Arbeitgeber weigert sich einen Arbeitsvertag aufzusetzen?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Wenn ihm zugesichert wurde, dass er im Rahmen eines Minijobs beschäftigt wird, entsteht für ihn nicht die Gefahr wegen Schwarzarbeit belangt zu werden. Natürlich sollte er das nicht zu lange hinaus zögern.

Für die ordnungsgemäße Anmeldung bei der Knappschaft ist der Arbeitgeber zuständig.

Ein Arbeitsvertrag kann durchaus mündlich abgeschlossen werden. Sobald die Arbeit angeboten und angenommen wird, ist der Arbeitsvertrag in Kraft. Es gelten dann die gesetzlichen Mindestregeln bzgl. Urlaubsanspruch und Entgeltfortzahlung bei Krankheit.

Arbeitsverträge können mündl. geschlossenw eden, sollten dann aber zügig verschriftlichst werden. Ein AG, der das nicht tut, wär mir nicht so ganz geheuer.

Guck mal hier http://www.abc-recht.de/ratgeber/arbeit/tipps/muendlich_arbeitsvertrag.php

einfach Arbeitsvertrag mündlich googeln,d a findest Du ganz viel.

Da würde ich den netten AG mal freundlich drauf hinweisen. Und zwar schriftlich, Kopie behalten

Hallo guinbtdrh,

laut dem §2 NachweispflichtG muss der Arbeitgeber spätestens einen Monat nach Beginn der Tätigkeit die wichtigsten Bestandteile des Arbeitsverhältnisses schriftlich festhalten. Soviel zur der Theorie. Ich weiß selbst, dass es in der Praxis oft anders aussieht.

Deshalb würde ich dir vorschlagen, die wichtigsten Bestandteile des Vertrages schriftlich festzuhalten und dem Arbeitgeber per Einschreiben zukommen zu lassen. Damit hätte dein Bekannter wenigstens alles Mögliche getan um nicht mit dem Gesetzt in Konflikt zu geraten.

Solltest du hierzu Hilfe benötigen kannst du mich gerne kontaktieren.

Viele Grüße

Kein Problem.

Rein rechtlich ist es so das ein mündlicher Vertrag in dem Fall wie ein schriftlicher ist..das heisst wenn Cheffie gesagt hat "Fang erstmal an zu arbeitten und später gibts nen richtigen Vertag" das erstmal als unbefristete Einstellung zählt und der schriftliche Vertrag auch eingeklagt werden kann.

Diese Info hab ich von einer Rechtsanwaltskanzlei die mir vom Arbeitsamt vermittelt wurde da ich in genau der selben Situation war.

Genau. Der Vertrag ist aber nur sinnvoll, wenn der bessere Konditionen bietet, als das Gesetz bzw. Tarifvertrag.

Die Beschäftigung gilt bis sie schriftlich gekündigt wurde.

0

Natürlich ist das Arbeitsverhältnis gültig. Ohne Vertrag gelten die gesetzlichen Regelungen. Er soll aber eine Lohnabrechnung verlagen, um zu sehen, dass er auch versteuert wird.

Nur eine Kündigung muss schriftlich sein. Ein Arbeitsvertrag kann auch per Handschlag oder durch stillschweigendes Hinnehmen zustande kommen.

Aber er sollte trotzdem nach geraumer Zeit (4 Wo) verschriftlich werden, da sonst behauptet werden kann, dass vereinbart wurde, im Himmel ist Jahrmarkt.

0
@SiViHa72

Nun ja, aber das muss der AG beweisen. Besser ist sicher ein schriftlicher Vertrag.

0

Wenn das Arbeitsverhältnis schwarz ist, er also nicht bei der www.minijob-zentrale.de gemeldet ist, dann einfach weiter arbeiten und hinterher - nach Ende des AV - das bei der Minijob-Zentrale melden.

Dann hat er dort gearbeitet, seinen Lohne bekommen und der AG muss rückwirkend alles nachzahlen. Der AN wird damit nicht belastet. Minijobs sind ja auch so netto-wie-brutto.

0

Zahlt der Arbeitgeber pünktlich das Gehalt ? Macht er alle Sozialabgaben ? Ist dein bekannter bei der KK angemeldet ?

Dann ist es auch keine Schwarzarbeit.

Hallo--in der Frage geht es um eine geringfügige Beschäftigung.

0
@lenzing42

Deswegen muss der AG trotzdem Sozialabgaben machen. Einen geringen Prozentsatz. Nur eben Krankenkasse nicht, das stimmt.

0

Was möchtest Du wissen?