsfällen haben und dies auch in dem Vertrag stehen würde.

Das ist so nicht rechtens. In den ersten vier Wochen einer neuen Beschäftigung muss die Krankenkasse zahlen, wenn man krank wird. dann zwei Wochen der Arbeitgeber und nach der 6. Woche wieder die Krankenkasse.

Also ab zur Krankenkasse und das fehlende Geld einfordern

Jetzt ist meine Frage wie ich mich verhalten soll, da ich Verdi Mitglied bin, bin ich am Überlegen mir dort im ernstfall einen Rechtsanwalt zu nehmen.

Bezüglich der Arbeitsicherheit sollte man die Gewerkschaft informieren.

Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit ensteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses.Das gilt für jegliche Art von Anstellung,also auch für Aushilfsverträge.(§ 3 Abs.:1 und 3 Entgeltfortzahlungsgesetz).

Aber:Ist ein Arbeitnehmer nach einem Arbeitsunfall mehr als drei Kalendertage arbeitsunfähig,so hat der Arbeitgeber die Pflicht,der Berufsgebossenschaft(BG) eine Unfallanzeige zu erstatten.Das kann auch online erfolgen.(Quelle BG Bau)

Da hier offensichtlich einiges falsch läuft,setz dich mit deiner Gewerkschaft in Verbindung. Dort wird man dich unterstützen.

Ein Arbeitgeber zahlt sowieso nie Krankengeld, das zahlt nur die Krankenkasse. Ein Arbeitgeber zahlt maximal die ersten 6 Wochen den Lohn weiter (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall).

Wenn er nicht zahlt... da hilft nur die Gewerkschaft und/oder ein Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Wie lange arbeitest du denn da schon?

Gesetzlich ist es sogar so, dass ein arbeitnehmer erst bezahlen muss. wenn man länger als 4 Wochen im Betrieb arbeitet.

Würde ich jetzt von 6 Wochen ausgehen. also die grenze deines arbeitgebers. abzüglich deine 3 wochen. hättest du noch keine 4 wochen dort gearbeitet.

ist also im Grunde alles richtig so.

Lasse dieser Firma die volle Wucht erfahren.

Dein Gewerkschaft weißt selbst welchem Hebel es tätigen muss.

Ist ja auch nicht schwer bei so ein Saftladen.

Nicht wegen des gelds, die Sicherheit ist alles andere als gewährleistet. Schmerzensgeld!

fernandoHuart 28.11.2013, 04:42

Schmerzensgeld in Höhe des fehlendes Einkommen. Mindestens.

Die Firma ist klar verantwortlich für dein Unfall und dessen Folgen.

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klar gehst du zu verdi! die firma wird sich sonst ja keinen millimeter bewegen, sieht man ja schon. viel erfolg!!!

dein arbeitgeber liegt nicht falsch. wird dir deine gewerkscchaft bestatigen

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