Arbeitgeber verspricht mündlich eine Abfindung muss er das Versprechen einhalten?

6 Antworten

Wenn die nur eine Abfindung versprochen hat, kannst du nichts machen, die zählt die ja. Wenn sie vor Zeugen auch etwas über die Höhe gesagt hat, wäre das anders. Es sollte mich aber wundern, wenn sie vor Zeugen einen konkreten Betrag genannt hätte. 

Falls die Kollegen keinen Rükzieher machen, sollteste "wegen Gedächtnisverlust" das Geld einklagen. Könnte es sein, dass vor dem Arbeitsgericht auch die exakte Summe der Zahlung bestimmt würde?


Wenn Du zu wenig Geld bekommen hast, dann hast Du Anspruch auf Nachzahlung. Das hat erst einmal nichts mit einer Abfindung zu tun. Diesen Anspruch kannst Du sogar gerichtlich durchsetzen indem Du Klage beim Arbeitsgericht erhebst. Ob das jetzt noch möglich ist, kann man dir in der Rechtsberatungsstelle sagen.

Wenn Du stattdessen eine viel niedrigere Abfindung erhalten sollst und damit zufrieden bist, dann ok. Wenn Du damit nicht zufrieden bist, müsstest Du das Angebot beweisen können. Im Fall einer ordentlichen Kündigung kann ansonsten nur bei einem Abfindungsangebot gem. t§ 1a KSchG eine Abfindung durchgesetzt werden - siehe auch http://www.gesetze-ganz-einfach.de/kuendigungsschutzgesetz-%c2%a7-1a-abfindung-bei-kuendigung/

Kündigung oder Aufhebungsvertrag bei Ausbildung?

Hallo an alle!

Ich stehe momentan an einer schweren Entscheidung. Momentan bin ich in einem Ausbildungsverhältnis möchte die Ausbildung abbrechen um mich umzuorientieren. Jetzt wurde mir von meinem Chef ein Aufhebungsvertag angeboten. Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll. Da ich Geld benötige um meine Rechnungen zu bezahlen und noch einen Monat überbrücken muss wäre eine Kündigung ideal. Jedoch möchte ich wirklich nicht mehr in dem Betrieb weiterarbeiten. In paar Tagen bevor ich wieder beim Chef bin müsste das Geld auf mein Konto kommen. Da stellt sich mir die Frage dürfte ich das behalten bei einem Aufhebungsvertag? Nicht jeder Arbeitgeber bewilligt eine Abfindung.

Bitte keine Spekulation.

Danke schon mal im Voraus

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Hat Krankengeld Auswirkungen auf die Abfindung?

Hallo zusammen,

wir haben einen Sozialplan aus dem hervorgeht, dass die Abfindung entsprechend der durchschnittlich monatlichen Vergütung der letzten 12 Monate berechnet wird.

Was ist wenn ein Mitarbeiter von einer Langzeiterkrankung betroffen ist und daher zum Zeitpunkt der Abfindungsberechnung bereits seit Monaten keine Entgeltfortzahlung erhält. Würde dieser Mitarbeiter dann weniger Abfindung erhalten als ein Kollege der kein Krankengeld bezogen hat?

Auszug aus dem Sozialplan:

Die Brutto-Grundabfindung berechnet sich nach folgender Formel

0,5 * Betriebszugehörigkeit * monatliches Brutto-Einkommen.

Maßgeblich für die Berechnung der Betriebszugehörigkeit sind grundsätzlich die Zeiten des Bestehens des Arbeitsverhältnisses (gemäß des technisch errechneten Eintrittsdatums, berechnet bis zum jeweiligen rechtlichen Ende des Arbeitsverhältnisses). Die Berechnung erfolgt monatsgenau.

Als monatliches Brutto-Einkommen im Sinne dieser Vereinbarung gilt die zum jeweiligen Stichtag vom Arbeitnehmer bezogene Vergütung (als durchschnittliche monatliche Vergütung, berechnet auf der Grundlage der letzten zwölf vollen Kalendermonate vor dem jewei­ligen rechtlichen Ende des Arbeitsverhältnisses).

Bei dieser Ermittlung sind zu berücksichtigen: Variable Vergütungen gleich welcher Art, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Zuschläge für Sonn-, Feiertags-, Nacht- und Mehrarbeit, Leistungs- und Erschwerniszulagen, dividendenabhängige Sonderzahlung, vermögens­ wirksame Leistungen, Firmenwagenzuschüsse oder geldwerte Vorteile aus der Nutzung von Dienstwagen, sowie etwaig sonstige Sonderzahlungen oder Gratifikationen. Unberück­ sichtigt bleiben Fahrtkostenzuschüsse, sonstige Zulagen und Zuschüsse, Reisekosten, sonstige Auslagenerstattungen.

