Arbeitgeber verspricht mündlich eine Abfindung muss er das Versprechen einhalten?

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6 Antworten

Wenn Du zu wenig Geld bekommen hast, dann hast Du Anspruch auf Nachzahlung. Das hat erst einmal nichts mit einer Abfindung zu tun. Diesen Anspruch kannst Du sogar gerichtlich durchsetzen indem Du Klage beim Arbeitsgericht erhebst. Ob das jetzt noch möglich ist, kann man dir in der Rechtsberatungsstelle sagen.

Wenn Du stattdessen eine viel niedrigere Abfindung erhalten sollst und damit zufrieden bist, dann ok. Wenn Du damit nicht zufrieden bist, müsstest Du das Angebot beweisen können. Im Fall einer ordentlichen Kündigung kann ansonsten nur bei einem Abfindungsangebot gem. t§ 1a KSchG eine Abfindung durchgesetzt werden - siehe auch http://www.gesetze-ganz-einfach.de/kuendigungsschutzgesetz-%c2%a7-1a-abfindung-bei-kuendigung/

Wenn die nur eine Abfindung versprochen hat, kannst du nichts machen, die zählt die ja. Wenn sie vor Zeugen auch etwas über die Höhe gesagt hat, wäre das anders. Es sollte mich aber wundern, wenn sie vor Zeugen einen konkreten Betrag genannt hätte. 

Falls die Kollegen keinen Rükzieher machen, sollteste "wegen Gedächtnisverlust" das Geld einklagen. Könnte es sein, dass vor dem Arbeitsgericht auch die exakte Summe der Zahlung bestimmt würde?


Wenn deine Zeugen nicht einknicken, kannst du das ja vor dem Arbeitsgericht einklagen,.

Wie hoch wäre die reale Lohnnachzahlung zuzüglich Verzinsung?

Hat sie dir unter Zeugen die Höhe der Abfindung gesagt?

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