Arbeitgeber verschweigt Lohn und Stundenanzahl, ist das in ordnung?

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3 Antworten

Wenn du keinen Vertrag über "Arbeit auf Abruf" hast (vgl. § 12 TzBefrG), dann muss der AG die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit eindeutig benennen, da es sich ansonsten um "unklare AGB" gem. § 305 ff BGB handelt und diese somit nichtig sind.

Immer, wenn ein AG seine Karten nicht offen auf den Tisch legen möchte, ist "Beschiss" am AN fast garantiert - zumindest zu erwarten!

Stunden, je nachdem wie viel Arbeit anfällt, dürfen sie anbieten, ja.
Aber einen Stundenlohn müssen sie (zumindest auf eine Nachfrage von dir) nennen!

Grüße, Kathi

revned 09.11.2015, 00:06

Es geht mir nur um folgendes, ich moechte einfach nicht schon wieder ausgenutzt werden. Das sie mir Stunden/Lohn verschweigen macht mich ein bisschen stutzig

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da wir einen Mindestlohn haben, wird dieser genommen, wenn nichts anderes vereinbart wird. Bei der Stundenanzahl solltest du dir doch eine Zahl geben lassen, denn es ist schon ein Unterschied ob du 40 Stunden in der Woche arbeitest oder mal 15 mal 30. Es geht hier ja auch um deinen Finanzbedarf. Deshalb ist es wichtig abzuklären für wieviel Stunden im Monat/Woche, bzw., eine Mindeststundenanzahl, die du auch bezahlt bekommst

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