Befindet sich der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Elternzeit, sind die vorstehenden Regelungen mit der Maßgabe anzuwenden, dass auf den letzten Monat vor dem Beginn der Elternzeit abgestellt wird.

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Abfindung /Prämie trotz Aufhebungsvertrag?

Ich habe nach 19 Jahren Betriebszugehörigkeit aus gesundheitlichen Gründen meine Arbeitsstelle in einem Alten und Pflegeheim aufgeben müssen. Eigentlich wollte ich in eine andere angegliederte Einrichtung der intern wechseln. Aber der Heimleiter ließ mich nicht gehen. Er argumentierte mit leichter Arbeit und das ich ja nicht so krank sei. Außerdem brauche er mich in dieser Einrichtung da auf mich Verlass wäre. Auch die Vorlage von ärztlichen Attesten die mir schweres Heben verbieten (darunter auch von der Betriebsärztin) beeindruckte ihn nicht. Auch hatte ich einen Bandscheibenvorvall mit Beinlähmung. Das Bein ist immer noch nicht in Ordnung. In seinen Augen sei die Arbeit körperlich aber nicht so schwer. Man offerierte mir auch von der Mitarbeiterbegleitung keine andere Stelle. Eine Umschulung schloss man aus Kostengründen aus. So versuchte ich es selber, aber ohne Erfolg. Man sagte mir ,das nur eine Kündigung meinerseits in Frage käme. Es wäre aber mit einem halben Jahr Kündigungsfrist verbunden. Da ich aber die Aussicht auf eine externe Arbeitsstelle hatte, war ich etwas in Zeitdruck. Da man mir immer noch keine andere Arbeitsstelle anbieten konnte, bestand ich auf einen Aufhebungsvertrag um schnell aus dem Vertrag zu kommen. Eine Kündigung vom Heim aus, da ich nicht intern vermittelbar war , schloß man kathegorisch aus. Auf den Aufhebungsvertrag ließ man sich recht schnell ein. Frage: Hätte ich Anspruch, nach 19 Jahren Betriebszugehörigkeit, auf eine Prämie oder Abfindung trotz Aufhebungsvertrag ? Ich musste mir ja selber eine andere Arbeitsstelle suchen, da angeblich keine andere Möglichkeit der internen Weiterbeschäftigung gefunden wurde.

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Hat meine Ehepartner während der Ehe Anrecht auf meine Abfindung?

Wenn der Ehemann, der schon seit über 20 Jahren in einem Unternehmen gearbeitet hat und erst seit 10 Jahren verheiratet ist und in Zugewinngemeinschaft lebt von seinem Betrieb eine Abfindung über 100.000€ netto nach Steuern bekommt. Ist es dann sein Geld oder hat die Ehefrau Anspruch auf das Geld, weil sie miteinander verheiratet sind und in Zugewinngemeinschaft leben? Oder kann der Ehemann mit dem Geld machen was er will, weil es seine Abfindung ist und muß der Ehefrau kleine Rechenschaft über die Verwendung des Geldes ablegen?

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Abfindung Steuernabzug gerechtfertigt?

Guten Abend,

und zwar habe ich dieses Jahr in meinem alten Betrieb im Juni meine Ausbildung beendet. Laut Tarifvertrag hätte ich übernommen werden müssen was die Firma jedoch nicht tat.

Vor dem Arbeitsgericht haben wir uns letztendlich im Dezember auf eine Abfindung in höhe von 8000€ Brutto geeinigt.

Heute habe ich die Gehaltsabrechnung bekommen, mein „Steuerbrutto laufende Bezüge“ betrug bis Juni 5332,68€ seit August gehe ich in einem anderen Unternehmen einen 450€ Aushilfejob nach.

Auf die 8000€ wurden 1305€ „Steuerbrutto, einkommen aus mehreren Jahren“ berechnet zudem ist diese mit meinem letzten Azubi Gehalt im Juni mit 623,82€ Brutto (Netto 494,76€) verrechnet. Als „Auszahlungskorrektur Juni“ sind auf der Abrechnung ein Betrag von 6623,23€ zu finden was nach Abzug des Azubigehalts auf die 8000€ Brutto ein Abzug von 1871,53€ für Steuer und Versicherung bedeutet.

Meine frage ging dort alles mit rechten Dingen zu? Da ich verheiratet bin, wäre ich ja bis knapp 17.000€ pro Jahr Steuerfrei weswegen ich mir nicht erklären kann wofür ich die Steuerbrutto gezahlt habe da ich unter diesem Betrag lande.

Für jede Hilfreiche Antwort wäre ich Dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

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