Arbeitgeber verlangt Nutzung von privatem Notebook

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Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer in aller Regel die Arbeitsmittel, die zur Durchführung der Arbeit benötigt werden, zur Verfügung zu stellen.

Muss der Arbeitnehmer private Arbeitsmittel einsetzen, so bedarf dies einer Vereinbarung.

In Ihrem Fall gilt:

Da nicht vereinbart wurde dass Sie Ihren privates Notebook für die Arbeit nutzen, sondern dies ein Entgegenkommen Ihrerseits war, kann der Arbeitgeber Sie nicht dazu zwingen ihm weiter entgegen zu kommen, zumal das Arbeitsverhältnis gekündigt ist.

Teilen Sie Ihrem Arbeitgeber mit dass Sie das Notebook ab sofort nicht mehr zur Verfügung stellen. Wenn der Arbeitgeber muckt, verweisen Sie darauf dass er die Arbeitsmittel zu stellen hat.

Falls Ihr Arbeitgeber Ihnen droht Sie nicht mehr beschäftigen zu können, verweisen Sie darauf dass Sie Ihre Arbeitskraft anbieten und dass er Sie deshalb, egal ob Sie etwas zu tun haben oder nicht, bezahlen muss.

Wenn Sie allerdings Ihre Nerven schonen wollen, könnte es sinnvoll sein das Notebook auch für die letzten Wochen zur Verfügung zu stellen.

Peter Kleinsorge

nimm das Notebook nicht mehr mit. Und dann machst du deine Arbeit eben so gut es geht mit dem dir zur Verfügung gestellen Material. Und wenn es bedeutet, daß du Briefe mit der Hand schreibst, dann ist es halt so. Und wenn du irgendwelche Tätigkeiten nicht ausführen kannst, bleiben sie halt liegen.
Ist zwar nicht die feine Art, aber andererseits hätte dein Chef mal von sich auf dich zugehen können und sagen "ich finde es gut, daß sie einen Laptop haben, daher würde ich gern die Prioritäten so festlegen, daß sie noch etwas länger warten, bis sie ihren computer kriegen usw." Aber so wie du es beschreibst, wirst du ja einfach nur ausgenutzt. Das würde ich einfach nicht mit dir machen lassen.

also wenn niemand in der Lage ist, dir anständiges Gerät zum arbeiten zu liefern ist es nicht deine Schuld. Sichere die Firmen-Daten und gib sie deinem Cheff. Das Notebook ist dein Privat besitz und es kann nicht verlangt werden, das du es dafür dauert beanspruchst. Da ich die gesetzeslage nicht kenne, erkundige dich unbedingt noch heute bei einem Anwalt für arbeitsrecht.

AG schenkt Notebook an AN - Lohnsteuer und Sozialversicherung

Hallo.

Ich habe da mal eine Frage. :-)

Und zwar wollen wir als Arbeitgeber an ein paar unserer Arbeitnehmer Notebooks verschenken für besonders gute Leistungen. Nun geht es uns um die lohnsteuerliche und solzialversicherungsrechtliche Behandlung.

Wenn ich mich korrekt schlau gelesen habe im Internet, dann kann der AG die Scheknung über den §40 Abs. 2 Nr. 5 EStG mit 25% Pauschalsteuer versteuern und beim AN fällt nichts an. Durch die Pauschalversteuerung wird die ganze Sache über den §1 SvEV zugleich Sozialversicherungsfrei.

Somit würde den AG der Laptop für 2.000 Euro nochmal 500 Euro pauschale LSt kosten und damit sind alle glücklich.

Gibt es Experten hier die mir dabei hilfreiche Antworten geben können?

Unser Steuerberater sieht das leider anders als ich. Aber ich möchte ihn gerne von meiner Version überzeugen. ;-)

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Arbeitgeber insolvent - Tankquittungen / Spesen

Hallo,

Mein Arbeitgeber hat Insolvenz angemeldet (Verwalter ist bestimmt, Verfahren eröffnet) und ich hatte einen Firmenwagen (1% Regelung) und gewisse Spesen noch nicht eingereicht (Tankquittungen). Nun wollte ich diese zur Insolvenztabelle anmelden, allerdings wurde mir vom Verwalter gesagt, ich sollte bitte eine Aufstellung der Fahrten, gefahrenen Kilometer etc. einreichen. Natürlich habe ich das nicht, habe auch kein Fahrtenbuch geführt und mir nicht gemerkt, wann ich wohin wie lange gefahren bin (der Wagen war auch zur privaten Nutzung, schriftlich festgehalten)

In den Unterlagen des AG sind bereits Erstattungen von Spesen an mich vorhanden, der Wagen wurde auch ordnungsgemäß über die 1% Regelung auf meinen Abrechnungen versteuert und ich kann alle Quittungen inklusive Abbuchungen von meinem Girokonto vorlegen.

Was meint ihr dazu / habt ihr da Erfahrungswerte?

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Firmenwagen schon vor Vertragsbeginn?

Moin!

Ich fange zum 01.01. nächsten Jahres bei einer neuen Firma an. Dort werde ich auch einen Firmenwagen zur privaten Nutzung erhalten.

Nun ist mir ausgerechnet jetzt schon mein bisheriges privates Auto verreckt, auf das ich eigentlich angewiesen bin. Eine Reparatur wäre ziemlich teuer und würde sich nicht rentieren.

