Arbeitgeber will das ich was unterschreibe?

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5 Antworten

und zwar mein arbeitgeber bzw die PDL hat mir gekündigt ... der Heimleiter hatte es mir dann bestätigt und hat mich dann gefragt ob ich was dagegen hätte also die entscheidung anfechten möchte ... aber jetzt heißt es das es im einvernehmen war ...

Im Einvernehmen das ist ganz schlecht, es würde eine Sperre bei der Agentur für Arbeit bedeuten!

Auf keinen Fall das so unterschreiben!!!

Der Arbeitgeber kann Dir kündigen und es per Einwurfeinschreiben schicken oder Du kannst den Erhalt quittieren.

 aber ich habe kaum sprit mehr und den brauch ich für ein vorstellungstermin ... kann ich da anrufen und sagen das die mir des zu schicken sollen wegen den oben genannten gründen?

Würde ich so machen.

Hallo,

Vorsicht !

Es handelt sich wahrscheinlich um einen Aufhebungsvertrag, dann bekommst du deinen ALG erst nach 3 Monaten (Sperre!)...

Solange der ehemalige AG die Kündigung nicht schriftlich mitgeteilt hat, gilst du immer noch als beschäftigt !

Die Kündigung ist erst wirksam, wenn du sie schriftlich bekommen hast, und sie muß innerhalb der gesetzlichen Frist erfolgen!!!

Laß dir die Unterlagen schicken! Äußere dich nicht am Telefon...

Nichts unterschreiben solange du nicht weißt, ob du in der anderen Fa. übernommen wirst!

Besorge dir einen Zwischenzeugnis...

Emmy

Es wäre sogar verkehrt, sich die Unterlagen schicken zu lassen. Am besten gar nichts tun, weil du noch nicht als "gekündigt" gilst, wenn der AG die Kündigung nur mündlich mitgeteilt hat...

Sollte dein AG aber schon jemand anderes eingestellt haben (an deiner Stelle - egal aus welchem Anlaß -), kannst du sogar Schadensersatz verlangen, d.h. volles Gehalt bis zur ordentlichen Kündigung.

Wie lange warst du denn dort beschäftigt, weil wenn du längere Zeit beschäftigt warst, steht dir eine Abfindung zu, wenn man dir kündigt!

Was ich vermute, weil der AG eine Aufhebung deines Vertrages anstrebt...

http://anwalt-im-netz.de/arbeitsrecht/abfindung.html

Emmy

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@emily2001

Dies entfällt allerdings, wenn du noch in der Probezeit warst...Trotzdem das mit der ordentlichen Kündigung gilt ...sie muß seitens des AGs schriftlich erfolgen!

Emmy

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Ich hab paar Fragen:

1. Wie lange warst du dort angestellt? Du schreibst was von Probezeit? heißt maximal 5 Monate und paar Tage, oder?

2. Hattest du davor einen Sozialversicherungspflichtigen Job? Falls Ja wie lange?

3. Hast du Anspruch auf ALG1?

Falls du die Fragen mit Ja beantworten kannst, musst du sehr vorsichtig sein, sonst kann es sein, dass du eine Sperre bekommst. Evtl. solltest du die Kündigung auch anfechten, auch wenn du dort nicht mehr arbeiten möchtest. Ich könnte mir vorstellen, dass dein AG versucht die Kündigung als einvernehmlich oder eigenverschulden darzustellen. Und falls denen das gelingt, dann hast du die A****karte.

Am telefon wurde mir dann mitgeteilt, das er die unterlagen nicht runterschicken kann da es originale sind ...und ich soll vorbei kommen ..sind meine kündigungsunterlagen

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