Der Kollege, dessen Firmenwagen ich übernehmen werde, hört jetzt zum Monatsende auf, sodass der Wagen also an für sich frei wäre. Nun schwebt in mir der Gedanke, ob ich nicht mal beim neuen Arbeitsgeber anklopfe und frage, ob ich den Wagen jetzt schon haben könnte.

Aber wäre das rechtlich überhaupt machbar? Wie würde ich den "geldwerten Vorteil" versteuern, wenn ich noch gar kein Gehalt beim Arbeitgeber erhalte? Wäre das versicherungstechnisch machbar? Es handelt sich um Leasingfahrzeuge, sollte das dabei interessant sein.

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Chef raucht im Büro....Was tun?

Hallo,

ich arbeite seit paar Tagen in einem Büro und mein Chef raucht dort leider sehr oft. Ich bin Nichtraucher und fühle mich massiv gestört. Ich habe meinem Chef von Anfang an gesagt, dass ich Nichtraucher bin und er bitte nicht vor mir rauchen solle....Leider raucht er weiter....Was kann ich tun?? Ich möchte den Job ja nicht verlieren.

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Arbeitgeber behält Gehalt ein, ist das rechtens?

Hallo! Ich arbeite seit dem 01.07.2014 bei einem AG in der Gastronomie.Ich habe nie einen Arbeitsvertrag abgeschlossen sondern alles per Handschlag. Insel eben. Geld kam pünktlich, Abrechnungen sind immer da ,Urlaub und Sozialabgaben alles ok. Ich habe ein paar Gläubiger die mich veranlasst haben dass ich ein Insolvenzverfahren machen werde. Es läuft gerade alles an. Ich war vom 30.06 bis 30.07 2016 krank. Am 27.07 bekam ich die fristgerechte Kündigung und Freistellung zum 31.08.2016. Ich wohne in einem Personalzimmer, das durfte ich laut ersten Brief bis Ende August behalten.

Am 31.07 bekam ich die fristlose Kündigung der Personalwohnung zum 4.8. 2016, mündlich geeinigt bis 15.8.2016. Es ist eine GMBH. Mir wurde von einem Gesellschafter ein privates Darlehnen gegeben welches ich zurückzahlen muss, klar. Das Gehalt kommt in 2 Etappen. Am 20. des Monats ein Abschlag und zum 4/5 des Folgemonats der Rest. Im Monat Juli gab es für den Monat Juni keine zweite Zahlung und auch jetzt für den Monat Juli wieder nicht, das Geld behält der Chef ein. Begründung wäre der Ausgleich des Darlehens.

Meine Fragen:

Darf er das komplett einbehalten? Ein privates von einem anderen das nicht vom Betrieb kommt? Gibt es nicht da auch eine pfändungsfreie Grenze? Wie ist es in der Freistellung - habe ich Anspruch auf das Gehalt für den Monat August? Und wenn das Wort Minusstunden kommt kann ich das anzweifeln und ist das Rechtens, gerade in der Hotel Gastronomie? Stunden habe ich genug.

Ist es sinnvoll eine Kündigungsschutzklage einzureichen?

Danke für eure Hilfe.

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Darf die private Nutzung eines Firmenwagen bei Anwendung der 1%-Regel verboten werden?

Ein Arbeitnehmer (AN) erhält beim Einstellungsgespräch die Zusage vom Arbeitgeber (AG), einen Firmenwagen zu bekommen. Nachdem der AN seine Stelle angetreten hat, bekommt er ein älteren Wagen aus dem Firmenpool. Der Wagen wird über die 1%-Regel versteuert.

(Hierzu ist anzumerken, dass ein Teil der beruflichen Tätigkeit die Wahrnehmung von Außendienstterminen beinhaltet)

Nach 14 Tagen übergibt der AG dem AN einen Dienstfahrzeug-Vertrag, der vorschreibt, dass "sich die privaten Fahrten im wesentlichen auf den Weg von der Wohnung zum Arbeitsplatz und vom Arbeitsplatz zur Wohnung zu beschränken haben." Der Vertrag sieht außerdem vor, dass der AN "bei Schäden, die bei privaten Fahrten passieren, voll haftet."

(Anzumerken ist auch, dass der AN auf den Erwerb eines eigenen PKW verzichtet hat, weil ihm die Nutzung eines Firmenwagen zugesichert wurde. Die Anzahl der privat gefahrenen Kilometer liegen DEUTLICH unter den Dienstlich gefahrenen Kilometern.)

Der AN will diesen Vertrag selbstverständlich nicht unterschreiben, zahlt er doch für den Wagen.

Dazu im Netz: Ein geldwerter Vorteil für die private Nutzung ist nicht anzusetzen, wenn dem Arbeitnehmer die Nutzung eines Dienstwagens lediglich für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gestattet ist. Das hat der Bundesfinanzhof im Urteil vom 06.10.2011 (VI R 56/10) klargestellt. Leitsätze:

  1. Die Anwendung der 1 %-Regelung setzt voraus, dass der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hat (Anschluss an Senatsurteil vom 21. April 2010 VI R 46/08, BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848). Denn der Ansatz eines lohnsteuerrechtlich erheblichen Vorteils rechtfertigt sich nur insoweit, als der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gestattet, den Dienstwagen privat zu nutzen.
  2. Allein die Gestattung der Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte begründet noch keine Überlassung zur privaten Nutzung i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 2 EStG.

Ist dieser Vertrag des AG gültig, oder nicht? Wie seht Ihr das?

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